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B-Straßen hatten überregionale Bedeutung (Definition von "primary"), der Bund hat gezahlt. Seit 2002 (also 15 Jahre!) besteht keinen Notwendigkeit mehr, 'überregionale' Straßen von 'Landstraßen 1. Ordnung' (<1000) zu unterscheiden, weil zahlt alles das Land. Daher muss die Idee, B=automatisch 'primary' zunehmend hinterfragt werden, ein Straßennetz ändert sich aber glücklicherweise aber nur langsam. In diesem Bereich hat es sich ohne Zweifel stark verändert.
Die Frage ist hier nicht, ob nicht jemand ohne Vignette vielleicht auch auf der Straße fahren möchte (kann er ja, 'secondary' ist ja immer noch eine wichtige lokale Verbindung und ohne Vignette gehe ich nicht von 'überregionalen' Absichten aus), sondern ob jemand, der eine längere 'überregionale' Reise plant, diese Verbindung in die engere Wahl ziehen soll --> Nein. LKWs sowieso nicht (Durchfahrverbote, enge Kurvenradien), auch PKWs wurden bewusst 'eingebremst', zB immer wieder Geschwindigkeitsreduktionen, Ende des Vorrangs (!) zB bei Einmündung in die L3103 oder L6. 'secondary' in diesem Bereich passt ausgezeichnet zur Intention hinter 'secondary', weil für überregionalen Verkehr ist ja bewusst die A5 konzipiert. Ab Knoten Eibesbrunn sieht die Sache ganz anders aus. Ab Hochleithen Rt. Norden habe ich zu wenig lokales Wissen und die B7 deshalb nicht angefasst. Es gibt hier wohl kein absolutes 'richtig' oder 'falsch', aber als lokaler Mapper ist die Intention der Umbauten klar: Es 'fühlt' sich wie eine Landstraße 1. Ordnung an und man will keinen überregionalen Verkehr, ich möchte bei einer überregionalen Reise dort nicht fahren, weshalb ich 'secondary' klar bevorzuge.