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56493456 over 7 years ago

Ich bin nicht gegen fiktive Wege. Allerdings sollten wir dann in jedem Fall erst einmal abwarten, was osm-esa zu dem Thema denkt; es sollten immer die Mapper mit Ortskenntnis das letzte Wort haben.

Routing über Bahnsteige ist heikel: spätestens wenn der Bahnsteig schmal und voll wartender Fahrgäste ist, ist ein geringfügig längerer Weg anderswo schneller. Wir sollten also einem Router die Chance geben, selbst zu entscheiden, wannder Weg durch potentielles Gedränge angemessen ist.

Zu public_transport=stop_position: Das ist der Halteort des Fahrzeugs, Straße wie Schiene. Fußgänger sollen da gar nicht hin, wir machen ja kein Routing für Selbstmörder. Fußgänger sollen immer zu einem public_transport=platform geroutet werden. Insbesondere die englische Version des Wiki public_transport=stop_position formuliert das extra nochmal explizit.

56493456 over 7 years ago

Hallo osm-esa,

uns geht es zunächst einmal darum, die Bussteige mit ihren Nummern in OSM zu verorten und das Tagging an den etablierten ÖPNV-Standard anzupassen. Die vorhandene Mapping-Arbeit respektieren wir und haben sie auch erhalten können:
vorher: https://overpass-turbo.eu/s/xON
nachher: https://overpass-turbo.eu/s/xOO
Gelöscht ist keine Geometrie, es gibt nur zusätzlich Busboards an Bussteig 1. Dass diese eine Länge von 12 Metern haben, lässt sich aus einem Foto wie https://www.eisenach.de/fileadmin/_processed_/9/9/csm_DSC_0006_7c57d8d3eb.jpg gut erkennen - der Standardbus (12 Meter) steht exakt mit dem Heck drin.

Für shelter=yes,bench=yes,bin=yes würde ich auf osm.wiki/DE:Tag:public_transport%3Dplatform verweisen - das ist tatsächlich so gedacht für genau den Fall, dass man die genaue Position vor Ort nicht kennt.

Zu den Haltepositionen: die nodes hat haytigran auf die Fahrbahn verschoben, weil public_transport=stop_position per Definition des Tags osm.wiki/DE:Tag:public_transport%3Dstop_position auf der Fahrbahn liegen muss.

Zu den Fußwegen: ich bin sicher, dass man in der Realität die Bussteige erreichen kann, ohne jenseits der Überwege über die Fahrbahn laufen zu müssen. Das alte Tagging ließ aber nur die Deutung zu, dass Fußgänger nur über die Fahrbahn (falls access=no,psv=yes Fußgängern Zugang gibt) oder überhaupt nicht (falls access=no,psv=yes Fußgängern Zugang verwehrt) zu den Bussteigen können, was beides vor Ort sicher nicht zutrifft.

Mit dem neuen Mapping bin ich übrigens auch nicht hundertprozent einverstanden. Dass man Fußgänger nicht mitten durch public_transport=platform routen sollte, ist eine durchaus vertretene Position. Insofern würde ich auch eine Fußgängerfläche noch zwischen Bussteig 3 und 4 und grob unter den Dächern von Bussteig 1, 2 und 5 eintragen wollen, aber jetzt erst einmal die Diskussion abwarten.

Viele Grüße,
drolbr (dienstlich)

54649254 about 8 years ago

Hallo Mueschel,

danke für den Hinweis auf "osmc:symbol". Es ist aber für unsere Zwecke ungeeignet. Schon die benannte Software kann keine runden Formen und nur 3 Buchstaben, was schon nicht mehr für die deutschen Symbole "S" und "Tram" reicht. Von den oft künstlerisch polierten Versionen im Ausland ganz zu schweigen.

Ich halte da den Ansatz mit der URL "destination:url" für zielführender. Der Auswerter muss dann nichts über das Symbol wissen und kann die Datei durchreichen.

Was die deutschen Symbole angeht: die deutsche Nomenklatur passt auch strukturell nicht zu anderen Staaten. Von daher sollte man da nicht zusammenzwängen, was nicht zusammen passt.

Ich würde vorschlagen, das ganze nochmal breiter auf der nahverkehr-Mailingliste zu diskutieren, mit Hinweis im Forum, und erst dann zielgerichtete Änderungen entlang der Vorschläge vorzunehmen.

