OpenStreetMap

Diary Entries in German

Recent diary entries

OAuth auch für Talk

Posted by addresshistory*org on 12 November 2018 in German (Deutsch)

Aus gegebenen Anlass rege ich an, dass sich die talk Plattform in die https://wiki.openstreetmap.org/wiki/OAuth Umgebung einfügen sollte.

ref: https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=64427

QA-Tools befriedigen...

Posted by MKnight on 4 November 2018 in German (Deutsch)

Warum löschen wir nicht einfach alle Daten, dann meckert auch kein Validator mehr?

Should work on OSM cost something in the future

Posted by addresshistory*org on 4 November 2018 in German (Deutsch)

Aus: https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=64314

Meine Erfahrung ist, dass man die Komplexität von Geodaten generell unterschätzt. Sind Texte in der Wikipedia relativ redundant, so genügt in Geodaten ein einzig falsch gesetztes Zeichen, um die zu vermittelnde Information unbrauchbar zu machen.

Die verbindliche Welt der Geodaten, von geschulten Geografen erschaffen, tut sich daher mit OSM sehr sehr schwer. Sieht in OSM daher nur ein Geschwür das den eigenen Heiligen Gral an Verbindlichkeit -sehr vermutlich- in den Schmutz zieht. Besucht man daher als Craftmapper eine OSM Veranstaltung im Universitären Umfeld, so fühlt man sich dort regelrecht als Lepra Kranker behandelt. Fragt man Geografie Studenten über deren Wahrnehmung zu Osm, so möchte ich das hier gar nicht wiedergeben.

Haben wir die Komplexität eine freie Geodatenbank zu erschaffen, in der Naivität von Laien im tatsächlichen Aufwand grandios unterschätzt? Die Missachtung die ich aus amtlichen und professionellen Stellen erfahre -auch in meiner unmittelbaren Nähe- lässt das vermuten.

Die Frequenz in den Foren lässt wie Rogehm anmerkt https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?pid=723668#p723668 zu Wünschen übrig, hingegen der Ton in den Changeset Kommentaren https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=64158 zusehends ruppiger wird. Die Kontroll- Geschütze derjenigen, die sich um die Aufrechterhaltung der Qualität bemühen, werden daher immer gefinkelter und mächtiger. https://osmcha.mapbox.com oder http://resultmaps.neis-one.org wie auch https://tools.geofabrik.de

Real betrachtet, ist es nicht zulässig, Laien auf eine zusehends relevante Geodatenbank loszulassen. Das Problem sind aber nicht Laien Edits, sondern dass wir darin versagen, anzuerkennen dass das Kontrollieren und aufrechterhalten der Qualität Geld kostet. Im Moment überlassen wir dieses Feld den Firmen die mit OSM Daten Geld verdienen, das spiegelt sich dann im wachsenden Einfluss dieser in OSM wieder. Typisches Beispiel, "Nakaner", Michael Mitarbeiter der Firma Geofabrik tritt hier als Forums Moderator auf, das ist für ein freies Projekt unerträglich.

Was wir benötigen ist eine professionelle Kontrollinstanz die unabhängig von einzelnen Firmen funktioniert. In der Wikipedia wird durchaus Geld aus Spenden gesammelt. Warum sammelt wir nicht auch in OSM Spendengeld. Geld mit dem wir eigene Professionisten bezahlen können, die sich dann um die Qualität neu eingebrachter Daten kümmern.

Vielleicht ist es auch notwendig, dass man für einen kleinen Edit in OSM etwas bezahlen sollte, für viel- Mapper könnte das Editieren zusehends günstiger werden, wer sehr viel konstruktives einbringt, könnte hierbei sogar auch etwas ausbezahlt erhalten. Warum nicht auch gestaffelt nach nachgewiesener akademischer Qualifikation. Wenn das gut funktioniert, würden Gelegenheitsmapper nicht böse Changeset Kommentare erfahren, sondern freundlich und entgegenkommende Unterstützung. Professionisten welche die Arbeit Ihrer Kollegen wertschätzen, und OSM anerkennen.

Grüße Johann

verklebte Flächen mit Straßen

Posted by q_un_go on 28 October 2018 in German (Deutsch)

Ich geb's zu: früher verklebte ich reichlich Straßen und Flächen, und als ob das nicht genug wäre, ich hatte in einigen Gegenden wie am Kaiserstuhl und im Glottertal auch schon mal versucht, Flächen in Relationen zu packen.

Mein Sündenregister ist bei 10 Jahren als aktiver Mapper und angesichts der Masse meiner Edits ziemlich groß.

Seit einigen Jahren habe ich meine Meinung zum Verkleben aber geändert und trenne landuse und Wege, habe aber nach wie vor einen horror vacui...

