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Mapper des Monats: Sarah Hoffmann (Deutschland)

Posted by escada on 2 December 2016 in German (Deutsch)

Wer sind Sie?

Mein Name ist Sarah, ich komme aus Deutschland und wohne in Dresden. Ich habe Informatik studiert und arbeite hauptberuflich als Softwareentwickler für ein kleine Firma hier. In OSM bin ich unter dem Nicknamen lonvia unterwegs. Das ist ein Wortspiel mit der lateinischen Form von 'lange Reise'.

Lonvia

Wann und wie haben Sie OpenStreetMap entdeckt?

2008 gab es einen kleinen Artikel über OSM beim deutschen Online-Service heise.de, der mich neugierig gemacht hat. Damals wohnte ich noch in der Schweiz. Zürich war bereits ein bisschen gemappt, aber der Rest der Schweiz war noch ziemlich weiss. Ich habe einen Sommer damit verbracht, einen grossen Teil des Eisenbahnnetzes des Schweiz abzufahren und einzutragen. Danach habe ich mich Wanderwegen zugewandt. Ich bin schon immer gerne gewandert und es war grossartig das alte Hobby mit dem neuen Hobby zu verbinden. Das Mappen hat mich auch in Gegenden geführt, die ich normalerweise nicht für Tagestouren ausgewählt häte. Unter anderem bin ich den Jura-Höhenweg vollständig abgewandert. Eine sehr schöne Strecke und sportlicher als man bei einem kurzen Blick auf die Karte erwartet.

Was mappen Sie?

Neben den Wanderwegen mappe ich am liebsten grundlegende Infrastruktur: Strassen, Wege, touristisch interessante POIs, sowie gelegentlich Addressen. Das hat sich über die Jahre wenig geändert. Ich trage das ein, was ich gerne auf der Karte vorfinden möchte.

In letzter Zeit habe ich mich ausserdem ein wenig mit 3D-Gebäude-Mapping beschäftigt, weil ich denke, dass einfache Gebäudeinformationen wie Anzahl der Etagen, nützlich sein können, um aus der Ferne eine Vorstellung vom Charakter einer Siedlung oder eines Stadtviertels zu bekommen..

Wie mappen Sie?

Ich bin ein ganz klassischer Draussen-Mapper. Früher bin ich meistens mit Fotoapparat und GPS-Tracker losgezogen und habe dann die Ergebnisse mit JOSM eingetragen. Das Tracken übernimmt heutzutage die Android-App OsmTracker. Für kleinere Verbesserungen vor Ort nutze ich auch gerne den Android-Editor Vespucci. Luftbilder nutze ich hauptsächlich für die Feinarbeiten.

Wo mappen Sie?

Ich bin ein ein eher ungeduldiger Mapper. Systematisch ganze Ortschaften abzulaufen liegt mir genauso wenig, wie längere Armchair-Mapping-Aktionen wie MapRoullette oder HOT-Aktivierungen. Daher ist Mapping eher ein Nebenprodukt von Reisen oder Wanderungen. Heutzutage komme ich hauptsächlich im Urlaub noch zum mappen.

Was ist für einen Mapper die größte Herausforderung?

Gemeinsam an einer Karte zu arbeiten. Auch wenn es oft bequemer ist, einen Tunnelblick für seine eigenen Interessen zu entwickeln und nur dafür zu mappen, wird man bei OSM nicht wirklich auf Dauer glücklich, wenn man nicht auch die Arbeit der anderen im Blick behält. Das fängt bei der Auswahl der Tags an und zieht sich durch jeden Edit, der bestehende Daten verändert. Es macht es auch nicht einfacher, dass wir eine Menge ungeschriebener Regeln haben, die sich durch jahrelanges Ausprobieren ergeben haben, die aber für einen Neuling oftmals nicht logisch erscheinen.

Warum mappen Sie, was sind Ihre Motive?

Karten haben mich schon immer fasziniert, aber bis OSM kam, waren Karten immer nur etwas, was man passiv konsumiert hat. Was mich am meisten gestört hat, war, dass man eigentlich nur zwei Arten von Karten kaufen konnte: entweder exakte topologische Karten, die dann aber einen kleinen Massstab hatten, oder Strassenkarten, die auf Autofahrer zugeschnitten waren und oftmals Details vermissen liessen, die für mich interessant waren. OpenStreetMap bot zum ersten Mal die Möglichkeit, die Karte zu machen, die ich brauchte: Übersichts- und Detailkarten für Fussgänger und Radfahrer.

