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130674825 about 3 years ago

Fürs Protokoll: Ich bin damit nicht einverstanden! In dem von Dir angegebenen Forumsthread ist nirgends ein Konsens zu finden und auch keine verbindliche Regelung, wie mit diesen Wegen zu verfahren ist. Ich habe da etwas Stichhaltigeres erwartet als Begründung für die alleinige Zulässigkeit Deiner Rückänderung und warum die ground rule nicht gelten soll. Ich sehe im Gegenteil, nach Stichprobe an einigen Objekten, vor allem einen User, nämlich Dich, der den Objektzustand des Nationalparkverwaltungsaccounts immer wieder gegen andere Editoren verteidigt.

130674825 about 3 years ago

Guten Tag,
diese Wege existieren. Alles, was existiert, kommt in die Karte. Das ist schon so oft diskutiert worden, ob es um Militärobjekte, autoritäre Staaten oder Frauenhäuser ging. Jeder hat seinen Grund, warum irgendwas nicht in der Karte sein soll. Es kann an der einen Stelle nicht schlecht sein, aus Sicht der jeweiligen Instanz missliebige Daten zu löschen, und an einer anderen Stelle gut. Das ist widersprüchlich. "Security through obscurity" ist ohnehin ein ganz schlechtes Konzept.
In diesem konkreten Fall: Ich halte es für eine Unverschämtheit, dass die Nationalparkverwaltung hier sogar selbst Hand anlegt. Das weckt sehr ungute Erinnerungen an überwundene Zeiten. Man sollte die Änderungen dieses Accounts pauschal revertieren (ich mache das nicht, sondern nur gelegentlich und anlassbezogen, aber man sollte!). Ich habe null Vertrauen zur Nationalparkverwaltung. Die Nationalparkverwaltung löscht auch absichtlich zulässige Wege mit falscher Begründung, siehe [1]. Nach allem, was sich die Nationalparkverwaltung in den 30 Jahren ihres Existierens geleistet hat (es gibt genug Webseiten, die das dokumentiert haben - schon 1990 hat das angefangen mit "Ordnungsstrafverfahren" gegen Rolf Böhm, eingeleitet durch Dr. Stein, den ersten NPV-Chef [2]), bin ich dringend für die Abschaffung des Nationalparks, und bekanntlich gibt es "Communitys", die sich dafür einsetzen.
Da ich nicht der einzige bin, der gelegentlich Änderungen des Nationalparkverwaltungs-Accounts rückgängig macht, kann es auch keinen einhelligen Community-Konsens dazu geben. Falls es doch irgendwo eine bindende Abstimmung, Regel etc. im OSM-Kosmos dazu gibt, in Ausnahme zur "ground rule" existierende Wege, die noch dazu in der Karte als gesperrt gekennzeichnet sind, nicht einzutragen oder so umzutaggen, dass deren Darstellung auf üblichen Webseiten verhindert wird, wäre es nett, wenn Du dazu einen Link posten könntest (und damit meine ich nicht eine Unterhaltung von fünf Leuten an einem Stammtisch). Ansonsten halte ich mich an die bereits erwähnte grundlegende Regel: Was existiert, kommt in die Karte ("ground rule").
Viele Grüße
[1] http://sandsteinpfade.de/2022/07/02/zensur-in-karten-eine-bitte-um-diskussion/
[2] http://www.boehmwanderkarten.de/themen/is_30_jahre_bwk.html