Ich drösele das daher auch ab und an auch schon auf, hab aber noch viel zu tun und es ist keinesfalles meine oberste Priorität, das Sündenregister nun besonders schnell abzubauen. Es gibt nämlich noch so viele unerfasste Adressen auch in Deutschland, dass ich mich bei diesem Streit frage, ob man nichts Besseres zu tun hat...

name:gsw (Schweizerdeutsch) in JOSM

Posted by q_un_go on 26 October 2018 in German (Deutsch)

Nein, liebe JOSM-Programmierer, das ISO-Kürzel gsw steht nicht ausschließlich für Schweizerdeutsch, sondern auch für die im Aussterben befindlichen Dialekte "Elsässisch" und "Alemannisch" in Frankreich und Deutschland. Diese gehören nämlich linguistisch zur selben Dialektfamilie. Diese in JOSM vorgenommene Verengung des Begriffs gsw finde ich etwas verstörend.

Oder um's uf gsw z'schribe: Nai, liebi JOSM-Programmierer, s'ISO-Chirzel gsw stoht nit usschliesslig fier Schwizerditsch, sundern au fier d'Dialekt "Elsässisch" un "Alemannisch" z'Frankrich un z'Ditschland, wo am Ussterbe sin. Sälli ghöre nämlig zue dr selbe Dialektfamilie. D'Verengig vum Begriff gsw, wie si im JOSM gmacht worre isch, duet mi ewengili verstöre.

name:gsw is daher linguistisch korrekt der Sprachcode, den man im Elsass für die elsässischen Ortsnamen benutzen muss, die an vielen Ortsschildern nun zusätzlich zum amtlichen Namen angebracht sind, (z.B. Schalampi bei Chalampé. Dort heißt die "Avenue de la République" auf Elsässisch übrigens "Kenigswag", also "Königsweg": Honni soit, qui mal y pense ;-)

Aber wie ich sehe: Die Blogsoftware hier macht es richtig. Gleichwohl ich annehme, dass den meisten Deutschschweizern es unbekannt sein dürfte, dass einheimische Schwarzwälder sie möglicherweise besser verstehen, als ihnen lieb sein kann...

The incomplete attempt to explain OSM in about 10 steps - for euYoutH_OSM

Posted by euYoutH_OSM on 23 October 2018 in German (Deutsch)

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A report on wikimedia for the first information read the (automatic translation)

1 maps or not maps?

maps.google is a map, BingMaps is a map OpenStreetMap is not a map ... "OpenStreetMap is a huge database, allows everybody to create maps according to his needs. OSM is made by people like you and free to use under an open license."

2 ... and OSM?

  • ... John Doe thinks this is OpenStreetMap
  • ... and there is a map with a "german style"
  • ... and here a list of maps derived from the OpenStreetMap database. There should be something for everyone. ;-) ... and if not, then you just make the map yourself.

If you want to compare the quality - Left: GoogleMaps, Right: OpenStreetMap - Please note: the map(s) are zoomable! :)

3 "homemade maps"

as examples database queries or in other words: "homemade maps".

Examples: schools

or

Note: The above maps are created live when you call them up, this means that if a new school is added, it is immediately included in this map ;-)

Note: There is not only the standard map, but many special maps - that's possible, because OSM is a DB. ;-) https://wiki.openstreetmap.org/wiki/List_of_OSM-based_services#General

4 and more with uMap

... and individualized private maps ...

5 News from the OSM world:

  • Week after week the news from the OSM world
  • The first issue of the weekly note appeared in July 2010
  • A certain WN can be found
  • In 2014 the international edition the weeklyOSM was launched in a Comenius school project
  • The first issue of weeklyOSM appeared 4 years after the first German Wochennotiz in October 2014
  • Some accomplices or on an
  • individual map

6 Humanitarian OSM (work in progress)

  • EOF
  • HOT
  • Missing Maps
  • ...

7 quality control?

Who does the quality control? - The Community! - OpenStreetMap is the Wikipedia of maps! All about the topic: Quality Assurance

8 OSM in Education

school projects

and

some Universities with a strong OMS commitment

9 Apps for you phone

mapping

Navigation (Attention - all offline and therefore usable without internet)

tourism

10

... and also for * Garmin always current routable maps ... ... and humanitarian projects HOT and Missing Maps working with MSF and the International Red Cross

... and, and, and

The incomplete attempt to explain OSM in about 10 steps - for euYoutH_OSM

Posted by marikoenig on 21 October 2018 in German (Deutsch)

The incomplete attempt to explain OSM in about 10 steps - for euYoutH_OSM

Wie kann ich Stadtteilgrenzen einfügen

Posted by schaeper on 16 October 2018 in German (Deutsch)

Hallo zusammen,

ich besitze die Stadtteile für eine Stadt als Shape. Gibt es eine Möglichkeit diese hoch zu laden?

Location: Alte Kolonie, Waltrop, Kreis Recklinghausen, Regierungsbezirk Münster, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Der Weg zur SotM 2018

Posted by Christine Karch on 13 October 2018 in German (Deutsch)

Vor einigen Tagen hatten wir - die SotM Working Group - das Kick-Off für die SotM 2019 in Heidelberg. Das nehme ich zum Anlass, eine Bilanz für 2018 zu ziehen. Hier ein kleiner Überblick, wie für mich das Jahr verlaufen ist:

Der Januar begann - noch durch die angeheizte Stimmung um die Wahl des OSMF-Vorstands beeinflusst - mit einer Diskussion zum Thema Code of Conduct. Meine Meinung, die ich hierzu vertreten habe, war, dass man aus meiner Sicht keinen Code of Conduct benötigt, da es erstens selbstverständlich sein sollte, dass alle Mitglieder der SotM Working Group und auch alle Helfer, die auf der Konferenz mit Helfer-T-Shirt herumlaufen, sich aller Sorgen und Nöte annehmen sollten, die die Besucher an sie herantragen. Hinzu kommt, dass man schon von den Organisatoren erwarten können muss, dass sie von sich heraus "die richtigen" Maßstäbe an Wohl- und Fehlverhalten anlegen und das nicht dadurch verbessert wird, dass es in einem "Code of Conduct" festgelegt wird, der sowieso nicht alles abdecken kann, was passieren könnte. Letztendlich benötigt man dann doch wieder einen Kaugummi-Paragraphen, der den Organisatoren das Recht gibt, die Entscheidungen zu treffen. Noch stärker war ich jedoch davon beeinflusst, dass ich aufgrund der Vorstands-Diskussion nicht nur die Befürchtung haben musste, dass ein Code of Conduct mißbraucht werden kann, sondern es dort ja schwarz auf weiss nachlesen konnte, dass das in unserer Verwandschafts-Organisation schon stattgefunden hatte.

Ich habe dann einige Mails formuliert und mich auch im Meeting geäußert. Ich musste einsehen, dass es (auch wenn ich es aus meiner Perspektive nicht so empfinde) offensichtlich große Teile unserer Community gibt, die sich nur sicher fühlen, wenn sie vorher auf der Webseite der Konferenz und auch nochmal beim Anmelden und im Programmheft lesen können, dass ein Code of Conduct existiert - sprich ich hatte/habe das ganze Konzept von Code of Conduct noch überhaupt nicht verstanden. Mein Vorschlag war dann, einen Standard-Schrieb zu kopieren[1] und sich nicht weiter inhaltlich reinzuhängen. Da es ja am Ende im Fall eines Falles eh alles Rauch und Schall sein würde und es in der Hauptsache auf den gesunden Menschenverstand der Leute des "CoC-Teams" hinausläuft. Diese Verantwortung liegt derzeit in den Händen von Gregory - und ich finde, er macht seine Sache sehr gut. Zwischenzeitlich beobachte ich (aus der Distanz aber sehr interessiert), wie das beim C3 läuft - diese Veranstaltung ist ja sehr viel größer als unsere und auch da existiert das Thema. Fazit: Das Thema CoC ist nicht erledigt.

[1] Wir haben derzeit den Geek-Feminism-Text, denn da steht alles drin, was das Leute, die gerne einen CoC lesen, lesen möchten.

Im Februar standen die Bewertungen der Scholar-Bewerbungen an. Ich mußte etwas mehr als 200 Bewerbungen (schluck) durchlesen. Mein erstes Bewertungs-Kriterium bestand darin, dass ich 200 mal das Pascal-Neis-Tool aufgerufen habe (nein, per Skript hätte man nicht "alles" im Detail ansehen können). Wenn der Benutzername nicht gefunden wurde, habe ich direkt mit "Minus" bewertet. Die Ergebnisse dieser Recherche habe ich dem Bewertungs-Team zur Verfügung gestellt. Parallel dazu habe ich (für mich) festgestellt, dass eine sehr aktive Mappertätigkeit auch zu tendenziell überzeugenderen Formulierungen in der Scholarbewerbung führt. Man spürt einfach, wenn Leute sich sehr für OSM engagieren und das ist eben in der Regel an Mappen gekoppelt. Neben der OSM-Aktivität (in manchen - viel zu vielen - Bewerbungen kam das Wort OSM überhaupt nicht vor), spielt natürlich eine Rolle, dass die Leute sich schon lokal engagiert haben und dass letztendlich das komplette Ensemble an Scholars Diversität wiederspiegelt bzw. die Diversität der Konferenz erhöht. Das, was ich jetzt schreibe, klingt mir beim Schreiben viel überzeugender als in dem Moment, als ich daran gearbeitet habe - ich habe ja erstmal nicht gewusst, auf was ich achte. Zudem hab ich mich hilflos gefühlt, weil ich gerne etwas mehr den Background der Leute gekannt hätte. Auf der anderen Seite sind die Anforderungen gar nicht so gedacht, dass die Leute sehr viel von sich preis geben müssen. Wir vertrauen darauf, dass die Leute selbst entscheiden, dass sie eine Scholarship-Unterstützung benötigen bzw. wir das aus den Bewerbungen dann doch irgendwie rauslesen. Für mich ist wichtig, dass die Leute, die wir unterstützen, schon aktive OSMer sind und nicht nur "sich für OSM interessieren". Das halte ich definitiv für zu wenig. Mein Fazit ist, dass die Kriterien noch klarer herausgestellt werden müssen. Auch muss die Endauswahl (über die ich nicht berichten kann, weil sie an mir vorbei ging) transparenter werden.