Was ist der schwierigste Teil beim Mapping?

Für mich persönlich ist der schwierigste Teil, die Karte aktuell zu halten. Solange man eine weisse Fläche vor sich hat, ist es einfach, sich zu motivieren, neue Elemente einzutragen, denn man sieht am nächsten Morgen genau, was man getan hat. Das ist weniger der Fall, wenn man in einer gut gemappten Stadt wie Dresden einfach nur die Einkaufsstrasse herunterläuft und alle Geschäfte aktualisiert. Das braucht einige Stunden Arbeit, ohne dass die Karte sich sichtbar verändert.

Haben Sie Pläne, was Sie zukünftig mappen wollen?

Wie schon erwähnt, bin ich niemand, der seine Mapping-Projekte gross plant. Als Software-Entwickler habe ich Interesse an dem Projekt, die sogenannten Old-Style-Polygone aufzuräumen. Dabei geht es um Multipolygone, bei denen die Tags nicht an der Multipolygon- Relation angefügt sind, sondern an den Ways, aus denen das Polygon besteht. Solche Flächen sind kompliziert auszuwerten für Software. Nicht selten muss man raten, weil die Wege widersprüchliche Informationen enthalten. Zur Zeit gibt es etwa 200.000 dieser Flächen in der Datenbank. Ich denke, dass man sie mit vereinten Kräften schnell bereinigen kann. Das ist auch eine gute Gelegenheit zur Datenpflege, denn die meisten dieser Flächen sind schon einige Jahre alt. Vielleicht werde ich für dieses Projekt doch mal für kurze Zeit zum Armchair-Mapper.

Haben Sie Kontakt mit anderen Mappern?

In der Schweiz war ich viel am Züricher Stammtisch zu Gast und war dort auch an der Gründung des Schweizer OSM Vereins beteiligt, der inzwischen ja auch ein offizielles Local Chapter ist. Heute bin ich gelegentlich auch am Dresdner Stammtisch zu finden. Ausserdem bin ich regelmässig auf den State of the Map-Konferenzen.

With the Swiss Mappers

Nutzen Sie OSM selbst?

Für den täglichen Bedarf habe ich OsmAnd auf meinem Telefon laufen. Auf den Rechner benutze ich hauptsächlich osm.org für alles, was eine Karte benötigt. Für Anfahrtspläne und ähnliches ist umap ein nützliches Tool.

Machen Sie bezüglich OSM noch andere Dinge ausser mappen?

Ich bin viel in die Softwareentwicklung rund um OSM involviert. Meine wichtigsten Projekte sind Nominatim, die Software hinter der Suchbox auf openstreetmap.org, und waymarkedtrails.org, eine Website, die alle möglichen Routen aus OSM anzeigen kann. Ausserdem bin ich Mitglied der OWG, der Working-Group, die sich um die Server kümmert, auf denen OSM läuft.

Können Sie etwas mehr zu Ihrem Projekt Nominatim / waymarkedtrails sagen?

Zu Nominatim bin ich 2012 gekommen, als ein neuer Administrator für den offiziellen Server der OSMF gesucht wurde. Seitdem betreue ich die Server und bin auch nach und nach zum Hauptentwickler der Software dahinter geworden. Leider gibt es nicht sehr viele andere Beitragende. Die Entwicklung der letzten Jahre hat sich deshalb hauptsächlich darauf konzentriert, dass die Suche mit dem enormen Wachstum der OSM-Datenbank mithalten kann.

Nominatim

waymarkedtrails.org begann damit, dass ich für mich selbst eine Karte brauchte, die die Wanderwege in der Schweiz anzeigte, damit ich meine selbst eingetragenen Daten überprüfen konnte. Später habe ich das auf die ganze Welt ausgeweitet, um andere Mapper zu motivieren, ebenfalls Wanderwege einzutragen. Das ist eine der Sachen, die wunderbar funktioniert in OSM. Sobald man die Daten sichtbar macht, finden sich auf fleissige Mapper, die Daten ergänzen. 2012 ist Guttorm Flatabø vom Western Norway Research Institute auf die Routenkarten aufmerksam geworden und hat die Software für ein EU-Projekt zum Thema Tourismus verwendet. Dabei sind die mobile Umsetzung der Karte, sowie die Höhenprofile entstanden und die Karte hat ihren heutigen Namen waymarkedtrails und ihr Aussehen erhalten. Über die Jahre sind dann weitere Karten hinzugekommen. Die Wintersportkarte und die Reitkarte haben Michael Spreng und Robert Whittaker mitentwickelt. Übrigens werden die Routenkarten heute gar nicht mehr in der Hauptsache auf waymarkedtrails.org angesehen, sondern die meisten Zugriffe kommen von gpsies.com, einer deutschen Seite zum Austausch von GPS-Tracks.

waymarkedtrails.org

... und zum guten Ende ... was möchten Sie uns noch sagen?

