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Guten Morgen Manuel,
du hast recht, ich bin in dem Punkt gerade aktiv. Ich habe mich zum Thema abgebaute Gleise in diversen OSM-Foren eingelesen und die einhellige Meinung ist - völlig zu Recht - nur das zu mappen, was sichtbar vorhanden ist. Es ist zugegebenermaßen eine Gratwanderung.

Vorweg: Ziel ist Open Railway Map, das den Tag "razed" bewusst anzeigt, während dieser in OSM unsichtbar ist. Insofern verstoße ich aus meiner Sicht nicht gegen das OSM-Gebot. Zudem mappe ich nur Strecken, die zumindest zum Teil oder in Ansätzen noch sichtbar sind, z. B. durch Streckenplanum, umgebende Bebauung (runde Gebäude um ehemalige Wendeschleifen usw.).

Zur Verifizierbarkeit: Ich mappe nur Strecken, die ich vor Ort persönlich angesehen habe; zur Unterstützung ziehe ich historische Fotos heran, aus denen der Streckenverlauf hervorgeht.

Die Grenze liegt für mich bei der Sichtbarkeit des ehemaligen Verlaufs; ich würde zum Beispiel nicht den komplett von der Frankfurter Messe überbauten Güterbahnhof mappen, auch keine Gleise in Straßen, deren Verlauf durch den Krieg komplett verschwunden sind. Ausnahmen bilden für mich Strecken, die zum Teil noch sichtbar sind und zum Teil überbaut sind. Gerade hier ist es für OpenRailwayMap interessant, den "razed"-Teil der Strecke sichtbar zu machen, der durch den Tag für OSM unsichtbar bleibt.