thaddaeus's Comments
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| 64026119 | Anstatt auf irgendwelchen fragwürdigen Prinzipien rumzureiten, frage ich mich bei sowas eher: Was ist für den Nutzer von OSM nützlich? Als Nutzer finde ich es durchaus sehr hilfreich zu wissen, ob eine Straße öffentlich oder privat ist, damit ich z.B. im Falle von Durchgangsstraßen diese meiden kann. Auch für Routing Software kann das sicher nützlich sein.
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| 64026119 | Es handelt sich hierbei um die Einfahrt (service=driveway) zu einem Privat-Grundstück. Es ist eben keine öffentliche Straße. Der Eigentümer könnte jederzeit den Zugang mit einem Tor verwehren.
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| 28381353 | Wovon hängt deiner Meinung nach primary denn dann ab?
Nimmt man nicht die Verkehrsdichte als Maßstab, bleibt ja nur noch der Ausbauszustand oder die "nationale Bedeutung". Der Ausbauzustand sollte aber nun wirklich eine untergeordnete Rolle spielen. Eine super ausgebaute Straße auf der aber kaum Autos fahren würde ich zB nicht als primary sehen. Und das mit der nationalen bzw. überregionalen Bedeutung hat - wie bereits ausgeführt - in größeren Städten keinen Sinn. Ginge man konsequent danach dürfte es in Städten überhaupt keine primary Straßen geben, da auf nationaler Ebene Städte umfahren und nicht durchfahren werden. "primary road" wörtlich zu nehmen, macht doch als Definition am meisten Sinn: primary sind genau DIE Straßen, die von den Menschen der Region "primär" = bevorzugt benutzt werden. Und das kann man doch nun sehr schön aus den Verkehrdichtezahlen rauslesen. So ganz nach dem Motto: Welche Trampelpfade sind am meisten ausgetreten. Abgesehen davon halte ich es auch für unsinnig, irgendwelche niedergeschriebenen Definitionen sklavisch zu befolgen. So war das von den Machern dieser Definitionen auch nicht gedacht. Sie sollten lediglich eine Richtschnur sein. Ich würde ja auch nicht auf die Idee kommen, alle Straßen ab 10000KFZ/Tag zu primarys zu machen, nur weil das in der deutschen Wiki so steht. Was das Wiki damit sagen will ist, dass "Straßen mit übergeordneter Verkehrsbedeutung" als primary markiert werden können/sollen und dass die Verkehrsdichte eben durchaus ein relevantes Indiz für eine solche "übergeordnete Verkehrsbedeutung" ist. Was so auch absolut Sinn macht. Sieht man sich jetzt die Zahlen für Bremen an, erkennt man, dass es tatsächlich 2 Klassen von Hauptstraßen gibt mit deutlich unterschiedlichen Verkehrsdichten. Macht also Sinn, diese mit primary und secondary zu unterscheiden, statt sie in einen Topf zu werfen. In einer Stadt wie Bremen auf die Klassifizierungsmöglickeit "primary" völlig zu verzichten und für die Hauptverkehrsstraßen nur secondary und tertiary verwenden zu wollen, wäre einfach nur prinzipienreiterei, völlig praxisfern und ergäbe schlicht und einfach keine gute Karte. Man sollte nicht vergessen, dass es Leute gibt die OSM tatsächlich auch als Stadtplan benutzen und ein Stadtplan bei dem die wichtigsten Straßen in 3 Kategorien dargestellt werden ist einfach leichter zu lesen (und im Übrigen auch auswendig zu lernen), als einer mit nur 2 Kategorien. Und einem Stadtplan Benutzer ist es herzlich Wurscht, ob eine Straße "nationale Bedeutung" hat. |
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| 28381353 | Also, wenn eine Straße mit mehr als 20000KFZ/Tag nicht Primary sein soll, dann weiß ich's auch nicht mehr.
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| 28381353 | Ich hab jetzt irgendwie wenig Lust, das noch ewig weiter zu diskutieren. Also ein letztes Statement dazu: Ich hab nochmal in die Definition von "primary" geschaut. Da steht: "Außerdem können auch Straßen mit übergeordneter Verkehrsbedeutung (beispielsweise mindestens 10.000 Kfz/Tag) als highway=primary getaggt werden...". Nun schau mal hier rein: http://www.bauumwelt.bremen.de/sixcms/media.php/13/2005_SVZ_Bremen_Stadt.pdf
Zu: >Wenn sie nicht gut ausgebaut ist, wirst du sie nicht benutzen.
Zu: > Auch highway=secondary ist in Karten hervorgehoben.
Zu: >Von Randgebieten in die Stadt fahren zu wollen, wäre nicht zwingend eine sehr wichtige Straße auf nationaler Ebene.
Zu: >Die Osterholzer Heerstraße ist auf jeden Fall in Konkurenz zur Kurfürstenalle und der Autobahn.
Ich habe bei deiner Argumentation den Eindruck, als würdest du das ganze nur aus der Sicht eines Auswärtigen sehen, der hin und wieder mal nach Bremen reinfährt. Der Löwenanteil des Bremer Verkehrs entsteht aber nicht durch Auswärtige, sondern durch die Bremer selbst: Leute die zur Arbeit fahren, Taxen, lokaler Lieferverkehr etc. Hier geht es überwiegend um den Verkehr von Stadtteil zu Stadtteil. Und da spielen die besagten Straßen eine ganz wesentliche Rolle. Das kann ich sogar aus eigener Erfahrung sagen, denn ich war in Bremen mal Zivi und bin ein Jahr lang jeden Tag mit Krankentransporten quer durch die Stadt gefahren. Dabei war man andauernd auf diesen Straßen unterwegs und nur eher selten auf der Autobahn. |
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| 28381353 | Der Ausbauzustand bzw. ob eine Straße als "Ortsumfahrung" genutzt wird sollte in Städten doch nun wirklich keine übergeordnete Rolle für die Klassifizierung in Primary oder Secondary spielen. Das entscheidende (in Städten) ist doch die Beantwortung der Frage:
Eher nicht Primary ist meiner Meinung nach dagegen die Parkallee. Denn wer von der City in Richtung A27 will, fährt entweder B75 oder Kurfürstenallee. Die Parkallee hat da nur Stadtteil Lokale Bedeutung (und vielleicht noch für die Lilienthaler) Wer Bremen nur durch- oder umfahren will, bleibt eh auf der Autobahn. Wenns nur danach ginge, dürfte man in allen Städten mit Autobahn-Ring ja gar nichts mehr als Primary klassifizieren, was einem aber nur unnötig eine Strukturierungsmöglichkeit des Stadtplans nimmt. |
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| 28381353 | BTW: Das war jetzt nicht ausschlaggebend, aber in einer "Generalkarte" wurde diese Strecke auch rot hervorgehoben. Offenbar sehen andere Kartenmacher das durchaus auch so. |
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| 28381353 | Osterdeich und Martinistraße ist (neben der Bismarckstraße eine DER Haupt-Ost-West-Verbindung in Bremen.
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