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Hier ein kleines AutoHotKey Skript zur schnellen Adresserfassung. Mit F7 wird die Adresse des sich unter dem Mauszeiger befindlichen Gebäudes automatisch gesetzt. Dabei wird die letzte Hausnummer um 1 oder 2 erhöht.
Ablauf: Das erste Gebäude bearbeitet man ganz normal mit dem Adresspreset. Man setzt entweder den +1 oder +2 Button, je nach Schrittweite der Hausnummmern. Dann wandert man mit dem Mauszeiger von Haus und Haus und drückt F7.
Voraussetzungen: Das Preset “Anmerkung/Adresse” muss man sich auf Taste F10 legen. Modus muss Selektion (Taste S) sein.
Das Skript zB. als schnelle-hausnummern.ahk abspeichern und zum Starten doppelklicken.
#NoEnv
SendMode Input
f7::
Click
Click
Sleep, 2
Send {F10}
Sleep, 10
Send {Enter}
return
In diesem Blogpost zeige ich ein Python Skript mit dem osm2pgsql Importe automatisiert werden können. https://jakobmiksch.eu/post/osm2pgsql-replication-script/
Logopädie List Lister Meile 85 a 30161 Hannover
Logopädie Kleefeld Scheidestraße 21a 30625 Hannover
Logopädie Hainholz Bömelburgstraße 35 30165 Hannover
Logopädie Bothfeld Sutelstraße 10 30659 Hannover
Logopädie Burgdorf Weserstr. 6 31303 Burgdorf
Langenhagen Walsroderstr. 47a 30851 Langenhagen
In einer Korrespondenz auf dem issue-tracker eines Routers auf Basis von openstreetmap Daten bin ich auf die default Einschränkungen für die verschiedenen Arten von Wegen hingewiesen worden.
Im lokalen Forum wollte ich daraufhin anregen, dass die Berechtigungen von track auf etwas der Realität näheres als ein vollmundiges yes gestellt werden.
Ein Vorschlag eines Teilnehmers aus einem Drittland war partial, was meiner Auffassung so ungefähr das bedeutet, dass es vor Ort noch erhoben werden muss. Dergleichen finden sich aber nur auf zehn Prozent der als track erfassten Wege. Trotzdem hätte ich beinahe geglaubt, dass das auf ganz Österreich gut zutreffe.
Offensichtlich ist das nicht so. Von mancher Seite wird der Standpunkt vertreten, dass wenn vor Ort nichts ausgeschildert ist, dann ist yes sehr wohl richtig. Mir entzieht sich bis dato, was das damit zu tun hat, ob in den openstreetmap Daten eine Einschränkung erfasst ist oder nicht.
Nun ja, es könnte in der Tat in den meisten Fällen so sein, dass wenn nichts erfasst ist, auch nichts ausgeschildert ist. Das allerdings deckt sich nicht mit meinen Beobachtungen in Tirol.
Wie das nun belegen? Sind ja hier wie dort nur Anekdoten! Also amtliche Daten geholt, den Intermodales Verkehrsreferenzsystem Straßengraph, a.k.a die GIP für mein Bundesland.
Das Shapefile in JOSM laden dauerte ewig. Wenn einmal geladen lief das Schieben des Ausschnitts aber recht flott. Super Sache dieser Editor. So lässt sich gut beurteilen, wie die openstreetmap mappings und die Kategorien in den amtlichen Daten korrespondieren. Sie tun es, mit Unschärfen an den Rändern zwar, aber Ja!
