OpenStreetMap

Zurück zu den Fakten, bitte! - If you need a translation please try: deepl.com

Posted by derFred on 17 December 2019 in German (Deutsch)

tl;dr - Die Reduzierung von Menschen auf ein einziges Kriterium - und sei es das Geschlecht - ist albern.

Deshalb zurück zu den Fakten, bitte!

Eines vorweg, ja, es ist sehr bedauerlich, dass im Vorstand der OSMF nun das weibliche Element fehlt.

Ich frage mich aber, warum - nach Wahlen zum Vorstand - Kriterien wie Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft thematisiert werden. Warum werden nicht auch Religion, Lebensalter, Abstammung, Migrationshintergrund, Haarfarbe, Beruf des Vaters und der Mutter, Breiten- und Längengrad thematisiert. Die Reduzierung von Menschen auf ein einziges Kriterium - und sei es das Geschlecht - ist albern. Auch ich als “alter weißer Mann” kann eine benachteiligte Minderheit aufführen, der ich angehöre, und deren Repräsentanz aus meiner Sicht in der OSMF dringend erforderlich ist.

Ich war vor kurzem zu einem sechswöchigen ehrenamtlichen Aufenthalt in der Dominikanischen Republik. Thema war die Verbesserung der Bildung und der Ausbildung. Auf einem Kongress mit ca. 1500 Lehrern hatte ich das Vergnügen einen Vortrag zu hören zum dem Thema “Communicación Asertiva”. (https://www.youtube.com/watch?v=eHAKnfMUlz4 ab Min 5:00) [ES]

Am Beispiel von Avianca Flug Nr. 52 (https://en.wikipedia.org/wiki/Avianca_Flight_52), bei dem weder Pilot noch Kopilot darauf hinwiesen, dass ihnen der Treibstoff ausgeht (Fazit: Absturz und 65 Tote) wurde das (für die lateinamerikanische Kultur sehr schwierige) Thema “Communicación Asertiva” von allen Seiten beleuchtet. Communicación asertiva ist also nichts anderes als “die Dinge beim Namen nennen”, was in der europäischen Kultur unproblematisch ist, aber wohl in weiten Teilen der Welt zu Gesichtsverlust führen kann.

In diesem Sinne lasst uns die Dinge beim Namen nennen.

Nach jeder Vorstandswahl kommen immer wieder die gleichen Klagen, Vorwürfe oder gar Beleidigungen: Kolonialismus, Neokolonialismus, Dominanz des “alten weißen Mannes”, “Genderungerechtigkeit”, “a club of Northern white male amigos” … und so weiter.

Nun aber zu meinem Anliegen, die Dinge beim Namen zu nennen, dazu werde ich lediglich Fakten auflisten. Die Mühe, dass Du Dir daraus Deine eigene differenzierte Meinung bilden musst, nehme Dir nicht ab! Aber sage nie wieder, diese Fakten seien Dir nicht bekannt.

1. Kolonialismus, Neokolonialismus, Dominanz des “Alten weißen Mannes”

2. Genderungerechtigkeit

  • obwohl ich oben schon erwähnte, dass ich eine Beschränkung auf ein menschliches Merkmal für absurd halt, müssen nachfolgende Fakten erwähnt werden, damit Du Dir Deine Gedanken machen kannst.

2.1 https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Foundation#History_by_year_of_election

2.2 Kandidaten zur Vorstandswahl

         Female 1 Male 11

2.3 Mitglieder der Working Groups nach Geschlecht - nicht nach Religion, Hautfarbe oder Alter

Working Group Total Female Male %
LWG 12 2 10 17
OWG 5 0 5 0
CWG 13 2 11 15
- CWG translators 7 0 7 0
SotM OC 6 1 5 17
- SotM 2019 local 15 4 11 27
MWG 9 0 9 0
DWG*) 13 0 13 0

*) Bei einer WG meldet man sich an. Fertig. Und man kann mitmachen. Es gibt keine Wahl - ausser bei der DWG, dort wird man berufen.

  • Die Mitarbeiter von weeklyOSM Ausgabe #490 nach Sprachen
Language Total Female Male
EN 11 2 9
ES 8 2 6
JP 2 0 2
KO 1 0 1
CZ 1 0 1
BR 1 0 1
DE 9 1 8
PT 2 1 1

TR … I don’t know because they are pretty new

Weitere Punkte, über die es sich lohnt nachzudenken:

1. Vorstand ist ein Ehrenamt, ein Ehrenamt benötigt Zeit.

Die Angehörigen verschiedener Gruppen – egal ob man die Grenzen zwischen Geschlechtern, Hautfarben, Berufen oder Staaten zieht –, haben unterschiedlich viel Freizeit. Ein Amt, das in der Freizeit ausgeübt werden sollte, ist nicht für Leute attraktiv, die heute nicht wissen, ob sie sich morgen etwas zu essen haben. Leute zu bezahlen, führt zu neuen Abhängigkeitsproblemen und einem erhöhten Bedarf an finanziellen Mitteln und Abhängigkeit von Geldgebern.