Happy Mapping!

Wochennotiz-kritik #332

Posted by MKnight on 1 December 2016 in German (Deutsch)

das wird (wahrscheinlich) eine Reihe an Kommentaren zu Themen aus der Wochennotiz. Ich sehe das zu diesem Zeitpunkt nicht direkt als Kritik an der Wochennotiz oder an den ausgewählten Themen (also nicht wie bei meinem letzten Eintrag, wo die (und ich) grandios auf einen wirklich begnadeten Troll und Schwätzer reingefallen sind), sondern eher eine Zusammenfassung, der (verlinkten) Dinge, die man eigentlich besser machen könnte.

  • es gibt einen malenki-task: http://tareas.openstreetmap.es/project/38 ich dachte: ok, das is was wirklich Feines, um Trauer oder Wut zu verarbeiten, da hab ich Bock drauf. Leider kann ich in Josm das WMS (edit: Lösung: es ist ein TMS, siehe) nicht einbinden, also mappe ich nicht, sondern devalidiere nach Bing diverse Tasks. Etwa eine Stunde später hab ich keinen richtigen Bock mehr, weil das wieder wie bei HOT läuft: so viele Kästchen wie nur möglich begrünen, aber die Aufgabe nicht gelesen:

    Zu mappende Objekte All things you can see on the map

Ähnliches Thema hatte ich schonmal hier.

(sagte ich schonmal, dass markdown scheisse ist?)

  • "Martijn van Exel schlägt vor, gemappte vorübergehende Sachverhalte mit dem fixme-Tag zu versehen, um sicherzustellen, dass sie nach ihrem Wegfall entsprechend geändert werden."

Von der Idee garnich so schlecht, nur sollte man sich vorher mal anschauen, wie alt fixmes im Durchschnitt sind und wie oft die gefixt werden. Grob übern Daumen und nur leicht übertrieben: nie. Sicherstellen is was anderes.

Kritik direkt an der WN hätte ich allerdings auch noch: früher™ wurden fremdsprachige Links offensiver gekennzeichnet. In der aktuellen gar nicht.

Online-Karten (Slippy Maps): meine Favoriten

Posted by g0ldfish on 30 November 2016 in German (Deutsch)

Fasziniert von Karten bin ich ungefähr, so lange ich denken kann. Mein Freund ist immer von Tafeln mit historischen Erläuterungen magisch angezogen, ich dagegen komme an keiner Karte vorbei, ob gedruckt oder online.

Außer der zauberhaften, wenn auch für manche Zwecke eher ungeeigneten Aquarell-Karte von Stamen (http://maps.stamen.com/watercolor/) habe ich noch einen absoluten Favoriten:

http://www.opentopomaps.org/

Ja, ein bisschen altmodisch vielleicht, aber ich stehe dazu.

Schade finde ich nur, dass es schwierig ist, sinnvoll beizutragen. Keine Spenden und offenbar wenig "niedere Hilfsarbeiten" zu erledigen, für die man kein Entwickler sein muss.

Die Garmin-Karte von Opentopomap muss ich unbedingt auch mal testen, falls ich mein altes Gerät wieder lauffähig bekomme.

test

Posted by GMarcel on 28 November 2016 in German (Deutsch)

Hallo du da was ist denn loss...???

Location: Heuberg, Eschwege, Werra-Meißner-Kreis, Regierungsbezirk Kassel, Hessen, 37269, Deutschland, Europa

Indoors at Wherecamp Berlin 2016

Posted by SimonPoole on 21 November 2016 in German (Deutsch)

Two weeks back I was invited to Wherecamp Berlin, on the one hand to participate in the opening panel and on the other to have a short talk on the state of indoor mapping, more about that later.

Naturally the foreseeable impact of self-driving vehicles and machine learning in general was the, obvious, main topic of the opening panel. But outside of “things are going to change” I’m not sure that there was any other conclusion from a couple of oldish men without crystal balls.

From an OpenStreetMap point of view it was encouraging to see so many OSM based projects and operations presenting at the event mingling with essentially all the big names in geo-business.