Dann entdeckte ich das geojson Format und kam auf die Idee, damit wäre es möglich, die Daten direkt auszuwerten. Hier zwei jq Einzeiler:
-
Geh/Rad/Wanderwege extrahieren, kann in den Editor geladen werden:
jq '. | .features |= map(select(.properties.OBJEKT=="S-FRW"))' Verkehrswege.geojson > Wanderwege.geojson -
Statistik über die Gesamtstrecke der amtlichen Klassen:
jq '[.features[].properties] | group_by(.OBJEKT) | map({(first.OBJEKTBEZEICHNUNG): (map(.Shape__Length/1000) | add | floor)}) | sort | add' Verkehrswege.geojson
Das Ergebnis vom zweiten Auftruf:
{
"Autobahn": 310,
"Autobahn - Brücke": 33,
"Autobahn - Nebenanlage": 36,
"Autobahn - Rampe": 107,
"Autobahn - Rampe mit Brücke": 9,
"Autobahn - Tunnel/Galerie": 39,
"Bahnlinie - hochrangig": 878,
"Bahnlinie - hochrangig: Brücke": 4,
"Bahnlinie - hochrangig: Tunnel/Galerie": 132,
"Bahnlinie - lokal": 66,
"Bahnlinie - lokal: Brücke": 0,
"Bahnlinie - lokal: Tunnel/Galerie": 1,
"Forstwirtschaftliche Weg": 17695,
"Landesstraße B": 926,
"Landesstraße B - Brücke": 34,
"Landesstraße B - Parkplatz": 15,
"Landesstraße B - Rampe": 30,
"Landesstraße B - Tunnel/Galerie": 34,
"Landesstraße L": 1234,
"Landesstraße L - Brücke": 28,
"Landesstraße L - Tunnel/Galerie": 18,
"Privatstraße": 34,
"Privatstraße - Brücke": 2,
"Privatstraße - Parkplatz": 0,
"Privatstraße - Rampe": 0,
"Privatstraße - Tunnel/Galerie": 5,
"Radweg, Fußweg, Wanderweg": 1654,
"Schnellstraße": 25,
"Schnellstraße - Brücke": 1,
"Schnellstraße - Nebenanlage": 0,
"Schnellstraße - Rampe": 7,
"Schnellstraße - Rampe mit Brücke": 1,
"Schnellstraße - Tunnel/Galerie": 41,
"Singletrail Strecke": 232,
"Wirtschaftsweg": 3548,
"Örtliches Straßennetz": 9191
}
Erklärung zu jq dazu. Die Kategorien an sich schon interessant. Überraschend jedoch: Mit knapp 18.000 Kilometern sind Forstwege die vorherrschende Straßenart überhaupt! Auf wie vielen davon darf jeder und jede mit Auto, Motorrad, Lastwagen, Rad usw. fahren? Ausgeschildert ist das übrigens recht gut. Beim Ausbau mögen die Hiesigen anderen Landesteilen hinterherkinken, beim Aufstellen von Schildern sind sie top :)
Der “gute Wanderweg” ist ja fast immer ein Pfad, Tracks sind nicht so beliebt und dürfen auch bei Premiumwegen nicht zu oft vorkommen. Und bei Pfaden fehlen mir oft: Ein Tag, dass die Attraktivität einstuft, unabhängig von den schon vorhandenen Tags (s.u.). Da könnten eingehen: schöne Aussicht, Schatten im Sommer, etwas Licht im Winter, interessante Wegführung, Nähe zum rauschenden Bach. Wie man so etwas definieren könnte, ist nachzulesen auf den Seiten der Weg-Zertifizierer (also Wander-Institut etc.).
Wir haben ja eigentlich schon eine ganze Menge an Tags, die die Attraktivität beschreiben können: die Breite, die glatte Wegoberfläche und die Sichtbarkeit (Visibility). Hier scheint mir der Haken zu sein, dass die meisten Renderer diese Tags gar nicht auswerten. Und wozu trägt man Tags ein, wenn sie in den Karten nicht auftauchen? Änderungen am Rendern könnte also helfen.
Trotzdem meine ich, dass es für Apps wie Komoot nicht einfach ist, einen “schönen” Wanderweg per Autorouter zu erzeugen. Und die Zukunft der Wanderkarte liegt ja irgendwo bei diesen Apps.
Ich würde mir ein neues Tag für Premium-Eigenschaften wünschen, das widerspiegelt, ob ein Pfad von einem normalen Wanderer als “Traumpfad” oder als “langweilig und öde” eingestuft wird - also eine Art von Grade 1 - Grade 5.