2. Die Arbeit des Vorstands und der Foundation hat wenig mit Strategie zu tun.

Das OSM-Projekt ist gelebte Dezentralität und gelebte Abwesenheit zentraler Lenkung. Es ist ein Graswurzelprojekt. Die Aufgabe des Vorstandes ist es nicht, Ziele vorzugeben, sondern zu schauen,

  • dass genügend Geld für den Serverbetrieb da ist,

  • die für die Arbeit der Community erforderlichen Dienste zur Verfügung stehen,

  • die Lizenz durchgesetzt und die Marke geschützt/verteidigt wird.

  • Zudem gehört die Beantwortung von Anfragen Dritter zum Aufgabenbereich der Foundation.

Wer etwas bewegen will, macht es einfach – sei es als normales Communitymitglied oder als Mitglied einer Arbeitsgruppe. Es gibt großartige Beispiele in OSM, wie man ohne die OSMF Großes erreichen kann, z.B. HOT oder Missing Maps.

3. Code of Conduct & Öffentlichkeit

Was es eigentlich in OSM braucht, ist nicht unbedingt ein Code of Conduct, sondern ein ehrlicher Umgang miteinander und mit dem Projekt. Es kann nicht sein, dass aktive, recht stark involvierte Personen ihr eigenes Projekt in der Öffentlichkeit außerhalb von OSM schlechtreden und z. B. als frauenfeindlich bezeichnen, solange es dafür keine Beweise gibt.

Bevor wir uns über die Lösung von Problemen Gedanken machen, müssen wir zuerst zu einem faktenbasierten Diskurs zurückfinden. Ich frage mich, inwiefern Behauptungen in Kurznachrichtendiensten dem Projekt dienen, da diese Dienste nicht für einen qualifizierten Diskurs geeignet sind.

Ein Code of Conduct wird häufig als etwas angepriesen, was man unbedingt haben müsse. Regelwerke, selbst solche mit Regelungen zu Durchsetzung und Sanktionen, sind nur sinnvoll, wenn sie auch durchgesetzt werden. Bevor man sich mit der Frage beschäftigt, was in einem Code of Conduct stehen sollte, sollte eine gründliche Bestandserhebung erfolgen. Teile dieser Erhebung sind reine Recherchearbeit, um Informationen strukturiert zusammenzutragen. Andere erfordern eine neutrale Analyse, die den Grundsätzen der guten wissenschaftlichen Praxis folgt.

Der Diskurs hinsichtlich der Diversity-Förderung und einer möglichen Einführung eines Codes of Conduct darf nicht nur auf Basis von Gefühlen und Meinungen erfolgen. Er sollte auf überprüfbaren Fakten basieren, denn auch OSM ist ein Faktensammelprojekt.

Mal ganz ehrlich: Ich weiss nicht, warum bestimmte Gruppen immer über einen CoC reden. Kants kategorischer Imperativ würde mir und sicherlich allen anderen völlig genügen. In einem Satz wäre alles gesagt. Aber vielleicht ist Kant auch in weiten Teilen der Welt nicht bekannt. ;-) Hier könnte der Vorstand einmal mit Weisheit glänzen und vorangehen.

Eine solche Erhebung und Analyse sollte die folgenden Fragen beantworten:

  • Wer moderiert welche Kommunikationskanäle? Welche Grundsätze wenden die jeweiligen Moderatoren an?
  • Gibt es veröffentlichte Regeln?
  • Wie werden diese ausgelegt und angewendet?
  • Gibt es weitere, nicht öffentliche Entscheidungsgrundsätze?
  • In welchen Fällen sind Moderatoren aktiv geworden? Wie verteilen sich die Anlässe (Verhältnis verschiedener möglicher Regelverstöße untereinander, Anzahl der Ereignisse)?
  • Welche Maßnahmen wurden im konkreten Fall getroffen?
  • Welche Maßnahmen zur künftigen Vorbeugung wurden getroffen?
  • Wie wird das Vorgehen der Moderatoren und ihre Strenge von den Nutzern und Nichtnutzern der jeweiligen Kanäle bewertet?
  • Hängen Geschlecht, Kultur und andere Eigenschaften der Antwortenden mit den Antworten zusammen?
  • Was sind die Ergebnisse?
  • Sollte eine Organisation sich für ihre Ziele ausschließlich auf Thesen und Vermutungen verlassen?

Die Grundlagenermittlung bietet ein großes Betätigungsfeld für Wissenschaftler. Mit den Untersuchungen der oben genannten Fragen könnte man sicherlich einen ganzen Tag Programm auf der SotM füllen. Wäre dies nicht eine Gelegenheit, eine Arbeitsgruppe für den akademischen Outreach zu gründen, die mit konkreten Forschungsaufträgen an geeignete Forscher herantritt?

4. Diversity

Von Leuten, die sich für Diversity engagieren, wird immer wieder angeführt, dass eine Karte, die allen dienen soll, auch von allen (auch Nicht-Männern) erstellt werden soll.