Das war aber noch nicht der ganze Februar. Ich habe sehr viele Leute angeschrieben, ob sie nicht Talks für die SotM einreichen möchten, wenn ich wusste, dass sie Interessantes zu berichten haben. Meine Erfahrung (insbesondere von 2016, Brüssel - Japan hatte nochmal andere Hintergründe) war, dass die Talk-Auswahl "von alleine" sehr bla-bla-lastig wird. Dem wollte ich etwas entgegenstellen. Höhepunkt war dann das Hackweekend im Februar in Karlsruhe, als sehr viele noch an ihrem Abstract gearbeitet haben. Da war ich sehr glücklich darüber, weil mich das auf ein halbwegs gescheites Programm hoffen lies.

Im März wurden die Einreichungen bewertet. Wieder hatte ich knapp 200 Abstracts zum Durchlesen: die Hälfte Talks, aber auch Workshops, Lightning Talks und "Sonstige" (Panels, etc.). Meine Bewertungen wichen doch etwas vom Durchschnitt ab. Es gab einen Cut - ich weiss nicht mehr, Größenordnung bei den 20 besten Bewertungen. Diese haben wir dann auch ohne weitere Diskussion angenommen. Danach haben wir dann "nach Engagement des jeweiligen Working-Group-Mitglieds" weitere Plätze aufgefüllt. Danach haben wir noch weiter aufgefüllt und den Hackday gecancelt, weil wir sonst wieder ein Program hätten anbieten müssen, bei dem die jeweils andere Hälfte unglücklich gewesen wäre. Ich habe mich sehr dafür eingesetzt, dass bestimmte Talks genommen wurden, auch wenn sie nicht in den oberen 20 waren (zu Deutsch Sarah war in den oberen 20, der Rest meiner bevorzugten Talks eher nicht). Meine Präferenzen hatte viele Übereinstimmungen mit dem, was auch Nakaner für das Community-Voting empfohlen hatte. Im Gegenzug hab ich dann nach Murren nachgegeben, dass Facebook, Microsoft, Apple (trotz Community-Verarsche) auch ihren Platz im Programm gefunden haben. Bis zuletzt habe ich am Working-With-Community-Please-No-Video rumgemäkelt (wenigstens aus dem Video-Raum wollte ich sie raushaben). Da war ich aber ziemlich alleine (ja Nakaner hat mich unterstützt und auch Paul Norman hat das im Board aufgegriffen, aber alles ohne Konsequenz).

Zur Ergänzung: Das Community-Voting wurde nicht 1:1 berücksichtigt. Das Community-Voting ging zwar in die Rangliste ein. Hauptsächlich wurde es aber als Argument berücksichtigt. Wenn die Community einen Vortrag hochgevotet hatte, wurde der Vortrag auch genommen. Rausgeworfen haben wir dagegen wenig. Und das finde ich auch gut so. Es ist offensichtlich, dass die OSM-Community sehr divers ist. Es gibt definitiv genug Leute (auch in der Mitte der Community - nicht nur an den Rändern), die das toll finden, wenn Facebook einen Talk auf der SotM hat. Selbst einige, die die Facebook-Aktivität (etc.) kritisch sehen, sagen trotzdem, dass es gut ist, dass die den Talk haben, damit man mit ihnen diskutieren kann (p.s. ich hab keine solchen Diskussionen mitbekommen - ich befürchte ja, dass das auch an einem vorauseilendem Gehorsam gegenüber dem Code of Conduct Thema liegen kann - aber ich kann mich täuschen, ich bin da persönlich eher ein Pessimist).

Im April war ich für die Ausschreibung des SotM-2019-Bids verantwortlich. Auch hatte man mir die Aufgabe übertragen, die Workshops auszuwählen. Nach gründlicher Sichtung habe ich der Working Group meine Empfehlung präsentiert. Das spätere Workshop-Programm hatte nicht mehr wirklich viel damit gemeinsam. Wie es dazu kam, habe ich nicht mitbekommen. Stattdessen habe ich mich darum gekümmert, dass die Working-Group-Audio-Meetings von Hangout zu Mumble umgezogen sind. Das Thema "Move to FOSS" ist immer noch aktuell und extrem zäh. Wenn wir nicht von Paul Norman (im Namen des Boards) eine Erinnerungsmail bekommen hätten, nur mit Begründung "NON-FOSS" zu verwenden, würde sich da gar nichts tun. Ab April haben wir dann auch Nakaner "mitmachen lassen". Hier habe ich eine prima Unterstützung beim Thema "Move to FOSS". Entsprechend unbeliebt ist Nakaner auch bei bestimmten Teilen der Working Group :P Ich hatte mich ebenso schon Ende 2017 unbeliebt gemacht, da ich Latex/Tex vs. Adobe-Bla für das Programm-Heft auch nur erlauben wollte ("unprofessionell"). Am Ende hat Nakaner das Programm-Heft übrigens mit LaTex gemacht.

Im Mai habe ich die Bewerbungs-Phase der SotM-2019-Bids begleitet. Ab und an gab es da eine Mail zu beantworten. Aufregender war das Thema, dass Rob verkündete, seine Arbeit für die WG Ende 2018 aufzugeben. Und gleichzeitig wurde die Möglichkeit (nicht in der Working Group sondern im Board) ausgesprochen, die SotM professionell (d.h. von jemandem bezahlten) organisieren zu lassen. Eine professionell organisierte SotM wäre natürlich das Ende der SotM so wie wir sie aktuell kennen. Ich fände das sehr schade. Es ist viel leichter Leute zu motivieren, wenn alle auf gleicher Ebene Community-Arbeit leisten. Und wenn es nicht auf der einen Seite die bezahlten Leader/Strategen gibt und auf der anderen Seite das unbezahlte "Volk"/Community (Sprache ist doch sehr schön). Das Thema Aufeinanderprallen von Hobby vs. Lebensunterhalt führt in vielen Bereichen in OSM zum Konflikt. Dazu vielleicht später mehr.