Wanderwege (praktisch kein Text) und Autobahn-Wegweiser (Text als bedeutungstragendes Element, stark normiert, auch international) sind ein jeweils eigenes Thema, daher lohnt es sich nicht, die Systeme vereinigen zu wollen.

Viele Grüße, Roland

53471616 about 8 years ago

Hallo Emil,
dass crossing_ref=toucan auf UK beschränkt sein sollte, kann ich nicht erkennen. Sowohl die deutsche osm.wiki/DE:Key:crossing als auch die englische crossing=* Dokumentation schreiben nichts von einer Beschränkung.
Und es gibt auch viele (z.B. https://overpass-turbo.eu/s/sO7 ) Vorkommen in Deutschland, von denen die meisten (z.B. node/353017226/history ) auch nicht von Mentz-Mitarbeitern bearbeitet worden sind.
Unabhängig davon müsste jemand vor Ort entscheiden, ob da tatsächlich ein gemeinsamer Fuß- und Radüberweg besteht oder nur ein Fußweg.
Viele Grüße, Roland

41214375 over 9 years ago

Achtung: Am Dreieck fehlen zwei Paare Weichenverbindungen. Das habe ich in Kauf genommen und werde es bis morgen früh flicken. Eine Übergangslösung hätte zuviele Wege zerstückelt.

37526553 almost 10 years ago

Danke für den Hinweis. Ich werde das gleich mal reparieren.

35612879 about 10 years ago

Der Busbahnhof vor dem Bahnhof und der Straßenzug Döppersberg werden seit 2 Jahren umgebaut.

Bitte nicht den alten, abgerissenen Zustand wieder eintragen.

35612465 about 10 years ago

Der Busbahnhof vor dem Bahnhof und der Straßenzug Döppersberg werden seit 2 Jahren umgebaut.

Bitte nicht den alten, abgerissenen Zustand wieder eintragen.

34680868 about 10 years ago

Tags zu löschen, nur weil man sie für "unnötig" hält, stört die Arbeit anderer Mapper.

34680868 about 10 years ago

In diesem Changeset sind viele Tags gelöscht worden, die die Radwege näher beschreiben, entgegen dem Tagging-Konsens. Warum?

33437559 over 10 years ago

Hallo zusammen,

Nachdem es über Benutzer-Mails ein paar Fragen gab:

Ich würde vorschlagen, den "level" einheitlich am gesamten Gerüst und den Bahnsteigen auf "2" zu setzen. "level" entspricht ja Etagen in Gebäuden, und eine Deckenlampe gehört zu der Etage, die sie beleuchtet und nicht der Etage darüber. Die Schwebebahn ist nahezu eben (bis auf das Gefälle der Wupper u.ä.), und an einigen Stationen wie Ohligsmühle gibt es kleine Zwischengeschosse (hier am Alten Markt nicht).

Beim "layer" bin ich emotionslos, das Tag ist eine Hilfestellung zum Rendern. Dass die Bahnsteige höher als das Gebäude liegen, hört sich sinnvoll an, weil die Bahnsteige ja das wichtigere Element sind.

Viele Grüße,
Roland

26606369 over 10 years ago

Wenn das Service-Tag mal ordentlich dokumentiert (mindestens auf wiki.osm.org/wiki/Tag:route=train und wiki.osm.org/wiki/Key:service) und diskutiert wird, hänge ich nicht an bestimmten Werten.

Eine Anschlussbindung gibt es übrigens in NRW-Nahverkehr grundsätzlich nicht mehr, und 20'/30'-Takte, oft auch durch parallele Linien, sind eher die Regel als die Ausnahme.

Auch das "S" im Namen ist Marketing, keine technische Abgrenzung. So ist z.B. die RB47 nach S7 bei gleichem Angebot umbenannt worden, und die RB25 wird in Köln als S-Bahn behandelt.

30258818 over 10 years ago

Hallo Toni,

nicht unbedingt nur um den Radroutenplaner. Auch andere Routing-Engines haben das gleiche Problem. Die Graphhopper-Engine scheint von den Namen ebenfalls zu profitieren.

Trotzdem ist es aber sinnvoll, das Vorgehen auf talk-de zu dokumentieren. Ich werde das gleich mal tun.

Viele Grüße,

Roland