Stefan from GraphHopper presenting Stefan from GraphHopper presenting at Wherecamp Berlin.

From a bit of a nerdy view, the first day presentations from Qualcomm, Broadcom and Google on what we will likely be getting in the way of GNSS support in upcoming mobile phones was quite interesting.

At the conference the first phone (the Aquaris X5 Plus) officially supporting the Galileo system was presented together with hackathon arranged around it. I didn’t get to actually testing one, so no further comment on if it actually worked and if there was any noticeable improvement. This seemed to be part of a marketing campaign that will lead up to Galileo being declared operational this December if all goes well. This probably doesn’t really mean much from a practical point of view as the number of working and commissioned satellites will still be rather low, but it probably does indicate that Galileo is slowly becoming real.

Qualcomm however did announce in their talk that all phones based on a current Snapdragon processor should support Galileo, naturally likely needing a corresponding firmware upgrade first. Slightly humorous was numerous of the presenters referring to the Samsung Galaxy S7 as an example of such a phone, even though in Europe the S7 uses a Samsung Exynos processor (which however, even though not documented, I suspect will support Galileo too).

Perhaps the most interesting talk in the series was from Broadcom on their project to develop a dual frequency consumer grade GPS chip. Dual frequency GPS chips have up to now been the domain of survey equipment manufacturers and the military. Naturally it is questionable if this technology will actually make its way in to real consumer devices, but if it does, we will get significant better GPS data without resorting to using DGPS with external reference stations.

This brings us to the last of the three GPS related topics: as you may have heard google will be supporting receiving “raw GPS data” from your mobile phones chip set (if it supports in the 1st place) from Android Nougat on. This implies that you could use your phone as a “rover” in a typical RTK setup or simply post process GPS data for better results. But this really all only makes sense if you have access to reference data and if google is going to provide something in the way of that is currently completely unclear.

Indoor

Besides inviting me to the opening panel, the organizers had twisted my arm a bit to participate in the afternoon session on indoor mapping in OSM. Background: slightly over two years back I was involved in the effort to devise a reasonably consistent and simple tagging scheme (see: https://forum.openstreetmap.org/viewtopic.php?id=25961 ) to replace the previous IndoorOSM tagging that was a bit popular at the time, but had a couple of technical problems and was in general rather complicated. The result of that work is SIT, but when we were working on the scheme we had one big problem: we really didn’t have any working code and only a small number of examples to work with and so when we finished the first version of the specification in 2014 it was not really clear if everything we had designed would work.

IndoorOSM blue vs SIT red Floor plan elements in OSM, IndoorOSM blue vs. SIT red.

Fast forward to 2016, those of you that participated in SOTM 2016 may have seen by the talks by Cynthia Gutton. Antoine Riche and Adrien Pavie on the SNCF mapping 388 french train stations. The tools (among others iD-indoor and openlevelup) developed in parallel and for this project, brought indoor mapping large steps towards being, even if not completely mainstream, something that can be reasonably done in OSM. Antoine and Adrien repeated their SOTM talk in Berlen, and additionally we saw presentations from DB (Deutsche Bahn), Mentz, and OpenStationMap on their mapping of train stations in Germany and elsewhere.

One point that I stressed in my talk at the end of the session, is that while from a number of aspects indoor mapping is a good fit for OSM, for example because we can seamlessly integrate pedestrian and accessibility routing outdoors and indoors, if comes at the cost of extreme amounts of details that make editing essentially impossible without dedicated editor support. Adrien has already proved that this can be done in a reasonable fashion with iD-indoor, not to be outdone I threw together a proof-of-concept for Vespucci for the conference (in the mean time this has reached a quite stable status).

Main station Berlin

Berlin main station in Vespucci indoor mode.

In other News

One of the more intriguing presentations on Sunday was from the company TerraLoupe “Aerial large scale landmark detection via deep learning". While who is actually the contractor remains in the dark, the interesting aspect was using machine learning to identify objects (for example emergency phones), text on street signs etc. along German motorways by using high resolution oblique aerial imagery.

Also of note was the presentation by Holger Dietrich on a version of the Wheelmap app with support for google Tango devices (currently the only such non-developer device is the Lenovo Phab 2 Pro), which allows surveying 3D objects, in the case for Wheelmap for example the width of an entrance and step heights.

Slides from the talks are available from the conference webssite.

