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Ich bin seit Jahresbeginn dabei, in der gesamten Wesermarsch tausende dieser "Brücken" zu entfernen. Denn korrekterweise trägt man stattdessen Durchlässe für die Wassergräben ein. Feldwege einzutragen, wo keine sind, ist ja auch ein fauler Kompromiss und behebt nur das Symptom, nicht den eigentlichen Fehler.

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Was sollen die hunderte Meter langen Brücken in der Landschaft? ;)
Das solltest du dir nochmal angucken.

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Ich sehe das Problem eher an einer anderen Stelle: Das Tagging-Schema ist (notwendigerweise) nicht detailiert genug, um alle in der Realität auftretenden Sonderfälle abdecken zu können. Die hier in Küstennähe vorhandenen Entwässerungssysteme können also nicht ohne Kompromisse abgebildet werden. Solche Kompromisse können im Einzelfall merkwürdig erscheinen, sind aber meiner Ansicht nach sinnvoll.

Beim systematischen Erfassen der Entwässerungssysteme von UVB, MOS, BSA und SEV habe ich einen Kompromiss zu finden versucht, der zumindest den Unterschied zwischen Gewässern II. und III. Ordnung abbildet. Denn die Gewässer II. Ordnung haben im Entwässerungssystem (das in den Niederungen ja gleichzeitig auch ein Bewässerungssystem ist) eine zentrale Rolle, werden vom Verband (und nicht von den Anliegern) instangehalten, verfügen deswegen fast immer an mindestens einer Seite über einen Zugang zur maschinellen Pflege und gliedern damit auch die Landschaft. Diese Funktion ist freilich in den letzten Verästelungen des Systems und gerade zu eher niederschlagsarmen Zeiten nicht immer zu sehen, aber nichtsdestotrotz vorhanden.
Eine LGLN-Karte des Verbandsgebiets des UHV mit den Gewässern II. Ordnung kannst du hier einsehen:
https://www.uhv-wuesting.de/verband/verbandsgebiet.html

Dies Diskussion gibt es in sehr ähnlicher Form ja auch immer wieder in Bezug auf das Tagging von Straßen und Wegen, das neben dem optischen Eindruck ja immer auch die tatsächliche Nutzung auf der einen, die offizielle Klassifizierung des Verkehrswegs auf der anderen Seite abzubilden versucht, was auch immer wieder Kompromisse erfordert.

158781152

Moin Gerd!
Ja, schwierig. Ich hab ja die Informationen aus LGLN-Karten der Entwässerungsverbände übernommen (was ja seinerzeit noch nicht, nun aber Gott sei Dank "legal" möglich ist). Als Kanal habe ich die Gewässer II. Ordnung erfasst, so wie sie von den Verbänden ausgewiesen sind. Das sind die zentralen Elemente im Entwässerungsnetz, die vom Verband (und nicht von den Anrainern) unterhalten werden.
Der rein optische Eindruck kann da sehr unterschiedlich sein, von eben so schmalen Rinnsälen in den feinsten Verästelungen bis hin zu breiten Sieltiefen kurz vor den Sielen.

Die OSM Tags passen da alle nicht so recht. Drain ist es nicht, weil es keinerlei Auskleidung/Befestigung gibt. Canal passt im Sinne von irrigation, aber in Bezug auf die Dimension nicht so recht. Stream passt nicht, weil es kein natürlicher Bachlauf ist. Ditch passt von den Dimensionen am besten, ließe aber die Hierarchie im Entwässerungssystem verschwinden.

183959716

so kurzzeitige Sperrungen wegen Baustellen bitte nicht als construction eintragen, s. osm.wiki/DE:Key:construction

183594798

Nein.

siehe:
https://community.openstreetmap.org/t/massenloschung-bw-bekleidungsmanagement-gmbh/144314/23

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Ich bin heute an diesen "Wegen" vorbeigekommen - das sind bestenfalls Trampelpfade, man muss schon genau hinschauen, um im hohen Gras Trittspuren zu finden. Das habe ich entprechend korrigiert und auch den Jägerstand und die Baumreihe vom Weg getrennt.

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Danke!

181603075

Danke!

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Hallo pamumann!

Schön, dass du dich in OSM beteiligst und Karteninformationen beiträgst!
Das Projekt (das ich sehr interessant finde und erst durch deinen Beitrag kennengelernt habe) war allerdings gleich zweifach falsch erfasst:

Den ersten Fehler habe ich durch CS #181055726 behoben, nämlich dass das Projekt nicht als Fläche Radrennbahn sondern als Rad-/Fußweg sowie Treppe erfasst werden sollte.