Ende Mai habe ich dann die Bwerbungen für die SotM 2019 ausgewertet. Es gibt für die Bewerbungen im Wiki einen "Formular-Vordruck", den man praktisch nur ausfüllen muss. Damit wir besser vergleichen können, habe ich die dort abgefragten Dinge als Beschriftung in eine Tabelle übernommen und dann von jedem Bewerber die Antwort in die passende Spalte übertragen. Auf den ersten Blick war die Arbeit schnell erledigt, da nur das Heidelberger Team und das Team aus Nigeria das Formular ausgefüllt hatten. Von den Tunesiern war nur der Kopf ausgefüllt, im Rest stand noch der Beispiel-Text aus dem Template. Dann wurde es kompliziert. Gambia hatte eine Art Slide-PDF zugeschickt, aus dem ich versucht habe, die Informationen irgendwie rauszuklauben. Insgesamt war die Bewerbung von Gambia so allgemein gehalten, dass man sich mit diesem PDF auf jeden x-beliebigen Event hätte bewerben können. Das Wort "OpenStreetMap" kam nicht einmal vor. Auch bei Kamerun war es schwierig. Sie hatten uns eine Webseite mit einem Video eingereicht. Ich habe versucht, alle Informationen, so weit es möglich war, aus dem Video herauszufischen und in die Tabelle einzutragen. Trotzdem war alles es sehr lückenhaft. Insbesondere wäre eben wichtig gewesen, echte Ansprechpartner zu haben und eine gute (und auch namentlich genannte) Gruppe, damit man weiss, dass die Vor-Ort-Orga gut funktioniert. Am Ende standen wie gesagt nur Heidelberg und Nigeria gut da. Bei der Gruppe von Nigeria war der OSM-Bezug nicht offensichtlich, das hätte man untersuchen müssen. Um das zu beurteilen, fehlt mir definitiv der Community-Bezug zu Afrika (also ich meine jetzt meinen eigenen, nicht der von der Nigeria-Bewerbung). Dazu hatte ich Sicherheitsbedenken. Hierfür kann das Nigeria-Team natürlich nichts. Dann gibt es natürlich den LGBT-Einwand. All das hat dafür gesorgt, dass ich, obwohl die Wahl sehr eindeutig auf Heidelberg fiel, doch gründlich Magenschmerzen davon bekam (im übertragenen Sinn). Auch hier ist das Fazit, dass das Thema nicht erledigt ist. Bewerbungen aus Afrika wollen wir, gleichzeitig wollen wir, dass unsere Besucher sich sicher fühlen und niemand ausgeschlossen wird. Was wiederum große Teile von Afrika ausschliesst. Was wir ja aber auch nicht wollen.

Im Juni war ich in Bordeaux auf der SotM-FR. Dort habe ich Nicolas Chavent und Séverin Menard kennengelernt. Eine Begegnung, die mich sehr beeindruckt hat. Denn sie waren in diesem Moment meine perfekten Ansprechpartner, für all die Fragen, die sich bei mir aufgrund meiner Beschäftigung mit den Bewerbungen aus Afrika für die SotM angestaut hatten. Aber auch umgekehrt hatten die beiden nur darauf gewartet, mal jemanden aus der SotM-Working-Group ansprechen zu können ("am Schlafittchen zu packen"). Sie hatten sehr viel auszusetzen. Und leider mit Recht. Wir hatten keinen einzigen Talk (ausser den Lightning-Talk von Aimée) aus ihrem Umfeld akzeptiert und auch keine Scholarship-Bewerbung. Nach meiner Rückkehr aus Bordeaux habe ich mich dafür eingesetzt, dass auch ihre Gruppe einen angemessenen Raum auf der SotM in Mailand bekam. Ich habe für sie Breakout-Zeit reserviert (sie hätten es sowieso gehabt, aber nun war es explizit und auch mit entsprechendem Umfang) und auch das Recht, das im Voraus zu announcen (was für Breakout eigentlich nicht üblich ist). So viel wie möglich habe ich die LesLibresGeographes bzw. EOF unterstützt und dafür gesorgt, dass wenigstens im Nachhinein etwas ausgeglichen wurde. Das Übergewicht von HOT im Bereich Scholar/Diversity/etc. war für mich leider selbstverständlich, da ich mich wenig bis gar nicht mit dem Thema beschäftigt hatte. Seit Juni weiss ich es besser. Bei der SotM 2019 wird das anders sein (auch wenn ich es da wieder schwer haben werde aufgrund des HOT-Summits vor oder nach der SotM).

