OpenStreetMap

OSM Daten auf Schieferplatte gravieren

Posted by Harald Hartmann on 2 August 2019 in German (Deutsch)

Mein Workflow

OSM Daten besorgen

OSM Daten von der Geofabrik runterladen und mit osmconvert und osmfilter entsprechend eingrenzen. Alternativ, wenn man genau vorher weiß, welche Daten man braucht, könnte man durchaus auch overpass nehmen.

In meinem Falle war es die Talsperre Schönbrunn mit ihren Zuflüssen.

Rendering

OSM Daten visualisieren

Für das weitere Verarbeiten der Daten wird etwas auf Vektorbasis benötigt.

Dazu habe ich maperitive genutzt und eine entsprechende Regel erzeugt, welche nur waterway beinhaltet.

Maperitive

Diese Ansicht als SVG exportiert und mit Inkscape noch ein bisschen bearbeitet (z.B. Pfad/Linie vereinfacht, Pfade mit einander verbunden, etc.).

OSM Daten fräsen

Das optimierte SVG in Estlcam geöffnet, und …

  • die Linien und Umrisse als Gravur erzeugt
  • die Umrisse als Taschen-Ausschnitt erzeugt

Estlcam

Letztendlich dann mit meiner Low cost DIY 500€ CNC und einem V-Bit gefräst.

Ergebnis

Schieferplatte

Location: Schönbrunn, Schleusegrund, Landkreis Hildburghausen, Thüringen, 98667, Deutschland

Comment from ToniE on 3 August 2019 at 11:09

Hallo Harald,

sieht klasse aus.

Kann man daraus irgenwas Richtung “taktiles” Erfassen á la Blindenschrift machen und dem Betreiber der Talsperre “schenken”?

VG Toni

Comment from Harald Hartmann on 4 August 2019 at 17:50

Hallo ToniE,

hmm, ich kenne mich jetzt mit “Taktilem” nicht so gut aus, aber ist das in Normalfall nicht eher etwas “erhöhtes” als etwas “vertiefendes”? Sprich eher mit dem 3D Drucker “aufbauend” drucken, als mit der CNC Fräse “abnehmend” spanen.

PS: Aber ja, ich kann ja mal die Betreiber fragen, ob so etwas von Interesse ist

Viele Grüße, Harald Hartmann

Comment from ToniE on 5 August 2019 at 14:50

Hallo Harald,

ja, das stimmt schon, mit dem ‘nach oben gehen”, wenn es sich um Gebäude oder das Modell von (z.B.) München als mittelalterliche Stadt handelt.

Bei der Talsperre und dem Fluss bietet es sich doch an, “nach unten” zu gehen, denn der Wasserspiegel stellt ja jeweils den tiefsten (sichbaren und somit “fühlbaren”) Punkt der Umgebung dar.

Viele Grüße, Toni

Comment from trial on 12 August 2019 at 18:06

hmm, ich kenne mich jetzt mit “Taktilem” nicht so gut aus, aber ist das in Normalfall nicht eher etwas “erhöhtes” als etwas “vertiefendes”?

Klar, aber man kann auch ein großes Rechteck “bohren” außer Punkte der Braille-Gusses, oder? D.h. außer Punkte, “nach unten gehen”.

Ob es einfach ist, ist eine ganz andere Frage ;-).

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