Das Thema ist mir zu komplex, um es (gleich) in englisch zu schreiben. Ich bin auch kein Experte, kenne nicht mal die Probleme und Notwendigkeiten so genau. Das hier ist also eher ein Brainstorming mit einigen Schlagworten:
- Anything will be an area
- There has always be Vector Tiles
- Don’t tag vor the Vector Tiles
- Make the problem to the solution
Area als neuen Objekt-Typ ist nur Tagging-Sugar, die Verpackung wird einsichtiger, der Inhalt bleibt. Ein Kreisverkehr braucht kein area=no mehr, der Spielplatz keine identischen End-Nodes. Trotzdem bin ich dafür. Einige Editoren haben Areas ja auch schon im Interface. Ich sehe in Zukunft immer mehr Areas, auch für Wege. Am Ende ist jeder Fleck Erde Teil irgend eines Areas. Das ist gut für zoomed Rendern, für Rollstuhl-Karten und 3D Rendern. Es ist nur schlecht für rooting; vielleicht sollte im Way-Object eine Hilfe sein, eine Liste zu den anschließenden Wegen.
Vektor Tiles sind im Kern geordnete Informationen für ein Gebiet. Die brauchte man auch schon bei den ersten Bitmap-Renderern. Aus der Tagging-Anarchie wurden, und werden, Objekte in Layer gefiltert. Und dabei wird entschieden, was überhaupt sichtbar wird! Erst im nächsten Schritt werden die Objekte zu sichtbaren Linien, Flächen oder 3D Objekten. Daher dürfen Vektor Tiles nicht das aussehen festlegen und auch nicht bestimmen, was auf die Karte kommt. Allerdings gibt es “normale” Objekte, die jeder braucht und Seltene für Spezial-Karten. Mein Ansatz wäre: Immer zwei Tile-Dateien bereit zu stellen, eine die kompakt alles “normalerweise” notwendige enthält und eine mit wirklich dem ganzen Rest; schräge Sachen notfalls in einen Layer “sonstiges”. Den muß der Rendere dann nach dem Tagging der Objekte selbst sortieren.
“Don’t tag for the renderer!” sollte jeder kennen. Wird das in Zukunft auch für die Erstellung der Vektor Tiles gelten? Denn dabei wird schon viel geprüft und entschieden. Ein Editor könnte diesen Schritt transparent machen und das Objekt darstellen, wie und wo es in Tiles erscheinen würde. Dann ist es nicht mehr weit, bis man “direkt” in der Tile Editiert. Am Ende könnte das bisherige Tagging-Durcheinander komplett entfallen.
Aus dem offenen Tagging eine Zuordnung zu den Render-Layern zu schaffen ist auch heute schon notwendig. Allerdings kann hier jeder Renderer machen was er will. Wenn das schon für die Vektor-Tile gemacht wird, wird es vereinheitlicht/zentralisiert. Die meisten, aber nicht alle wird das freuen, erst recht, wenn das dann schon im Editor erzwungen wird. Nein, freie Tags müssen bleiben. Auch wenn die Vector-Tile die nicht “brauchen” kann, müssen sie mitgenommen werden. Der Renderer hat dann das Problem aber auch die Freiheit.
Zurück zum Data Model
Die Way-Nodes als Liste in das Way-Objekt scheint mir ok zu sein. Wenn der Weg jetzt einen Zebrastreifen hat, ist das ein eigenständiges Node-Object. Oder nenne wir es vielleicht gleich POI-Object! Nur hat dieses dann keine eigene Geo-Position sondern eine Referenz auf den Way und in die Liste dort.