  • Zwar gibt es eine Reihe an Untersuchungen, wie hoch der Frauenanteil in OSM ist (je nach Quelle 4 bis 10 Prozent). Es gibt bislang jedoch keine brauchbaren Studien, die Unterschiede im Mappingverhalten von Frauen und Männern hinsichtlich der bearbeiteten Features aufzeigen.

  • Gebetsmühlenartig wird die Behauptung “toxischer” Mailinglisten wiederholt. Belege dafür sind rar bzw. werden auf Bitten hin nicht nachgereicht. Gibt es eine Studie – akademisch oder nicht akademisch – die folgende Fragestellungen unvoreingenommen untersucht haben?

  • Welche Aktiven des OpenStreetMap-Projekts nehmen an den kritisierten Kommunikationskanälen teil oder haben teilgenommen?
  • Wie nehmen sowohl Teilnehmer als auch Nichtteilnehmer den Kommunikationsstil und die Freundlichkeit der verschiedenen Kanäle wahr?
  • Wie unterscheiden sich die Antworten auf diese Fragen zwischen verschiedenen Gruppen z.B. Frauen und Männern, Europäern, Nordmerikanern, Asiaten usw., kommerziell aktiver und reinen Hobbyisten?
  • Hat die Zugehörigkeit zu einer Gruppe einen Einfluss auf die Wahrnehmung?

Fragen über Fragen

Immer wieder hört man die Forderung, dass Ziel-Quoten oder verbindliche Quoten für Nicht-Männer in den Arbeitsgruppen einführt werden sollen.

  • Welche Vorteile außer eine reinen Frauenförderung soll das bringen?

  • Wie hoch ist der Anteil der in Arbeitsgruppen investierten Arbeit an den insgesamt jährlich im OSM-Projekt geleisteten Arbeitsstunden?

  • Wird hier nicht vielleicht ein leichter sichtbarer Randaspekt von OSM – nämlich die OSMF und ihre Arbeitsgruppen – als Hauptproblem aufgebauscht?

  • Müsste man nicht, wenn man es konsequent angeht, eine Frauenquote für OSM-Bearbeitungen einführen? Oder wird hier über eine aufgeblasene Sache diskutiert, weil sich niemand traut, das Problem fest anzupacken und unpopuläre Vorschläge zu machen?

  • Soll man aus den Arbeitsgruppen “alte weiße Männer” entfernen, solange bis eine Quote erreicht ist?

5. Diversity-Förderung kann viel heißen

– von angemessenem (mancher würde sagen: normalem) Umgang mit Unfreundlichkeit & Co. in den Diskussionsräumen über Programme zur Ermutigung und Förderung Unterrepräsentierter bis hin zu konkreten Quotenregelungen. Ersteres nennt man oft Moderation, zweites heißt manchmal “Outreach Programm”. Eine Moderation ist für ein Projekt im Internet, das aus mehr als nur ein paar Leuten besteht, leider immer erforderlich, um Leute zur Ordnung zu rufen und durch moderierende Eingriffe ggf. zu erziehen. Das geschieht schon heute bei OSM, jedoch wird, um Trollen keine Bühne zu bieten, wenig Aufhebens darum gemacht. Wer jedoch mal in die Liste der von der DWG vergebenen Sperren schaut, findet die einschlägigen Fälle (im Forum und auf Mailinglisten gibt es keine öffentlich einsehbaren Sperrlisten).

Glaubwürdig werden Forderungen nach Diversity aber nur, wenn die Fordernden den ihnen schon jetzt als Communitymitglieder und Foundation-Mitglieder zur Verfügung stehenden Spielraum nutzen und selbst das Projekt mitgestalten:

  • Es ist jedoch schade, dass selbst diejenigen, die sich Diversityförderung (und Moderation als ein Mittel dafür) groß auf die Fahnen schreiben, nicht Vorschläge zur Umsetzung ihrer Programme eingehen. Beispielsweise schlug Michael Reichert im März 2018 vor, für alle Bereiche des Forums einen Moderator zu berufen. Passiert ist seitdem nichts, obwohl mehrere profilierte Diversity-Befürworter damals im Vorstand waren. (Michael hat sich damals einfach selbst zum Moderator für das österreichische Forum berufen lassen, um dort für Ordnung zu sorgen)
  • Die Mitglieder können auf den Mitgliederversammlungen Anträge stellen, die dem Vorstand Weisungen zur Erledigung seiner Geschäfte erteilen. Von dieser Möglichkeit, überhaupt Anträge zu stellen, wurde in Diversity-Fragen bislang nicht Gebrauch gemacht.
  • Wäre es nicht erst einmal an der Zeit auf diverstiy-talk Aktivität zu zeigen, dadurch Einfluss zu erlangen, sich ein wenig zu beweisen und vielleicht auch Vertrauen zu gewinnen, bevor man gleich die Maximallösung fordert?

6. Appell

Wie immer schlagen die Wellen nach den Wahlen hoch. Es sollte allen Diskussionsteilnehmern jetzt darum gehen die Wogen zu glätten und zu einem vernünftigen Umgang miteinander zurückzukehren. Dazu gehört auch, dass kontroverse Ansichten innerhalb des Projektes (und nicht in den sozialen Netzwerken) freundlich - aber offen und faktenbasiert - angesprochen, diskutiert und einer vernünftigen Lösung zugeführt werden. (Siehe Avianca Flug Nummer 52) Und um es mit Tatcitus zu sagen: Sine ira et studio (lat. ohne Zorn und Eifer).