IT-Gipfel in Saarbrücken - "Lernen und Handeln in der digitalen Welt" - weeklyOSM beim #itg16

Posted by derFred on 16 November 2016 in German (Deutsch)

OpenStreetMap - die Verbindung von Geografie, Geschichte, Tourismus, Fremdsprachen und IT

Lernen in einer digitalen Welt - reale, werthaltigte Produkte für die Gemeinschaft erstellen

Santa Trega

Beim IT-Gipfel 2106 wird viel über "Lernen in der digitalten Welt" geredet. Die Kultusministerkonferenz hat das EU-Comenius-Projekt MychOSM im März 2016 auch wegen der Verbindung unterschiedlichster schulischer Inhalte mit der IT als „Star Project” bewertet. Der spin-off dieses Projektes, der internationale Blog weeklyOSM wurde von der OpenStreetMap Community am 25. September 2016 in Brüssel mit dem „Influential Writing Award” ausgezeichnet.

Neben selbst entwickleltem Lernmaterial haben die Schülerinnen auch Karten produziert, im Europäischen Parlament in Straßbourg am EYE 2014 teilgenommen, in Spanien keltische Siedlungen auf die OSM-Karte gebracht, in Saarburg Stolpersteine für die Geschichtskarte gemappt, in Kingston upon Hull, England, touristische Besichtigungtouren in Karten verwandelt, und last but not least weeklyOSM wiederbelebt.

Comenius

weeklyOSM ist ein Spin-Off des Comenius-Schulprojekt MychOSM

Erlebte Medienkompetenz, Woche für Woche. Technische Inhalte aus der Geografie aus einer Fremdsprache in die Muttersprache übersetzen, sprachlich sauber formulieren, Korrekturlesen, veröffentlichen, werben auf Mailinglisten, Twitter und in sozialen Netzwerken. Das bedeutete "weeklyOSM" für die Schüler aus England, Spanien, Rumänien, der Türkei und Deutschland, bis zum Ende des Projektes im August 2015.

Ab September 2015 wurde das Projekt peu a peu in die Hände der OSM-Community übergeben, die genau ein Jahr später in Brüssel auf der State of the Map 2016 mit dem Influential Writing Award der OpenStreetMap Community ausgezeichnet wurde.

award

The weekly news from the OSM world: weeklyOSM - our spin-off -

My community and my history in OpenStreetMap will also contribute to this blog, from which various messages from the OSM world are publicised to a wider audience. The main source of all our news is translated from the German-language “Wochennotiz“. Our blog has received considerable positive and encouraging feedback from the community; the best response has been from Satoshi IIDA a Japanese mapper, who has offered to translate the weekly OSM messages into Japanese. Now, we are proud to have also a French and Czech version. A version in Bahasa Indonesia and Portugues do Brasil complete the additional translations available until the end of the Comenius project; weeklyOSM will be continued with the support of the OSM community.

The project developed the infrastructure for weeklyOSM using Wordpress to host the Blog. Twitter and various mailing lists were used to disseminate information. Effective communication was achieved throught eh use of mailing lists, accounts on Rizzonma and , more recently, Slack.com.

Mapping Santa Trega

Location: Triller, Alt-Saarbrücken, Bezirk Mitte, Saarbrücken, Regionalverband Saarbrücken, Saarland, 66119, Deutschland

Fotostudio Diamond Deluxe

Posted by diamond deluxe on 15 November 2016 in German (Deutsch)

Fotostudio Diamond Deluxe

Location: Hochzoll-Nord, Hochzoll, Augsburg, Schwaben, Bayern, 86163, Deutschland

OpenTopoMap Garmin

Posted by derstefan on 13 November 2016 in German (Deutsch)

Seit über zwei Jahren läuft das Unterprojekt "Garmin" unverändert. Die Zugriffszahlen und der Traffic (15 TB/Monat) sind immens - anscheinend kommt der Service gut an. Pro Woche bekommen wir dutzende E-Mails von Nutzern, die größtenteils ähnliche Fragen haben:

  • Frage: Wie bekomme ich die Karte aufs Garmin? Basecamp/Mapsource bricht immer mit einer Fehlermeldung ab.
  • Antwort: Keine Ahnung! Ich nutze diese Software nicht. Bitte einfach die *.img-Datei auf die microSD-Karte kopieren.

  • Frage: Ich mache demnächst in einem nicht-europäischen Land Urlaub. Könnt ihr mir eine Karte zur Verfügung stellen?

  • Antwort: Leider nein, wir beschränken uns auf Europa und haben einfach keine Zeit für Auftragsarbeit. Du kannst sie dir aber gerne selber bauen. Eine Anleitung findet man auf Github.