Ende Juni poppt das Thema Apple-No-Video nochmal auf - von Seiten des Boards, bzw. aufgrund des Engagements von Paul Norman. Ich (!) wurde beauftragt, Paul zu erklären, warum alles gut ist, wie es ist. Ende Juni kam dann noch mal eine richtige, zeitraubende Fleissarbeit auf mich zu. Ich musste mich darum kümmern, dass alle Speaker ein Ticket hatten. D.h. ich musste die Listen von Anmeldung und Speaker abgleichen und dann die Leute ohne Ticket anschreiben. Diese Arbeit zog sich bis kurz vor die SotM hin.

Im Juli wurde ich von Rob und Mikel gefragt, ob ich Interesse daran hätte, den Vorsitz der Working Group zu übernehmen. Es folgten Mails und Mumbles. Ja, mein Interesse daran ist sehr groß. Mittlerweile ist Oktober, und ich versuche in die Rolle reinzuwachen. Es war auch kurz vor der Konferenz, dass ich mehr oder minder per Zufall gesehen hatte, dass ich für den Award nominiert war. Fred hatte mal eine Bemerkung gemacht, als ich mich mit Denis Helfer und ein paar anderen OSMern in Straßburg zum Bier getroffen habe, denn es war der erste deutsch-französische Stammtisch ("pass aber auf, dass man dich dafür nicht für den Award nominiert"). Da dachte ich noch, er zieht mich auf und habe das nicht weiter beachtet. Dann hat es mich aber doch umgehauen, dass ich da zur Wahl stand. Schliesslich sind ja sowohl mein Diary als auch meine Pascal-Neis-Auskunft so gut wie leer. Nicht deshalb, sondern weil auch eine im Juli stattgefundene Führung durch Straßburg das ergeben hat, gibt es jetzt ein Mapping-Projekt (Stichwort name:gsw, aber dazu ein anderes Mal mehr).

Was ich aus der SotM in Mailand mitgenommen habe: Es gibt sehr große Unterschiede zwischen unserer Community (und was wir darunter verstehen) und der afrikanischen. Ich habe dort wieder Séverin und Nicolas getroffen und wieder habe ich viele Fragen gestellt und versucht, die Antworten zu verstehen. Beeindruckend waren die Vorträge (im Breakout-Bereich) von Odette und Aimée. Sie berichten, dass Mappen ohne Bezahlen bei ihnen zuhause überhaupt nicht möglich ist. Die Familie würde es nicht aktzeptieren, wenn jemand etwas macht, ohne Geld dafür zu bekommen. Es war auf französisch (obwohl das nicht erlaubt ist auf der SotM), aber Nicolas stand daneben und hat jedes Wort auf englisch übersetzt (obwohl im Publikum auch nur französisch-sprachige saßen - ich hab mich dann entschuldigt, weil mir das so albern vorkam). Aber es gab auch einen zweiten Afrika-Zweig. Leute aus dem Umfeld der SotM-Africa (englisch-sprachig) gehen auf die SotM-Working-Group zu, damit wir irgendwann etwas gemeinsam auf die Beine stellen können. Auch die Afrikaner untereinander hatten ein Treffen, aber das englisch-französisch ist ein echtes Problem. Die perfekte SotM wird es nie geben. Immer ist jemand ausgeschlossen. LGBT. Frauen. Sprache. Bezahlung. Professionelle Organisationen/HOT. Sicherheit. Reisekosen. Und. Und. Und. Mir ist noch nicht klar, wie sich das entwickeln wird und an welcher Stelle wir Abstriche in Kauf nehmen können und wo nicht. Die einzige Lösung, die ich hier sehe, ist die, dass es sich über die Jahre so gut es geht mittelt. Mal hat das eine den Vorzug, mal das andere.

Auf dem Heimweg von der SotM: Rundum-Kritik von Christoph Hormann. Jeder weiss, was das bedeutet ;) Aber keine Sorge, ich schätze sehr, was Christoph zu sagen hat.

Im August war nichts.

Im September war ich dafür zuständig, die Slides einzusammeln. Leider haben wir das auf der SotM verpennt. Ich habe alle Speaker angeschrieben, mir die Slides zu schicken. Ich habe sie dann so umbenannt, dass sie später von einem Skript an die richtige Stelle im Programm eingefügt werden können. Immer noch trudeln Slides bei mir ein. Nebenbei und im Hinblick auf das kommende Jahr evaluiere ich gemeinsam mit Nakaner Möglichkeiten weiterer Move-to-FOSS Maßnahmen (Stichwort Next-Cloud und Mailing-Liste). Insbesondere die bei Google beheimatete Mailing-Liste ("@stateofthemap.org") macht Probleme, da es immer wieder Leute gibt, die von Google nicht erlaubt bekommen, an diese Mailing-Liste zu schreiben, da sie angeblich Spammer seien. Dazu gehöre ich leider auch. Immer wieder sind Umkonfigurationen am Mailserver nötig. Doch das sind nie endgültige Lösungen. Ich habe auch schon Beschwerden gehört von durchaus technisch versierten Leuten, dass keine Umkonfiguration auch nur irgendetwas hilft. Der Plan ist zu "@openstreetmap.org" umzuziehen. Ein Umzug von "@stateofthemap.org" ist nicht so ohne weiteres möglich, da dort neben der Mail auch wohl bis zu 10 Jahre zurückreichende Google-Dokumente dranhängen.