Die Object IDs machen Probleme? Können wir sie vielleicht ganz los werden? Ich kann mir nicht vorstellen, das jeder Renderer immer alle World-Objekte scannt um die aus dem benötigten Gebiet zu finden; da gibt es schon Indizierungen, 2D Bäume oder so was. Ist das im Grunde genommen nicht schon eine Einteilung in Tiles? Wenn wir das Datenmodel schon so gestallten, dass die Objekte in Tiles-Datensätze sortiert sind würden die erwähnten Rechenprobleme würden doch entfallen. Ja, an den Grenzen gibt es viel Hirnschmalz einsetzen. Ds muß ja jetzt jeder Vektor-Tile-Builder auch schon schaffen.
Die Way-IDs sind also eher kleine Indices in die Tile-Lokale-Datenbank. Node IDs braucht es garnicht mehr? Zum Karten Rendern vielleicht nicht, aber für Busslinien etc. schon. Referenzen in Relationen brauchen ggf. neben der Objekt-ID auch die Tile-“ID”. Wenn die OSM-Objekte schon in Tiles sortiert sind kann man sie gut auf verschiedene Rechner verteilen. Editieren im Datensatz aktualisiert quasi sofort die Vektor Tile.
Natürlich sollte der editierende Mensch nicht auf die Tile-Grenzen achten müssen. Ja aber wie sollte dann das OSM-API aussehen? Immer noch nur lat/lon oder schon Tile-bezogen? Denkbar ist beides. IDs werden weiter benötigt. Wenn sie aber schon “Tile.Nr” sind, muß der Editor das auch können. Und wenn ein Objekt über die Tile-Grenze geschoben wird?! Wenn ein Way über nicht nur ein bisschen über die Tile-Grenze ragt? Wenn der oben genannte Zebrastreifen ausgerechnet in der benachbarten Tile ist? Vielleicht brauchen Tiles einen gewisse Überschneidungsbereich und wenn der nicht reicht, wird der Way automatisch gesplittet in Zwei. Wenn eine Relation POIs in ganz Europa auflistet? Sind Tile.ID stabile Referenzen? Als Byte-Offset nicht; und ein Objekt-Index nur, wenn gelöschte Objekte nicht neu vergeben werden. Sollten Objekte besser Rückwärts-Referenzen zu ihren Relationen haben?
So einfach ist das alles nicht, wie ich das hier erträume !!!
Welches Zoom-Level meine ich? Na so 18 vielleicht? Dann kommt man schnell an einzelne Daten. Und wenn die Dateien zu klein und zu viele werden kann man je 4 oder 16 Zusammen fassen, aber so, das nach dem Laden die einzelnen (PBF-)Teile wieder unabhängig verarbeitet werden können. Ob man das auch bis zum World-File treiben sollte? Warum nicht? Über Changesets möchte ich aber lieber nicht nachdenken.
Da war noch die Küstenlinie der Kontinente. Erst mal Teilstücke als Way. Mit Links zu den Nachbarstücken? Relationen für die Teile eines Bezirks oder Lands? Super Relationsbaum bis zu “Australien”?
Ich lege diesen Text jetzt mal hier offen ab; er kann sich aber noch ändern!
Ich habe highway=milestone DE aktualisiert und man kann sagen: naja.
Na gut, es sind über 1000 milestones hinzugekommen, aber 800 allein auf wahrscheinlich einen einzigen Mapper in SH. Oder ich hab ‘nen Knick in der Optik.
Entweder hier wird in den Kommentaren ordentlich rumgemault oder ich schau demnäxt nochmal selbst, wie das genau kommt…
Ich habe https://wiki.openstreetmap.org/wiki/User:Dex2000#fertig “Autobahnen und Abfahrten ohne Lanes” aktualisiert und da kamen innerhalb der letzten 12 Monate über 300 (von 33 in ‘22) dazu. Mir fehlt grad die Zeit zu schauen, wo das herkommt, Freiwillige vor ;)
P.s. und Disklaimer: fehlende Lanes sind kein Fehler im Datenmodell! Aber (imho) nicht wünschenswert.
Heute war ich mal seit längerem wieder mappen, mit StreetComplete. Dabei ist mir aufgefallen, dass hier in Holzlar schon viel gemappt wurde :) Gibt es eigentlich in Holzlar eine kleine Mapping-Community?