Das heißt konkret:

6.1 Jede/r lässt sich auf die Diskussion ein und nutzt die Kommunikationskanäle des Projektes. Wer an einem Kommunikationskanal teilnimmt, verzichtet bitte darauf, den Teilnehmern des Kommunikationskanals pauschal und unbegründet Dinge vorzuwerfen.

6.2. Niemand profiliert sich durch sein Engagement gegenüber Dritten, die mit dem Projekt wenig oder gar nichts zu tun haben, wenn dadurch das Ansehen des Projekts Schaden nehmen kann.

6.3 Äußerungen und Begriffe, die mit einem negativen Beiklang, Beteiligte auf einzelne Aspekte reduzieren oder im Diversity-Kontext als Kampfbegriffe verwendet werden, sollten unterbleiben.

6.4 Unabhängig erhobenene bzw. überprüfte Fakten sollten die Entscheidungsgrundlage sein. Wenn die eigene Meinung nicht dadurch belegt werden kann, sollte sie nicht als Fakt oder die einzig wahre Meinung dargestellt werden. Das sollte auch für widerlegte Thesen gelten.

6.5 Jeder Teilnehmer am Diskurs muss den belegten Nutzen für das Projekt als Ziel des eigenen Handelns haben. Die eigene politische Agenda hat bitte außen vor zu bleiben, wenn sie den Zielen des Projekts nicht dienlich ist.

gez.: Ein alter weißer Mann.

Zitat eines großen luxembourgischen Gelehrten: “Ad favorem de libera tabula geographica mundi.”

Edit: - nur die Lesbarkeit verbessert - und Tipp- und Grammatikfehler korrigiert.

Comment from mikelmaron on 17 December 2019 at 21:04

I disagree with a lot of what you write here (at least through automatic translation).

Without prescribing a solution, I think we can all agree this is not representational of what we want OSM to be. Gender and location are two defining characteristics that I think we can take a stand on.

I do agree with you, we need to understand the issue a whole lot more. Thank you for compiling statistics on working groups and gender breakdown. Better research on other aspects of culture issues in OSM are needed to inform our decisions.

I’m also frustrated by some of the drive by outrage I’ve engaged with on Twitter. However I think that people outside of OSM are right to be concerned about an all male, all “Western” Board. And if discussion happens there, fine. I agree more discussion should happen in OSM channels, like diaries and mailing lists, and only be engaging will we move this conversation forward.

There’s been a lot of excellent work on diversity-talk and series of in person discussions on diversity at OSM events. I think the time has come for the OSMF to recognize that work, and ask for input and direction on how to address in-balances in our representation. I agree that we need to have more women involved in OSMF, and that will lead to more great candidates. Let’s work on addressing the barriers women feel to getting involved, and work to support them to be here.

I think moderation is needed, and that that moderation needs to be guided by clear expectation. In fact we have guidelines already but they can be improved. I posit that’s no different from a Code of Conduct, and we should not get stuck on our perceptions of words. Important thing is to resource moderation – I had no idea that Nakaner wanted a moderator for the forums in fact, I don’t believe it was raised with the Board. Again we need to know that this is needed, set up the guidance, and make sure it’s resourced.

Comment from derFred on 17 December 2019 at 22:39

Cher Mikel,

il faut distinguer ce qui est désirable - en effet, une plus vaste représentation de femmes et de non-occidentaux, auxquels je rajouterais une diversité des ages - et ce sur quoi on peut avoir un effet direct. C’est là l’essence de mon journal: avant de nous flageller sur un problème, il faut en analyser les causes exactes, et voir s’il est possible pour nous d’y remédier. Un problème qui me tient a cœur, et j’espère à toi aussi, est la diversité linguistique.

L’utilisation de la langue Anglaise comme langue franque représente une barrière a la participation dans la communauté. J’espère que tu comprends à quel point c’est problématique, et que tu soutiendras mes efforts pour une plus grande diversité linguistique en répondant aux posts et commentaires dans la langue dans laquelle ils ont été écrits.

Amicalement,

Manfred

Comment from mikelmaron on 17 December 2019 at 22:49

Entschuldigung, ich habe nicht bemerkt, dass Sie Antworten auf Ihren Beitrag auf Deutsch haben möchten. Hier geht - nicht sicher, wie gut diese automatische Übersetzung ist. Vielleicht wäre eine gute technische Verbesserung für Tagebücher die Online-Übersetzung.

Wir sind uns auf jeden Fall einig, dass wir uns mehr Vielfalt bei OSMF wünschen. Von all den Parametern, die Sie festgelegt haben, versagen wir ganz offensichtlich bei Frauen und der Geografie außerhalb Europas und Nordamerikas. Ich denke, dass es ein perfekter Anfang ist, wenn wir erst einmal erkennen, dass dies etwas ist, das wir ändern wollen. OSMF kann klar sagen, dass wir dies ändern wollen. Eine Möglichkeit, dies zu ändern, besteht darin, sich persönlich als Mentor für Menschen zu engagieren, die sich von unserer bestehenden Kultur herausgefordert fühlen und einbezogen werden möchten. Ich weiß, dass du das schon machst Manfred.