Alles in allem gab es für die SotM 2018 14 Audio-Meetings (erst Hangout, später Mumble) und 189 Issues in GitHub, daneben unzählige EMails (intern und externe Anfragen). Die Protokolle der Audio-Meetings gibt es im OSMF-Wiki (nicht vollständig, aber Nakaner ist hinterher).

Jetzt ist Oktober, wir hatten Kick-Off für 2019 und damit 2018 abgeschlossen (auch wenn wir immer noch an Slides und Video arbeiten). Im Nachhinein ist vieles leichter mitzuteilen. Während einer laufenden Diskussion würde es mir schwerer fallen, über all das so offen zu berichten.

p.s. Slides und Video wird versprochenermassen 2019 besser und schneller (VOC3C wird dafür mit Katze und Peitsche sorgen).

Location: Kork, Korker Mühle, Kehl, Ortenaukreis, Regierungsbezirk Freiburg, Baden-Württemberg, 77694, Deutschland

Erster Eintrag

Posted by edlef on 9 October 2018 in German (Deutsch)

Mal gucken ob man hier sinnvoll etwas eintragen kann

API Key required bei Anzeige der Radfahrer-Karte (Cycle Map)

Posted by Laeser Ralf on 9 October 2018 in German (Deutsch)

Ich bekomme beim umschalten auf die Radfahrer-Karte eine Einblendung "API Key required" als Overlay über die Karte gelegt. Ist das ein bekannter/allgemeiner Fehler oder betrifft das nur mich? Script- und Adblocker habe ich meines Wissens komplett deaktiviert.

Und gleich noch eine Frage: Wo/wie meldet man sowas sinnvollerweise? Ist ja kein Fehler der OSM.

Sulawesi - Indonesia

Posted by SebiTitzler on 5 October 2018 in German (Deutsch)

Please help mapping out west-central Sulawesi. Countryside still poorly mapped. Help urgently needed!

Integration von OSM-Daten in einer DB mit Historie (Vergangenheits Daten & Aktualisierungen)

Posted by benjagu85 on 5 October 2018 in German (Deutsch)

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich erst seit ein paar Wochen mit OSM.

Bisher habe ich 2 verschiedene Importierungen (OSM2msSQL & OSM2PGSQL mit Osmosis) für OSM durchgeführt. Beim zweit genannten bin ich noch dabei. Ich möchte letztenendes eine DB aufbauen in der historische, und aktuelle Informationen vorliegen um darauf z.B. Analysen durchzuführen. Hat sich jemand von euch bereits mit einem ähnlichen Thema beschäftigt oder kennt Projekte die das gleiche Ziel verfolgen? Im Voraus vielen Dank für eure Hilfe und Gruß!

Bushaltestellen in Wien

Posted by Robhubi on 22 September 2018 in German (Deutsch)

(Identischer Text im Kommentar zum Änderungssatz 40059552. Leider kann man dort keine Bilder einfügen, daher hier komplett).

Hi. Beim Planen einer Tour mit Hilfe von Online-Router ist mir in der Gudrunstraße (Nähe Matzleinsdorfer Platz, Wien) eine zunächst unerklärliche Uregelmäßigkeit aufgefallen:

Eigenartiges Routing

Je nach Router wird im Bereich der Haltestelle auf die Straße ausgewichen oder ein Umweg genommen. Im iD-Editor wird die Haltestelle so dargestellt:

Haltestelle im iD-Editor

Ich bin jetzt kein OSM/Routing-Experte, aber ich vermute das Problem liegt darin, dass die „Bushaltestelle (Wartebereich)“ den Gehsteig unterbricht. Am Ort gibt es diese Unterbrechung nicht:

Photo der Haltestelle

Die Haltestellentafel und die Bank sind zurückgerückt und der Gehsteig davor ist frei begehbar. Sollte das nicht auch so gemappt werden? Jemand hat sich sehr viel Mühe gemacht, die Haltestellen so genau zu beschreiben. Daher möchte ich nichts ohne Zustimmung ändern. Vielen Dank für eure Kommentare!

Location: Quartier Belvedere, KG Favoriten, Favoriten, Wien, 1100, Österreich

svg-Export auf osm.org: Bitmap statt Vektorgrafik

Posted by HB28201 on 13 September 2018 in German (Deutsch)

Aus dem SVG Export auf osm.org kommt nur noch ein Bitmap-Objekt heraus: <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <image id="image1058" width="6805" height="5421" xlink:href="data:image/png;base64,iVBORw0KGg[...] "

Ist das Absicht oder ein Fehler? Ich benötige svg-Dateien zwecks Weiterbearbeitung in Inkscape.

Wer kann helfen? Danke. Grüße aus Bremen.

Location: Altstadt, Mitte, Stadtbezirk Bremen-Mitte, Bremen, 28195, Deutschland

Navi reagiert nicht

Posted by Ajone on 9 September 2018 in German (Deutsch)

Hallo mein navi reagiert nicht ich soll warten oder beenden manchmal dauert es ewig bis ich die Route die ich nutzen möchte ist die eingefroren

Geschwärze Kacheln und EU-Urheberrechtsirrsinn

Posted by Wuzzy on 8 September 2018 in German (Deutsch)

Ich möchte hier nur schnell zu Protokoll geben, dass ich voll hinter der neulichen Aktion auf www.openstreetmap.de, aus Protest gegen die anstehende EU-Urheberrechtsreform, die Kacheln zu schwärzen, stehe.