Wie jedes Jahr update ich nach und nach meine Statistiken. Angefangen habe ich heute mit den implizierten (oder blödsinnigen) Tags an Autobahnen, und da ist - ähnlich wie letztes Jahr - nichts passiert, wo man was unternehmen müsste.
daumenhochsmilie
Hallo, ich hatte bereits 2019 mit der Ergänzung von Einträgen zu meinem Landkreis begonnen und bin dabei einem Irrtum aufgesessen. Mit dem Editor werden Flächen erzeugt und die Liste der Eigenschaften erhält auch den Tag: area=yes. Was mir dabei entgangen ist - damit sind eigentlich nicht Feld- Wald- und Wiesenflächen, Gewerbegrundstücke gemeint, sondern es geht wohl um Flächen innerhalb der Streckenberechnung für Wegeberechnungen Routenplanung mit Anwendungsprogrammen für TomTom, Garmin ect. um klasscher Start-Ziel Abfragen zu ermöglichen. Da es auch flächige Objekte gibt - bei Wasserwegen zB. Seen mit Abfluss oder im Verkehr Marktplätze, Parkplätze, usw, mit mehreren Zu- und Abfahrten benötigt es dieses Element area um Verzweigungen zu ermöglichen.
Nun ist meine Frage, gibt es weitere Tags mit area, die ich bei der Fehlerberichtigung nicht verschlimmbessern sollte.
Ich füge hier das achtzeilige Listing meiner Abfrage an, auf der Kartenansicht finden sich die oben erwähnten Flächen in Form von Wiesen, Wäldern, … Weil der Zeilenumbruch anscheinend nicht hinhaut habe ich die jeweilige Zeilennummer in Klammern mit angegeben
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° {Zeile1} [out:json] [timeout:25]; {Zeile2} {{geocodeArea:Wartburgkreis}}->.searchArea; {Zeile3} ( {Zeile4} way“area”=”yes”; {Zeile5} ); {Zeile6} out body; {Zeile7} >; {Zeile8} out skel qt;
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Für zweckdienliche Hinweise schon jetzt meinen besten Dank. (November 2019)
Übersicht
Über das letzte Jahr haben wir im Kontex des Code for Niederrhein (CFN), vorallen in unseren wöchentlichen Onlinetreffen, nun auch die Namensherkunft der Straßen in Moers in OSM eingepflegt. Wir haben Beschreibung, wikipedia- und wikidatalinks hinzugefügt.
Dabei wurden über 1000 Straßen bearbeitet.
Grundlage der Bearbeitung war das von der Stadt Moers veröffentlichete und online zur Verfügung gestellt Buch “Moeser Straßen - Geschichte und Deutung - zum 700-jährigen Stadtjubiläum” von Peter Hostermann. Neben einer umfangreichten ethymolgischen Betrachtung enthält das Buch auch die Daten der Straßenbenennung, in vielen Fällen das Datum des Ratsbeschluß der zur Benennung geführt hat. Im Buch werden auch die Umbennungen geführt, so das wir diese für Moers einpflegen konnten, wenn der Straßenverlauf identisch geblieben ist oder eine exakte Beschreibung des alten Straßenverlaufs dokumentiert ist.
Zusätzlich wurden für viele Straßen der Straßenschlüssel eingetragen, hier ist die Arbeit noch nicht abgeschlossen und wird weiter verfolgt.
Verwendete Tags:
- name:etymology:wikidata
- name:etymology:wikipedia
- name:etymology:description
- name:start_date (yyyy-mm-dd)
- old_name:VON-BIS (yyyy)
- de:strassenschluessel
Crew
- black_bike
- tffmh
- Nastja G
- noninc
Web
Unter folgendem Link kann man sich die Ergebnisse ansehen (es kann noch einige Tage dauern bis die Daten auf dem aktuellen Stand sind): https://etymology.dsantini.it/?lang=de-DE#6.633,51.46,13.3,type
“Moeser Straßen - Geschichte und Deutung - zum 700-jährigen Stadtjubiläum”: https://www.moers.de/system/files/2022-07/moerser_strassen.pdf
Code for Niederrhein: https://www.codeforniederrhein.de
OSM Projekt Seite: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Moers/Projekte/Stra%C3%9Fennamen
Findings
Einige wie wir finden interessante “take-aways” aus unser Arbeitm, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, historische oder irgendwelche Relevanz.