Comment from solmaps2 on 18 December 2019 at 02:48

derFred,

ich werde von nun an mit DeepL übersetzen. ein toller Vorschlag! wurde kürzlich mit Changeset Analyzer Web-Apps verwendet, um neue Mapper zu identifizieren und zu begrüßen.

Meine Präferenz ist ähnlich wie Ihre, nämlich, dass meine Antworten in ihren Muttersprachen verfasst sind. Meiner Meinung nach. Das schafft Möglichkeiten, meine Worte weise auszuwählen. Aus dem Fortbestand dieser Praxis. Es wird mich einem anderen Menschen näher bringen. Über alle Grenzen hinweg, die sie sich selbst setzen.

jede Gelegenheit zu nutzen, an Gesprächen teilzunehmen, obwohl ich ein Anfänger in der Community bin.

MappingHuman, *Solmaps

Comment from derFred on 18 December 2019 at 11:49

Mikel,

Entschuldigung, ich habe nicht bemerkt, dass Sie Antworten auf Ihren Beitrag auf Deutsch haben möchten. </ziat> Nein, ich möchte es *nicht* auf Deutsch haben. Ich möchte nur, dass allen unseren Freunden weltweit erlaubt wird, dass sie in ihrer Sprache schreiben, weil sie sich dort wesentlich differenzierter ausdrücken können als in einer Fremdsprache. Insofern darfst Du gerne weiterhin in EN schreiben - nur "(at least through automatic translation)" - darauf kann ich verzichten, denn ich weiss ja, dass Du kein DE-Muttersprachler bist. ;-) In diesem Sinne Vielfalt zulassen - auch und gerade bei der Sprache, dann wirst Du einmal sehen, wie sich die Menschen aus Lateinamerika oder dem francophonen Afrika oder aus irgendwelchen anderen Sprachen befreit fühlen, mitzureden und sich mehr als bisher beteiligen. Und wenn dann etwas in der schriftlichen Kommunikation unklar ist, dann kann man jederzeit rückfragen. Das dauert dann zwar etwas länger, aber die "alten weißen nur-anglophonen Männer" müssen sich dann auch etwas mehr Mühe geben. Gott sei Dank gibt es ja nicht nur die beiden großen Übersetzungssysteme, sondern auch diese kleinen und sehr guten wie z.B. deepl.com. ;-) Saludos cordiales

Comment from derFred on 18 December 2019 at 11:50

@solmaps2

“Das schafft Möglichkeiten, meine Worte weise auszuwählen.” - Bravo, du hast es verstanden! ;-)

Comment from mikelmaron on 19 December 2019 at 16:02

No, I don’t want it not in German. I just want all our friends around the world to be allowed to write in their language, because they can express themselves in a much more differentiated way than in a foreign language.

Ok great! Agreed that’s good.

I think this shows the limitations of automatic translation. I commented back in German, because this was how your prior comment was translated. It seems to be asking me to respond in the language the post was written in. Anyway, understand your meaning now. As you say, it can take more work to communicate this way.

The use of the English language as a French language is a barrier to participation in the community. I hope that you understand how problematic this is, and that you will support my efforts for greater linguistic diversity by responding to posts and comments in the language in which they were written

Comment from Heather Leson on 21 December 2019 at 13:45

Thanks for providing data and your analysis. I truly appreciate this contribution. Community management and strategy are key to our future. If we want to be a global, open community, then we need to do the work to actually be inclusive. It seems to me that if we invest in the research and analysis, then build an open community plan, then we are further ahead.

This can happen professionally and as openly as we all need. I would much more prefer that your viewpoints (even the ones I may not agree with) help shape this strategy. But to be clear, All of these discussions on OSM diaries have not be inclusive. The fact that I have been loud is a choice. There are many, many voices not included. And, you are absolutely right that any open, collaborative community engagement plan should be inclusive by language.

Regarding tone, code of conduct and etiquette guidelines - let’s be super clear - I have made a choice to publicly roll up my sleeves and try to open up this conversation. I could have just stepped down and walked away in exhaustion. This ongoing conversation has come with some emotional expense because it is often very hard to converse in OSM. I continue to raise the issues as I get feedback from the people who do not feel comfortable talking publicly within OSM. If we sit back and don’t reflect, how will this help us be a better open global community and project.

Data can help. It can show the gaps, opportunities and more. I highly recommend that any open community strategy be data-driven (as one component). It is super clear that OSM is a passionate and important community. Ask yourselves - why aren’t more people engaged in the governance? why aren’t more people involved in this discussion or the other ones that we have had for years. Ask yourself why all the past female board members do not engage. Ask yourself why (as far as I can trace) I am the only one stating something publicly. Soft skills and community heart/spirit are very hard to measure. The OSMF community survey stated that this was a priority for the people who completed the survey. Yet, here we are - still trying to figure out how to address this. Super happy that we are trying. But, if we don’t find a way to widen this conversation to be more open, more collaborative, then we are missing an opportunity to support the project more. While the code of conduct is not important for some - why is it so important for others? Why should we not take this type of ‘feedback’ or ‘data’ into account?