Den zweiten Fehler habe ich erstmal nicht behoben: In OSM wird generell nur erfasst, was IST (und nicht was WAR, also keine historischen Informationen, und nicht was SEIN WIRD, also Planungen und Ideen. Deswegen werden Bauvorhaben eigentlich erst aufgenommen, wenn sie on the ground (bei OSMlern als OTG abgekürzt) sichtbar sind, sprich: Wenn der Bau begonnen hat. Beim konkreten Projekt Fleiweg ist das ja noch gar nicht der Fall, wenn ich es richtig sehe, ist das politisch noch nichtmal beschlossen. Insofern wäre vermutlich richtig, den Eintrag komplett wieder zu löschen.

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Gibt es für die von dir eingetragenen Eigennamen irgendwelche Quellen? Vor Ort ist jedenfalls keiner dieser Wege mit einem solchen Namen versehen.

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Gibt es für die von dir eingetragenen Eigennamen irgendwelche Quellen? Vor Ort ist jedenfalls keiner dieser Wege mit einem solchen Namen versehen.

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Gibt es für die von dir eingetragenen Eigennamen irgendwelche Quellen? Vor Ort ist jedenfalls keiner dieser Wege mit einem solchen Namen versehen.

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erledigt!

163812611

Moin Gerd!
Da liegst du sicherlich richtig, mit DOP20 ist das auch klar zu sehen. Als ich vor einigen Monaten die Verbindung der beiden Äste der Bäke eingezeichnet habe, war das einerseits nur Beifang von Flächenaufteilungen, andererseits in Bing Bildern schwerer zu erkennen.

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Gibt es für den Namen "Straße zum Strandhaus 1" irgendeine Quelle oder das reine Fantasie? Vor Ort konnte ich keine derartige Bezeichnung entdecken

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Moin Gerd!
Ich habe mich am Wiki orientiert und die Wege entsprechend ihrer offenbar überwiegenden Funktion eingeteilt. Bis zur Einmündung Im Krink würde ich ein unclassified mitgehen. Dahinter allerdings liegen am Weg Surhop südlich der Autobahn nur zwei ehemalige Hofstellen. Beide sind keine aktiven Bauereien mehr, scheinen aber noch bewohnt zu werden. In diesem Verlauf erschließt der Weg aber mindestens ein Dutzend Felder - das scheint mir also die überwiegende Funktion zu sein.
Die Pflasterung spielt dabei doch bestenfalls eine nachgeordnete Rolle - laut Wiki können auch Wirtschaftswege befestigt sein.

164397442

Cyclepunks ist da auch nicht mehr, auch wenn das noch im Schaufenster steht. Das war quasi Shop-im-Shop bei Franky`s. Momentan ist da nur Leerstand, bevor der Besitzer ein Neubauprojekt umsetzen will.

s. z.B. hier:

https://www.nwzonline.de/oldenburg/avia-tankstelle-in-oldenburg-neubauprojekt-ersetzt-historische-tankstelle-im-bahnhofsviertel_a_4,1,1673412050.html

84950401

natural=sand finde ich insofern passender als landuse=quarry, als das letzteres einerseits (wie gesagt) schon seit Jahrzehnten nicht mehr aktuell ist und andererseits ja bedeuten würde, dass die Öffentlichkeit keinen Zutritt hat.

Was den Namen angeht: Einen 'offiziellen' Namen konnte ich bisher nicht finden. Ünberhaupt finde ich nur wenige Informationen zum Gebiet, zur ehem. Nutzung aber immerhin dies hier:
http://www.garnisonschronik-delmenhorst.de/militaeranlagen/gross-ippener.html

Neben offiziellen Namen können in OSM aber natürlich auch in der Öfentlichkeit gebräuchliche Namen erfasst werden. Wenn das mit dem von dir erfassten Namen so ist, ist ja alles fein. Als ich das im Vorbeikommen auf der Karte sah, war lediglich mein Verdacht, dass der Name der Nutzung angepasst wurde. Und die Nutzung scheint mir im konkreten Fall weder offiziell noch erlaubt zu sein, s. bspw. hier:
https://www.kreiszeitung.de/lokales/oldenburg/harpstedt-ort52257/ippener-ortholz-unterholz-mutiert-zu-moto-cross-piste-90457964.html

Mein Vorschlag wäre also: natural=sand und entweder gar keinen Namen oder einen an die (verbriefte) ehemalige Nutzung angelehnten, der gebräuchlich ist.

84950401

Gibt es für die Benamung "Sandkuhle Off Road" irgendeine Quelle?
Hier handelt es sich doch um die Fläche des ehem., 1937 angelegten Sprengelsberg-Schießplatzes, also den Vorgänger der heutigen, südlich gelegenen Schießanlage.

Da hier schon viele Jahrzehnte kein Sand mehr abgebaut wird, halte ich außerdem natural=sand für einen passenderen tag als landuse=quarry.