Allgemeines
Ein Katasterurkarten existierte ab 1831, dies stellt die erste Quelle für Straßennamen dar.
Ein interessanter, dokumentierter Vorgang ist die Bennenung der Antoniastraße, Elenastraße und Xeniastraße da, und könnte nach unseren Erfahrungen den “modernen Standard für die Benennung von Straßen” darstellen - die Ratsniederschrift lautet hier:
- Ordentlich und konservativ für die CDU,
- alle Straßennamen beginnen mit dem Buchstaben der Straße, von denen sie abzweigen,
- Frauennamen für die Grünen und mit Blick auf die Gleichstellungsstelle und das Presseamt,
- und die SPD würde nichts sagen, da ja der Sachbearbeiter in der Verwaltung in der SPD sein könnte
Der Ratsbeschluss wurde 1995 einstimmig gefasst.
Straßenumbenennungen
Es gibt mehrere identifizierbare Phasen in denen größere Straßennamenänderungen durchgeführt wurden.
- 1933+ - Umbenennung von Straßen im Sinne der Nationalsozialisten
- 1945+ - Entfernung der “NS Namen”, neue Benennung nach Opfern oder Zurückbenennung
- 1976-1977 - Kommunalreform, zur Vermeidung von Doppelungen mit den frisch eingemeindeten Stadtteilen mussten Straßen umbenannt werden.
Historische Ortsbezeichnungen
Gerade am Rand von Moers gibt es viele Straßennamen die auf Flurnamen, Namen von (historischen) Höfen und Eigenschaften des Geländes zurückzuführen sind. Beispiele sind Am Anger, Im Bruckschefeld, Boschheideweg, Stufenweg, Dongstraße.
Industrie und Gewerbe
In den Straßennamen finden sich viele Bezüge zum Bergbau. Als Beispiele können hier Schlägelstraße, Eisenstraße, Haldenstraße, Glückaufstraße, Bergwerkstaße und Wetterstraße genannt werden.
Besoders prominent erscheint uns die Zeche “Rheinpreußen” in deren Zusammehang oft Straßennamen mit diesem Thema stehen.
Es bestehen viele Bezüge zur Landwirtschaft aber auch zu Handel und Handwerk. Gerade in den Randbereichen von Moers gibt es viele Bezüge zur Landwirtschaft, alte Hofnamen, Flurnamen. Auch gibt es Hinweise auf alte Gewerbeformen wie in Schustergasse, Fieselstraße (Ölmühle), Pfefferstraße (Gewürzhandel) und Zur Alten Wassermühle.
Auch in der jüngsten Geschichte findet man Referenzen zum Thema wie den Edeka-Platz und die Raiffeisenstraße, hier wurde von den Unternehmen Einfluß auf die Benennung genommen.
Ortsgeschichte
Immer wieder ist in den Straßennamen die Geschichte der Moerser Festung zu finden. In den 1660ern galt das Moerser Schloss sowie die Stadt, sofern sie von den Bewohnern gewissenhaft verteidigt wurde, als eine „uneinnehmbare Festung“. Die Festungswerke wurden im Jahre 1763 nach dem Ende des siebenjährigen Krieges auf Geheiß Friedrich II von Preußen geschliffen. Zu dieser Zeit waren die Festunganlagen bereits im Verfall. Beispiele sind hier die Wallstraße, Nordring, Südring, Ostring, Westring und Kastell.
Bezüge zur Alt- und Neustadt sind im Straßennamen zu finden.
