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188264487

Ich stelle gar nichts zur Diskussion weil das einzige was dort rauskommen kann ist dass 5 Leute sich daran beteiligen von denen der erste sagt "ich bin für primary", der zweite "ich bin für tertiary", der dritte "ich bin für secondary" und der vierte "ich bin für residential" und der fünfte "ich bin für unclassified".

Außerdem ist es purer Zufall dass es hier die K18 traf. Irgendwo muss man ja anfangen. In Köln selber habe ich in letzter Zeit auch ordentlich an den Straßenkategorien gedreht. Das hat bisher niemanden interessiert. Ich bin übrigens eher dafür innerstädtisch möglichst niedrige Kategorien zu wählen, denn innerstädtische Straßen sind zunächst einmal zum Wohnen gedacht und nur sekundär für Durchgangsverkehr. Auch hier gilt: Was klassifiziert ist, sollte so wie klassifiziert gemappt sein. Alles andere maximal tertiary, evtl. trunk (Industriestraße).

188264487

Und nicht klassifizierte Straßen kann man dann zusätzlich auch noch zu tertiary/secondary/primary machen (Bsp. Industriestraße in Köln).

Mit anderen Worten:
Klassifiziert: Dann entsprechend Widmung.
Nicht klassifiziert: Dann entsprechend Verkehrsbedeutung.

188264487

Tja, was soll man dazu sagen?

Die Verwaltung widmet Straßen. Wenn in Rheinland-Pfalz niemand über Kreisstraßen fährt, ist das halt so.
Nachts ist auch weniger Verkehr. Soll man nachts alles auf living_street taggen und tagsüber wieder primary?

Wenn es nach mir ginge, dann gilt:
Bundesstraße = primary
Landesstraße = secondary
Kreisstraße = tertiary

Und zwar ohne jede Ausnahme.

Denn sobald man Ausnahmen zulässt will jeder eine Ausnahme geltend machen.

Die B9 in Köln würde ich auch als primary taggen, eben weil es eine Bundesstraße ist. Völlig egal ob da jemand langfährt. (Und ja, dort fahren auch Autos lang und nicht nur 1 pro Stunde).

188172874

Es gibt allerdings 2 Schilder.

188172874

Ja stimmt.

188264487

Und noch etwas zum Thema "als Autobahnzubringer dient".

Ab wann ist eine Straße eigentlich ein "Autobahnzubringer"?

Wenn ich bei mir zu Hause in der Straße wo ich wohne losfahre und in Richtung der nächsten Autobahn fahre, sind dann nicht alle Straßen die ich befahren habe "Autobahnzubringer"?

Ich halte nichts von solchen schwammigen Kriterien die jeder nach eigener Anschauung bewertet.

Wenn primary/secondary/tertiary irgendeinen Sinn haben sollen dann sollten sie sich an der amtlichen Widmung orientieren. Routing-Programme müssen diese ja nicht zwingend auswerten und einer tertiaray nicht zwingend hohe Wegekosten auferlegen beim Routing.

188264487

"Deine Ableitung „prinzipieller“ Kriterien entspricht in Deutschland schon aus föderalen Gründen nicht der Realität"

Was hat das mit föderalen Gründen zu tun?

In Deutschland gibt es Bundesautobahnen, Bundesstraßen, Landesstraßen (je nach Land auch Staatsstraße genannt), Kreisstraßen und Gemeindestraßen.

Das sind harte Fakten, die durch amtliche Widmung entstehen. Für NRW kann man das sogar im "NWSIB" nachgucken. https://www.nwsib-online.nrw.de/

Ich weiß dass im Wiki steht dass man Kreisstraßen auch als secondary kartieren kann oder Bundesstraßen als secondary.
Aber eigentlich stellt das dann Mapping nach Gutdünken dar, der eine hält die Straße für primary, der nächste für secondary, der dritte für tertiary.
Und nur weil eine Straße vierspurig ist, ist sie keine primary und auch nicht nur aus diesem Grund eine secondary. Und die Verkehrsbelastung ist auch nicht immer hoch, nur weil eine Straße vierspurig ist.

Daher sollte man primary für Bundesstraße, secondary für Landesstraße und tertiary für Kreisstraße prinzipiell anwenden.

Routing geschieht mittels Routern und die werten im Idealfall nicht nur die Kategorie aus sondern auch weitere tags wie lanes, maxspeed usw.

Was soll aus Routing-Sicht eigentlich der Unterschied zwischen primary, secondary und tertiary sein?
Mal angenommen zwischen 2 Punkten gibt es folgende Verbindungen:

- 10 km tertiary oder
- 20 km secondary oder
- 30 km primary

Würde ein Router nun automatisch 30 km primary nehmen? Zwar 3 mal so lang aber dafür "primary"? Wohl eher nicht.