All I aim for is a balance of power and community to help us be the best OSM that we can be.

Thank you again

Heather

Comment from imagico on 22 December 2019 at 13:13

@Heather - if you want to convince people that uniform and universal behavior regulation in the OSM community is something beneficial for the goals of the project you need to do more than just campaigning for it, you need to present facts, arguments and reasoning for that to those critical of it and defend your ideas against critique from others. This is one of the core ideas communicated by Manfred in his post above.

As i have just mentioned elsewhere i have specifically invited proponents of such regulation to engage in such a discussion based on facts and reasoning two years ago already. I have also more specifically reflected on the topic in public since then. During all that time i have rarely ever had a functional discussion based on facts and reasoning with proponents of behavior regulation - notable exception being Rory - or saw a fact based reflection on this from a pro-regulation perspective that takes into account the goals of the OpenStreetMap project (see 6.5 above) and respectfully discusses dissenting views of others (6.1 and 6.4). By the way my offer linked to above still stands - i would welcome and happily engage in any discussion of the matter with anyone willing to engage in a public discourse based on facts and reason.

And to you specifically i would also suggest to consider point 6.3 of what Manfred has written above. You might not realize that but statements like

Community management and strategy are key to our future

appear very disrespectful and offensive to many in the OSM community. The idea that they need somehow to be managed and that doing so is not only beneficial but apparently more important than the core ideas and values of the project will be rightfully rejected by many and opening with something like that as a claim of fact will not get you much support - neither from men or women probably.

Comment from Heather Leson on 23 December 2019 at 13:32

@imagico It is my holiday in Canada and my family asked why I continued to get involved in this conversation when it is clear that there is no way to win support for these basic concepts.

Community Management is a job field description and Community Managers are job roles. I’ve stated this in multiple posts for years. To aid, I always cited resources in all my diary entries. This type of role is very widespread in many organizations, especially in Open Source. It is as standard as “Software Developer” and “UI.” Since you don’t like the job description title that is a standard practice, how about “community engagement specialist”, “community leader”, “community facilitator”, “community developer”, “community resource officer”, and “community advocate”.

Some reading: -What does a community manager do - https://community.redhat.com/blog/2017/11/community-managers-what-do-they-do/ -Community Roundtable - includes resources to combine the data that Manfred cites and action it into a community strategy - https://communityroundtable.com/ -What is a community manager - https://econsultancy.com/community-manager/
(skills and attributes - communication, empathy and judgement, organization and data analysis) -https://community.redhat.com/blog/2018/01/the-many-faces-of-the-community-manager/ -linux guide https://www.linuxfoundation.org/resources/open-source-guides/building-leadership-in-an-open-source-community/ -community management at Mozilla https://blog.mozilla.org/sumo/2019/08/07/community-management-update/ https://discourse.mozilla.org/t/about-regional-local-community-management-in-mozilla/38924 - some other community managers to observe https://opensource.com/business/15/1/30-open-source-community-managers-twitter

Lastly, I try very hard to not take offense to your innuendos that I am disrespectful, lack some special sauce on X topic, and simply don’t understand. While I know that you don’t mean to talk down to me, it does pause me to wonder why you find community and strategy topics so triggering. I am trying to provide some feedback on how we might shift.

have a good holiday season. and, Manfred - thank you

Comment from imagico on 23 December 2019 at 15:23

I can only repeat what I - as well as Manfred (in point 6.5) already said - to convince people you need to provide evidence that what you want to do is beneficial for the goals of the project. Suggesting that your ideas are good because this is what a lot of tech organizations with an English language and Anglo-American cultural dominance do will not convince a lot of people, especially not outside that cultural domain. OpenStreetMap is not a tech project and does not as a whole subscribe to Anglo-American cultural values. We are a cross cultural, multilingual social project with the goal to record local knowledge about the verifiable geography of the world through egalitarian cooperation of individuals. The idea that the participants of this project are in need to be managed, engaged, lead, facilitated, developed, resourced, advocated or otherwise ‘handled’ by professionals is in my eyes an affront to these fundamental goals of the project.

Still - if you want to accept that is obviously up to you. My advise was meant as a suggestion, Manfred phrased his as an “Appell”. My invitation for a discussion of the fundamentals of cross cultural communication and how to define parameters and guidelines for that without cultural dominance stands but it is an invitation, not a demand.

Have a nice holiday - and maybe take your family out for some mapping to help them get a better idea of what OpenStreetMap is about (unless they are already avid mappers of course).

Comment from karussell on 24 December 2019 at 00:13

Heather Leson: Lastly, I try very hard to not take offense to your innuendos that I am disrespectful

Thank you. I sometimes miss this attitude of “taking no offense” :) and I think this is one reason where a “community guide” can help.

imagico: The idea that the participants of this project are in need to be managed, … or otherwise ‘handled’ by professionals is in my eyes an affront to these fundamental goals of the project.