Interessante Straßenamen hier sind auch:
- Galgenbergsheide - Erinnert an eine hier um 1612 vorhandene Richtsstätte
- Leichenweg - Der Weg über die der Leichenzug zum Friedhof führte
- Schwarzer Weg - Ein Weg um die von den Grafen von Moers errichtete Zollstation zu umgehen (black_bike behauptet er wurde zu seinem Ehren benannt)
Nationalhistorische Ehrungen
Wie in vielen deutschen Städten finden sich auch im Moers Straßen mit Namen die eine Nationhistorische Ehrung darstellen.
Cheruskerstraße und Arminiusstraße.
Es finden sich Referenzen zu den Befreiungskriegen gegen Napoleon und zu Preußen. Körnerstraße (Theodor Körner), Blücherstraße, Ermlandweg, Görlitzerstraße, Masurenstraße, Memelstraße, Tannenbergstraße usw..
Eine amüsante Benennung stellt die Lützstraße dar, der Straßenname soll an einen schlesischen Fluss namens Lütz erinnern. Ein Fluss names Lütz lässt sich jedoch nicht finden, als Erklärung könnte man heranziehen, dass es in Schlesien den Fluss “Zülz” gab und die Karte falsch gelsen wurde. Der Fluss Zülz (heute polnisch Biala) entspringt bei Klein-Pramen und floß in die Hotzenplotz.
Moerser Personen
Es gibt einige Bezüge zu Emanuel Felke und seinem Jungborn. Felke war ein evangelischer Pastor und Verfechter der Naturheilkunde. In Moers wirkte er unter anderem durch den Erwerb von Land und der Erichtung des Jungbornpark. In den Straßennamen finden sich Am Jungbornpark, Emanuelstraße, Felkestraße, Jungbornstraße.
Albert-Altwicker-Straße, Bürgermeister von Repelen-Baerl zwischen 1924-1944, gestorben 25.10.1944 bei einem Bombenagriff. 1967 wurde er erfolgreich für eine Ehrung durch einen Straßennamen vorgeschlagen, die Begründung “verdienter Bürger der Gemeinde Rheinkamp”. Das Altwicker während der gesamten NS Zeit Bürgermeister war und daraus folgende Implikationen werden bis heute offensichtlich ignoriert.
Weygoldstraße, Dr. Heinrich Weygold, geb. 01.05.1886 in Moers, war Tierarzt und Ratsmitglied und verstarb am 14.09.1955 während einer Ratsitzung in Moers.
Clausthalstraße, geht auf die Peter Hartzing - Clausthal Stiftung zurück. Peter Hartzing, als Sohn einer Japanerin 1637 auf der japanischen Insel Hirado geboren, Schüler des Adolfinums, kam 1655 vom Mathematikstudium in Leiden nach Duisburg, um sich der Physik und Methaphysik zu widmen. Er wurde später Bergrat in Clausthal. Seiner Schule in Moers vermachte er später einen Teil seines Vermögens, die clausthalsche Fundation, aus der bis heute noch Stipendien vergeben werden.
Vor allem gpx Tracks geladen
Auf den ersten Blick sieht es im Oktober 2022 so aus, als wäre das Gebiet Vorholz zwischen Alzey und Kirchheimbolanden eine 1a Wandergegend. Wenn man sich dann die Relationen der Wege ansah bekam man Zweifel: Viele Lücken. Und daraus folgend auch Sackgassen, da freut sich der Wanderer.
Ich habe in der VG Alzey-Land angerufen und von einer sehr kompetenten Mitarbeiterin erfahren, dass sich bei der Gemeinde schon der Förster gemeldet hatte, weil er verzweifelte Wanderer im Wald sah, die sich nicht zurechtfanden. Prima. Und dann sagte sie, dass eigentlich alle Wege abgekündigt seien, evtl. könnten einige der NW-Wege bestehen bleiben, die R-Wege und der Kneipp-Napoleon würden eingestellt.
Gerade um den letzteren (K-N) ist es schade, denn der hat schöne Schilder, ist aufwändig gemacht. Er ist fast der Hauptweg im Gebiet. Aber er hat auch viele Sackgassen in der Relation.