  • Frage: Wie bekomme ich die Höhenlinien in Basecamp/Mapsource?

  • Antwort: Das geht leider nicht, da die Höhenlinien als extra Karte gespeichert sind. Dadurch kann man auf dem Garmin die Höhenlinien zu- und abschalten. In QLandkarteGT kann man das übrigens auch genauso machen.

  • Frage: Ich hätte gerne in den Grenzregionen einen größere Überlappung.

  • Antwort: Wir verwenden die Extrakte der Geofabrik. In diesen Daten wird leider scharf an der Grenze abgeschnitten.

Aufgrund dieser Rückmeldungen plane ich seit zwei Jahren, den Garmin-Bauprozess zu erneuern und in diesem Zuge den gesamten Planeten abzudecken. Ähnlich wie garmin.osm.nl soll das Planet-File in einem Aufwasch gesplittet werden. Anschließend sollen durch Verschneiden mit Länderpolygonen die entsprechenden Kacheln zu Einzeldateien zusammengefasst werden. Durch die eindeutige Nummerierung der Kacheln dürfte es kein Problem sein, Grenzgebiet-Kacheln mehrfach auf dem Gerät zu haben, wenn man benachbarte Länder hat.

So weit der Plan - die Community ist hiermit darüber informiert. Zeitplan: Keiner. Vielleicht in zwei Wochen, vielleicht in zwei Jahren.

Um nicht resigniert zu wirken, möchte ich zum Schluss wie immer darauf hinweisen, dass Mithilfe gerne erwünscht ist.

Totalrevision der Verordnung über das eidgenössische Gebäude- und Wohnungsregister (VGWR)

Posted by SimonPoole on 10 November 2016 in German (Deutsch)

Einige Leser haben vielleicht einen leicht genervten Tweet von mir gesehen als ich diese Woche entdeckt habe, dass die Vernehmlassung über die Revision des VGWR an uns vorbeigegangen ist, ohne dass wir die Möglichkeit hatten unsere Meinung dazu anzubringen.

Um was geht es?

Das Gebäude- und Wohnungsregister ist ein schweizweiter Datensatz der sämtliche bewohnte Gebäude und Wohnungen in der Schweiz umfasst. Neben Merkmalen die für OpenStreetMap nicht interessant sind, enthalten die Daten auch einen vollständigen Adressdatensatz und zum Beispiel auch die Anzahl Stockwerke für jedes Gebäude. Die GWR Daten sind zwar nach der jetzigen Rechtslage nicht direkt in OSM nutzbar aber wir haben immerhin Zugriff auf einer daraus erzeugten Strassennamensliste den wir zur Qualitätskontrolle nutzen.

Aus den GWR-Daten generierte Adressen werden von SwissTopo auch auf map.admin.ch angeboten, auf welcher Rechtsgrundlage die Publikation beruht ist allerdings völlig unklar. Dies tangiert OSM insofern, dass in der Schweiz man keinen urheberrechtlichen Schutz so publizierter Daten erwarten kann, und der Nutzer somit auf magischer Art und Weise wissen müsste, dass das aktuelle VGWR eine abschliessende Aufzählung der erlaubten Nutzungen enthält und diese Daten in keiner Art und Weise für OSM genützt werden dürfen. Eine ähnliche Problematik stellt sich auch mit öffentlich zugänglichen Datensätze dessen Nutzung im Geoinformationsgesetz geregelt wird, aber immerhin muss man da nicht ganz so obskure Kenntnisse der Rechtslage haben um sich richtig zu verhalten.

Was soll sich nun ändern?

Der definitiver Text des revidierten VGWR, der Anfangs 2017 in Kraft treten soll, ist nicht verfügbar, deshalb bezieht sich diese Analyse auf den für die Vernehmlassung verteilten Entwurf. Dieser regelt viel administratives neu, zum Teil aus föderalistischer Sicht durchaus nicht unproblematisch, und erweitert das GWR um die nicht bewohnten Gebäude. Relevant für OSM sind vor allem aber die folgenden Punkte:

  • Die eigentlichen GWR Daten bleiben weiterhin nicht nutzbar, da ein vollständiges Verbot der kommerziellen Nutzung besteht.
  • Im Rahmen einer gleichzeitigen Revision der Verordnung über geographische Namen (GeoNV) wird die SwissTopo ein amtliches Adress- und Strassendatensatz aus den GWR Daten erstellen. Dieser Datensatz wird die Zugangsberechtigungsklasse A (öffentlicher Zugang) erhalten.
  • Die SwissTopo wird verpflichtet mit den aus dem GWR abgeleiteten Adressdaten ein Geokodierungs-Dienst zu betreiben

Gibt es demnächst einen schweizweiten Adressdatensatz den wir nutzen können?