Siehe: https://www.openstreetmap.de/uf/

Der verlinkte Post beschreibt schon sehr gut die Problematik. Dieses Thema muss noch viel weiter bekannt gemacht werden, denn die Zeit wird knapp.

Die EU-Urheberrechtsreform ist gefährlich, insb. wegen Artikel 13 und absoluter Irrsinn und würde OSM empfindlichen Schaden zufügen. Daher halte ich dieses Kachelschwärzen für mehr als angemessen. Eigentlich war sie sogar längstens überfällig. Nur wenige wissen überhaupt von der Urhebrrechtsreform, das muss sich sehr schnell ändern!

Aber auch so gut wie alle anderen Webseiten, die irgendeine Form von User-Uploads erlauben, wären davon betroffen.

https://saveyourinternet.eu/

Das Parlament stimmt schon am 12. September 2018 ab! Die Mitglieder müssen umgestimmt werden, sonst sieht es echt schwarz aus für OSM, für Wikimedia und das freie Internet allgemein.

Hintergrundinfos:

Besonders bemerkenswert auch:

Praktisch alle Akademiker und Wissenschafter, sind dagegen. Aber auch das interessiert im Parlament scheinbar niemanden.

Cookies in HTML-Links

Posted by Peter Klamser on 4 September 2018 in German (Deutsch)

Wenn ich in eine Homepage einen HTML-Link einbauen will, wie er auf der Webseite von OSM angeboten wird (iframe), dann wird ein Cookie gesetzt. das ist aber wegen der Datenschutzverordnung schlecht, da man dazu explizit eine Einwilligung eingeholt und dabei alles "aufgedeckt" werden muss.

Lac/Barrage de Petit-Saut (Französisch Guyana)

Posted by MKnight on 1 September 2018 in German (Deutsch)

Ich hab mir ein paar Wochen um die Ohren geschlagen, um am Stausee (aktuell noch nicht alles neu gerendert) die Umrisse zu verfeinern und - viel schlimmer - die Inseln im See zu vervollständigen, das waren etwa 700 Stück, zuzüglich etwa 300 die ich verfeinert habe. Bild: Barrage de Petit-Saut (Grün=Inseln, Blau Seeküste)

Soviel zum Mapping, etwas härteren Tobak hätte ich auch noch, so habe ich mich etwas belesen dazu und ein paar Daten dazu herausgefunden:

  • Der Stausee versorgt etwa 250.000 Menschen mit Strom
  • Dafür wurden 350km² Regenwald geflutet m(
  • Der See bläst Methan, CO2, irgendwelche Quecksilber-verbindungen in die Atmosphäre, dass es eine wahre Wonne ist. Ein Gaskraftwerk wäre da kurzfristig günstiger, der See selbst soll wohl in etwa 70 Jahren halbwegs stabil/sauber sein.
  • 95% der Affen etc. auf dem ehemaligen Waldgebiet sind wohl dabei draufgegangen, angeblich 5% wurden umgesiedelt.

Alles aus dem Kopf ohne Quellen, hab ich mir mühselig per google-übersetzer aus französischen Webseiten zusammengeklaubt.

Krass, oder? Nicht wirklich - ... Trommelwirbel ... - die planen wohl noch einen 2. noch grösseren Staudamm m(

Österreich: Ab wann darf man eine Adresse in OpenStreetMap Mappen.

Posted by addresshistory*org on 30 August 2018 in German (Deutsch)

Laut Meinung einiger Protagonisten, gibt es in Österreich eine ungeschriebene Übereinkunft, dass Adressen zwingend erst einen Gebäudeumriss benötigen. Aus der Sicht von Geografen, deren Beruf und Alleinstellungsmerkmal (und auch Brot) darin besteht, Landkarten und somit auch Gebäudeumrisse zu zeichnen, mag das sinnvoll erscheinen. Aus der Sicht einer Baufirma welche Häuser baut schon weniger.

Im Hausbau müssen Tonnen an Baumaterialien zur Baustelle bewegt werden. Werte jenseits von 100.000 Euro, müssen jeweils ihren Weg zum neuen Haus finden. Transportleistungen benötigen hierbei eine stabile Adresse zur Navigation.

OpenStreetMap eine Datenbank geografischer Gegebenheiten, kennt inzwischen tausende unterschiedlicher TAGs. Warum ausgerechnet amtlich festgelegte und geocodierte Adressen, von der Erfassung in OpenStreetMap ausgeschlossen bleiben sollen bleibt nun ein Rätsel. Geografie Protagonisten haben damit wohl ein Problem, daher werden solche Adressen per gemeinsamer Definition ausgeklammert.

Ref: https://lists.openstreetmap.org/pipermail/talk-at/2018-August/thread.html Thema am 27. August gestartet von Michael Reichert (geofabrik osm Nakaner).