185295679

Ja er darf auch von Fußgängern genutzt werden.

187552872

Ich habe es wieder hinzugefügt.

187552872

Weil Fahrräder vehicle sind und dort nicht verboten sind. Oder gehört das bei Fahrradstraßen mit dazu?

187658498

Gilt das auch für Privatgelände?

188172874

Weil das Schild erst danach steht und sich auf das Tiefgaragendach bezieht.

188182465

Ein Verbotsschild steht dort nicht. Da es Privatgelände ist, muss der Eigentümer entscheiden, was man dort "darf". Jedenfalls handelt es sich um eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt.

188248110

Weiß ich nicht, sie sind jedenfalls durch ein Tor verschlossen. Wer den Schlüssel hierzu hat, keine Ahnung. Es führt jedenfalls auf eine Wiese hinterm Haus.

188264487

Gegenfrage: Nur weil etwas seit 12 Jahren "secondary" ist, muss es nicht richtig sein.

Prinzipiell sollten Bundesstraßen als primary, Landesstraßen als secondary und Kreisstraßen als tertiary eingestuft sein.

Abweichungen hierzu müssen gut begründet sein. Dass jemand die Straße persönlich gerne fährt oder feststellt, dass diese zu einer Autobahn führt, ist zunächst kein Argument. Nur weil eine Kreisstraße zu einer Autobahn führt, ist sie keine secondary oder gar primary.

Nach der Logik kann man auch die Unterscheidung primary/secondary/tertiary weglassen und nur noch 2 Kategorien mappen:
- Wichtige Straße
- Unwichtige Straße

Gerade im Kölner Raum sind starke Abweichungen vorhanden (gewesen), die in der Historie der ways meist ziemlich salopp begründet sind wie "Autobahnzubringen" oder "gut ausgebaut" oder "kein Mensch würde hier langfahren um in die Kölner Innenstadt zu fahren" (für die B9 die nach wie vor B9 ist).

Da kommt man schon auf den Verdacht dass hier welche ihre subjektiven Empfindungen gemappt haben bzw. sogar mappen für den router stattfindet (wo soll Verkehr am besten langfließen?).

Das sollte so nicht sein. Eine Kreisstraße ist eine tertiaray, und wenn sie gut ausgebaut ist, kann man das mappen mit smoothness=good, lanes=2, maxspeed=100 oder was auch immer. Aber die Straßenkategorie sollte GRUNDSÄTZLICH schon der amtlichen Widmung entsprechen.

138586363

Die Stadtteile sollten wieder auf place=suburb geändert werden, die 4 Stadtbezirke auf place=borough

114477312

Das verstößt aber gegen das "on-the-ground"-Prinzip, wonach nur Tatsächliches gemappt wird, keine Interpretationen.

Eine "Widmung" bedeutet nicht, dass dort Schienen liegen.

Bestellter Nahverkehr bedeutet nicht, dass dort Schienen liegen.

Fakt ist: Nahezu alle Schienen dort wurden abgebaut.

Somit wäre es "abandoned".

Eine Garantie, dass Schienen genau auf der alten Trasse wieder aufgebaut werden, gibt es überhaupt nicht.

Von der Flut zerstörte Häuser und Straßen dürften dann auch nicht gemappt werden, weil der Eigentümer vor hat, sein Haus irgendwann in den nächsten Jahren wiederaufzubauen?

114477312

Was meinst du mit "Gewidmete Eisenbahnstrecke, mit Gleisen (zu 80%)."? Worauf beziehen sich die 80%?

Da wo der Oberbau bewusst und gewollt abgebaut wurde habe ich abandoned getagged. Damit ist meines Erachtens nicht die Aussage einer Entwidmung verbunden.

85548735

Das ist ein eigenständiger Ast, nicht bloß eine "langgestreckte" Ein-/Ausfahrt.

113520691

Ich hab diesen Knoten und 2 andere gelöscht.

Diese Bezeichnungen sind wenn überhaupt "umgangssprachlich".

Sie haben meines Erachtens nichts in OSM verloren, zumal sie auch insbesondere nicht vor Ort ausgeschildert sind.

Wenn jeder anfängt, hier zu mappen, wie er irgendwelche Stadtviertel inoffiziell nennt, kommt schnell ein Datenwust zusammen, der zudem nicht objektiv überprüfbar ist.

Daher sollte es mit dem Mappen offizieller (!) Namen für Ortsteile, Stadtbezirke und Gemeindenamen sein Bewenden haben. Alle anderen - inoffiziellen - Bezeichnungen sollten hier nicht erfasst werden.