Man muss natürlich wissen, dass Verordnungen vor allem von den betroffenen Ämtern geschrieben werden und mit Sicherheit SwissTopo genau diese Bestimmungen im Text haben wollte. Problematisch ist das zwar die Berechtigungsklasse A für die Adressdaten festgeschrieben wird, dies aber nur eine notwendige Voraussetzung für die Veröffentlichung als offene Daten ist und nicht eine solche vorschreibt. Da von den aktuell 63 von SwissTopo auf opendata.swiss angebotenen Datensätze keine einzige zu offenen Bedingungen angeboten wird, kann davon ausgegangen werden, dass dies auch bei den Adressdaten nicht anders gehandhabt wird.

Der weitere ordnungspolitische Fehltritt findet sich darin, dass SwissTopo "verpflichtet" wird Geokodierungs-Dienste anzubieten. Wären die Adressdaten tatsächlich offen und frei verfügbar, könnte jeder, mit geringem Aufwand, selbst einen solchen Dienst gratis oder gegen Entgelt anbieten. Der Verdacht liegt nahe, dass die wirkliche Absicht ist das Dienstleistungsangebot der SwissTopo und ihren Marktanteil auch weiterhin zu sichern und keinen Markt für solche Dienstleistungen auf Basis der „offiziellen“ Daten entstehen zu lassen.

Was bedeutet dies für OpenStreetMap?

Aus OSM Sicht wird es vielleicht möglich sein die Adressdaten zur Qualitätssicherung zu verwenden, wie wir es bereits mit einigen kantonalen Datensätzen mit restriktiven Lizenzbedingungen machen. Wir können auch hoffen, dass die verbleibenden Kantone die solche Daten selbst sammeln, diese uns dann zu offenen Bedingungen abgeben da in der neuen Konstellation eine, auch nur potentielle, kommerzielle Verwertung völlig aussichtslos sein wird.

Da wir mit den kantonal Berner Adressdaten zusammen wohl bald 2/3 der Schweizerischen Adressen zur Verfügung haben und unsere Abdeckung laufend besser wird, sind wir auf gutem Weg den wirklich offenen Adressdatensatz für die ganze Schweiz anzubieten.

Schleusentore als way in V-Form

Posted by geozeisig on 10 November 2016 in German (Deutsch)

Bisher wurden fast alle Schleusentore als Punkt erfasst, und das wird dann auch so dargestellt. Aber es gibt auch eine verbesserte Lösung als Weg (way) V-förmig (natürlich nur wenn das so auf dem Satellitenbild so zu erkennen ist). Das wird in Mapnik da auch so dargestellt. Z.B. Schleuse Brunsbüttel

Details zum mappen werden auf Key:lock genau beschrieben.

Die Schleusenkammer ist häufig auch falsch getaggt, die sollte mit natural=water + water=lock eingetragen werden.

Vielleicht wäre das mal eine Wochenaufgebe. Oder ihr seht euch gleich mal einige von noch 15.408 Schleusentoren an.

Crazy Öffnungszeiten...

Posted by MKnight on 9 November 2016 in German (Deutsch)

Letzte Woche gabs in der Wochennotiz 'nen Link zu thomas.skowron.biz/blog/opening-hours/, wo blumig über eine "over-enginering" des OH-Taggings fabuliert wurde. Da ich des Englischen nicht so mächtig bin, habe ich den Kollegen mal auf deutsch (via OSM-PN) angeschrieben und gefragt, wo die Reise hingehen soll (entgegen meinen Gewohnheiten weder sarkastisch, ironisch oder sonstwie provozierend) die deutschen (genauso sachlichen) Antworten machten mich allerdings auch nicht wirklich schlauer, was genau das Problem sein soll.

Auf betroffenem Blog wurde mir persönlich im gleichen Atemzug ein mechanical Edit unterstellt, welches auf meine Rückfrage/ freundliche Intervention:

Das "mechanische Edit" ist eine Unterstellung, über die ich mich ärgere. 
Alle Korrekturen von mir sind einzeln gesichtet und bearbeitet. 

auch beantwortet wurde. Da ich nicht aus privaten Nachrichten zitiere, die Antwort nur sinngemäss und aufs Wesentliche verkürzt:

Ich habe durch diese Korrekturen möglicherweise diverse Auswerte-tools kaputtgemacht.