Was tut nun der OSM-Mapper? Ich habe für die NW-Wege die Relationen repariert, da war noch eine Karte des Soll-Zustands zu finden. Die R-Wege bekamen das Präfix “Disused”, der K-N wurde etwa zur Hälfte gelassen. Damit ist keine Arbeit endgültig weg, aber die Karten werden von Karteileichen befreit.
Warum keine Reparatur der Relation für R und K-N? Es sind keine Soll-Zustände mehr zu finden, damit müsste die Reparatur die Sackgassen komplett löschen. Damit wird aber eine echte Reparatur immer schwieriger. Oder aber man muss im Feld suchen, wo man noch vollständige Beschilderungen findet, dann geht es. (Letzte Änderung am 14.1.23, die Änderungen an der OSM sind jetzt drin)
Hab ein paar Änderungen in OSM vorgenommen, obwohl ich echt wenig Zeit dafür habe.
Meine Änderungshistorie seht Ihr hier:
https://www.openstreetmap.org/user/warumichRadfahre/history#map=12/50.9064/6.8218
Und das ist an Tracks dazu gekommen:
Mein Sohn Linus ist inzwischen sieben und ich schaue mal wieder hier rein…
Ich bin inzwischen ständig mit OSM unterwegs. OSMAnd hat alle früheren Navis abgelöst, auch für die Fahrt in den Urlaub.
Okay, keine Verkehrsinfos und Langzeitbaustellen stehen auch oft nicht in der Karte. Aber seit ich die Funktion zum temporären Sperren einer Straße in OSMAnd gefunden habe, macht mir das auch keine Kopfschmerzen mehr.
Nun muss ihc nicht mehr “gegen” OSMAnd fahren, wenn ich einer Baustelle ausweiche.
Streetcomplete ist ebenfalls sehr oft an. Ich liefere im Moment Tageszeitungen in Beckum aus, und wo es die Zeit zulässt, aktualisiere ich auf dem Weg Kartendaten. Straßenoberflächen, Geschosszahlen von Gebäuden, Hilfen für Blinde an Übergängen, etc. etc.
Es gibt noch so viel zu tun … Geil!
I recently found a video on youtube decribing the current tools. Instantly I tried “Street Complete” and started tapping on my smartphone on my walk around after a hard day with brainwork.
It makes me feel good to share parts of the world, I discover.
Again, though there are still potentials: Thank’s for the great improvment of tools over the last decade… Great Job!
Gestern mit einer Veedelstour am Roten Kreuz in Quadrath Ichendorf vorbei gefahren. https://bit.ly/3DN9aZC Hab das beeindruckende Wegekreuz, das fast niemand kennt, auf OSM gesucht und einige Attribute, wie beispielsweise den Namen, aber auch ein Bild ergänzt.
Hallo ich hatte seit November 2019 in meinem Landkreis alle Orte systematisch überprüft und fehlende Gebäude, Straßen, … ergänzt. Die Daten wurden mit den Karten des Landesvermessungsamtes überprüft. Im Mai 2020 war der nördliche WAK komplett abgearbeitet. Da inzwischen eine überschaubare Zahl von Neubauten zur Ergänzung ansteht, habe ich geplant, das in den nächsten Tagen zu bewältigen. Und musste feststellen, das nette Zeitgenossen das Projekt sabotieren. - Beim Hauptort Behringen der Gemeinde 99820 Hörselberg-Hainich sind fast alle Hausdaten gelöscht worden. In verschiedenen Straßen von Eisenach zum Bsp. Okenstraße, Friedrich-Ebert-Straße ebenso. Wie kann man das rückgängig machen,
Magic Earth möchte dass man im Kreisverkehr Richtung Wien GERADEAUS fährt. Übersichtlicher wäre HALTEN SIE SICH LINKS oder FAHREN SIE AUF DIE LINKE SPUR oder dergleichen. Fährt man geradeaus kommt man, wer die Strecke nicht kennt, eventuell auf die Autobahn Richtung Salzburg