Why?

For example I agree with Heather in this matter. I “guide” a small but global community myself and when people from different countries and backgrounds come together there will be different assumptions and languages that can (sometimes) make a friendly communication harder. There needs to be someone that can interfere a discussion to ask for certain changes in communication or ask for clarification and if this is not done then he/she can even mute certain participants in extreme cases after e.g. 2 warnings or so. btw: this happened just once after several years, so this is rare and “freedom of opinion” is still guaranteed.

imagico: beneficial for the goals of the project you need to do more than just campaigning for it, you need to present facts

What do you mean here? “community management is not beneficial” or “the community will manage itself” or something else?

imagico: The idea that they need somehow to be managed and that doing so is not only beneficial but apparently more important than the core ideas

She said “key to our future”. It does not mean “more important than the core ideas”.

derFred: Gebetsmühlenartig wird die Behauptung “toxischer” Mailinglisten wiederholt.

When I started with OSM I was also really pissed off from the friendliness on one mailing list. And I was not even involved in the discussion and removed myself after a few days and never subscribed again to it. So the huge problem is: if you “piss off” somebody at this stage then she/he might leave OSM forever and you cannot easily find out why because of the diverse communication channels.

btw: I don’t think that this diversity of communication channels is good for the OSM community (forum, mailing list, diary comments, github issue trackers, IRC, wiki …) and a community guide would help the community to streamline this but he/she would not guide the decision.

Comment from westnordost on 24 December 2019 at 00:18

Danke, Manfred.

Es ist klar, dass ein Großteil des Engagements in der OpenStreetMap, also Mappings, QA, Dokumentation, Softwareentwicklung usw. usf. von Freiwilligen aus westlichen Industrienationen kommt (Deutschland, Frankreich, USA, …).

Aber das ist ja nichts schlechtes, im Gegenteil, ist doch toll dass es in Kulturen (wie unseren) so viele Menschen gibt, die freiwillig einen Teil ihrer Freizeit opfern um an einem gemeinnützigem Projekt zu arbeiten.

Ich glaube übrigens nicht, dass Frauen was ehrenamtliches Engagement angeht, unterrepräsentiert sind, es sind bloß andere, weniger technische und eher soziale Bereiche in denen sich prozentual mehr Frauen engagieren. Ich sehe beispielsweise keinen Sinn darin, meine Freundin aus ihren Lieblingsthemen Naturschutz und Flüchtlingshilfe herauszulocken und zu OpenStreetMap zu treiben.

Bei den meisten die lautstark mehr “Diversity” fordern, habe ich den Eindruck, dass sie damit eigentlich nur die sogenannten “Leadership”-Positionen meinen, oft für sich selbst. Sobald irgendjemand dann noch was von Quoten für [Insert Minority here] faselt, kann ich diejenige Person nicht mehr ernst nehmen.

Für mich bedeutet mehr “Diversity” wenn sich mehr Menschen aus anderen Kulturen und sozialen Hintergründen als Mapper beteiligen würden. Und dies wäre auch eine gute Zielsetzung für mehr Diversity, denn “Fern”-mappen kann man nur zu einem bestimmten sehr groben Detailgrad. Der Erfolg von OpenStreetMap in anderen Ländern hängt sehr stark davon ab, ob es dort genug aktive begeisterte Mapper gibt die auch willig sind, die Karte zu pflegen.

Wenn wir diesem Ziel entgegengehen wollen, hilft es uns einerseits zu verstehen, wieso es so viele Menschen aus unserer Kultur dahin zieht. Ich denke das ist eine Frage mit der sich schon viele Soziologen beschäftigt haben. Aus diesen Erkenntnissen kann man dann Maßnahmen ziehen die den Zugang zu OpenStreetMap für Menschen aus anderen Kulturen erleichtern. Doch man darf natürlich nicht vergessen, ändern kann man eine Kultur nicht. Wenn tendenziell wenig Interesse an ehrenamtlicher Arbeit an Karten bzw. technischen Themen wie OpenStreetMap eines ist, besteht, dann kann man wenig machen. Dort wird das lokale Mapping dann eher von Firmen mit kommerziellen Interessen ausgeführt werden (müssen), wenn überhaupt, wie wir es in Südostasien sehen. Ein Vergleich: In einigen Regionen funktionieren freiwillige Feuerwehren weil es genug qualifizierte Ehrenamtler gibt, in anderen eher nicht so, damit muss man sich abfinden.

Andererseits können wir aber versuchen, den Einstieg in OpenStreetMap aus anderen Kulturen zu erleichtern, um zumindest die Hürden zu nehmen, die nicht kulturell bedingt sind: - Sprachbarriere abbauen, z.B. durch Übersetzungen der Wiki und Editoren in weitere Sprachen - Nutzung und bekannt machen von Kommunikationskanälen die in derjenigen Kultur üblich ist - Förderung von Mapping Parties (von lokalen Communities) in denen Neulingen an die technischen Details herangeführt werden - Förderung der Schaffung von Zugang zu Computern, Internet und Geräten für das Mapping. Ich war neulich im Wikipedia Kontor in Hamburg und musste feststellen, dass selbst hier, wo doch eigentlich jeder Zugang zu Computer und Internet hat, all das den Wikipedianern zur Verfügung gestellt wird. (Wir sind herzlich eingeladen, deren Räume zu benutzen)

(Ironischerweise habe ich den Eindruck, dass gerade Projekte und Firmen die bei Teilen der Craft-Mapper bzw. der deutschen Community am häufigsten in der Kritik stehen, hier die größten Anstrengungen machen z.B. Bryan Housels Community Index oder Grab’s Ausrichtung von lokalen Mapping Parties.)

Alles in allem, für mich bedeutet daher Diversity, vor allem lokale Communities zu unterstützen.

Comment from imagico on 24 December 2019 at 01:39

@karussell

imagico: The idea that the participants of this project are in need to be managed, … or otherwise ‘handled’ by professionals is in my eyes an affront to these fundamental goals of the project.

Why?

I explained that already: OpenStreetMap is a cross cultural, multilingual social project with the goal to record local knowledge about the verifiable geography of the world through egalitarian cooperation of individuals. If you install a professional to handle, manage or do whatever else with this community of peers that professional will make decisions either based on their own cultural values or based on the ones of those who pay their paycheck - in either case they will be imposed on the community in an act of cultural dominance.

In any case - the burden of proof would be on your side. If you want to install paid community management in the OSM community you would have to convince people that this is beneficial for the goals of the project.

I know for many people with a technology background try to project their experiences with tech projects and organizations onto OSM and think that solutions and approaches that worked well for those and the technical goals of these projects should also be good ideas for OSM. You should not do that. What OSM tries to accomplish is something very different and unique.

imagico: beneficial for the goals of the project you need to do more than just campaigning for it, you need to present facts

What do you mean here? “community management is not beneficial” or “the community will manage itself” or something else?

I mean that just repeatedly stating a belief that certain measures (community management, behavior regulation) are a positive thing will not convince a lot of people, you need to present evidence (like in the form of empirical data and logical deduction) and will need to defend that to scrutiny.

If you ask my opinion on what will happen if hypothetically professional community management was installed in OSM - it would widely be ignored by people. The powers-that-be then could try to push it through authoritarian rule but the risks of that are high and the only hope for the ‘management’ would essentially be to replace large parts of the current community firmly tied to the core values of the project with more malleable engineered community. And that would mean the end of OSM as a cross cultural social project.

@westnordost: Du bist Dir schon darüber im klaren, dass der OSM community index ein subjektives Rating beinhaltet nach dem Motto Mailinglisten böse, proprietäre Plattformen gut (siehe hier und hier).

Comment from westnordost on 24 December 2019 at 10:10

@imagico: Natürlich . Irgendwie muss man es ja anordnen. Ich finde die Anordnung der MLs weiter hinten übrigens gut, ich habe mich schon in der Vergangenheit geäußert dass MLs meiner Meinung nach ein ungeeignetes/unvorteilhaftes Medium sind. Da kann man anderer Meinung sein, aber nur weil die Anordnung nicht dem eigenen Vorstellungen entspricht die Initiative als ganzes nicht wertzuschätzen ist ein wenig unfair, to say the least.

Comment from imagico on 24 December 2019 at 10:33

Es geht hier nicht um Meinungen und persönliche Präferenzen, es geht um sachliche Argumente. Und zu der Bedeutung offener Standards und der Problematik proprietärer Kommunikationskanäle, die Unternehmen wie Facebook jederzeit abschalten oder beliebig zensieren können, muss ich hoffentlich in OpenStreetMap niemanden aufklären.

Und es bleibt im OSM-ci natürlich nicht bei einer Bewertung der Einträge, da wird auch mal gerne zensiert

Das Thema ist aber insgesamt natürlich ein bisschen off-topic hier.

Comment from Mateusz Konieczny on 28 December 2019 at 19:37

Community Management is a job field description and Community Managers are job roles. I’ve stated this in multiple posts for years. To aid, I always cited resources in all my diary entries.

That part is quite clear. But you need to convince others that

(1) Adding this kind of enforcement/rulers/moderators is useful and helpful

(2) It seems that you advocate hiring people to perform this roles. It means that you need also to convince people that it is better to spend money on this rather than on

  • hiring developers to improve critical parts of infrastructure
  • OSM events
  • maintaining hardware
  • grants supporting grassroot activities.

If you have some idea how it is supposed to work. And how it would differ from DWG - that already bans vandals, trolls and other people who insult or refuse to communicate.

Overall, I agree with

criteria such as gender, skin color, origin are discussed. Why is not religion, age, parentage, migration background, hair color, job of father and mother, latitude and longitude also discussed. The reduction of people to a single criterion - be it gender - is silly

I would add also culture, profession, age, economical status, disabilities, language, political opinions, ethnicity, health status, education etc. I believe that this criteria that are often far more important for a real diversity than criteria like a skin color or gender (at least in my region of world).

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