Soviel zu relevanten Themen aus den Wochennotizen. Nee, Moment, gibt ja ne neue Wochennotiz, da kann man staunen über: github.com/ubahnverleih/simple-opening-hours.

Eindeutiges und maschinenles- und auswertbaresTagging is nich nur over-engineerd sondern auch crazy!

Bin gespannt auf die nächste Wochennotiz, ob man das noch argumentfreier toppen kann.

highway=service – die unverstandene Wegeklasse?

Posted by kreuzschnabel on 5 November 2016 in German (Deutsch)

Ich muss mal was über highway=service loswerden, nachdem ich gerade einen ganzen Sack davon zurechtgerückt habe. Viele davon sind nämlich mit Hilfe des service=*-Tags „zu klein“ getaggt, was Folgen für unterschiedliche Anwendungen hat und deshalb vermieden werden sollte.

Zum Beispiel macht die Anwesenheit eines Parkplatzes nicht jede Fahrspur darauf automatisch zum service=parking_aisle!

Hier mal kurz meine Auffassung der Dinge, die sicher kein Evangelium ist. Aber sie deckt sich mit dem Wiki, und das sollte doch unser gemeinsamer Nenner sein, damit unsere Daten optimal auswertbar sind.

service=parking_aisle

Fangen wir damit an, wo ich es schon angeteasert habe. Das kennzeichnet kleine Fahrspuren auf Parkplätzen, auf denen man zu einem bestimmten Abstellplatz gelangt. Aaaber: Zufahrten auf den Parkplatz und Durchfahrtswege über den Parkplatz sowie Verteiler-Fahrspuren, die zu mehreren Parkbereichen führen, sind keine service=parking_aisle, sondern highway=service ohne service=*-Zusatz! Siehe Wiki: The main way(s) on the parking lot, for entering and connecting multiple parking_aisle, should be mapped with highway=service, only. Da gibt’s auch ein sehr schönes Beispiel: Beispiel Parkplatzmapping Der breitere durchgehende Weg ist highway=service ohne service=parking_aisle. Ich hätte auch den nördlichen Bogen so getaggt, da er als Verteiler funktioniert.

service=driveway

Das wohl meistmissverstandene Tag ever. Ich habe den Eindruck, „driveway“ wird oftmals allzu wörtlich als „Fahrweg“ übersetzt und daraus geschlossen, dies sei das angemessene Tagging für jede Art kleiner Fahrwege. Das trifft aber nicht zu.

„driveway“ bezeichnet im Englischen vielmehr einen speziellen Fall, nämlich eine Ein- oder Auffahrt zu einem Privatgrundstück, also einen (meist sehr kurzen) Fahrweg aus dem öffentlichen Verkehrsraum heraus auf Privatbereich. Führende Online-Wörterbücher sehen das auch so. Und es steht so auch im Wiki: A driveway is a service road leading to a residential or business property, usually with access=private.

Das könnte zwar auch dazu verführen, eine kilometerlange Zufahrt zu einem außenliegenden Forsthaus so zu taggen, aber der letzte Teilsatz spricht dagegen: Das Wiki betrachtet service=driveway implizit als Privatweg, also größtenteils über Privatgrund laufend. Daraus folgt messerscharf, dass ein highway=service, von dem noch irgendwas anderes öffentlich Nutzbares abzweigt, und sei es ein Trampelpfad, in keinem Fall service=driveway ist.

Rendering

Übrigens: Diese beiden, parking_aisle und driveway, werden in Mapnik in Zoomleveln 15 oder kleiner nicht mehr dargestellt. Das hat die Nebenwirkung, dass davon abzweigende hw=track oder hw=path „in der Luft hängen“. Ja, wir mappen nicht für den Renderer, ich weiß. Aber wir mappen auch nicht gegen ihn. Und dieses Verhalten hat ja seinen Grund: Die Maintainer gehen offenbar auch davon aus, dass diese kleinen serviceways als reine Zufahrten unterhalb ZL 15 keine Bedeutung mehr haben (Pfade und Tracks aber sehr wohl!).

service=(gar nichts)

Es ist keinesfalls verboten oder unerwünscht, einen highway=service ganz ohne service=* zu mappen. Im Gegentum: Das Wiki empfiehlt es ja für Zufahrten zu Parkplätzen ausdrücklich so, siehe Link oben!

Ich persönlich mappe jede kleine Zufahrt erstmal highway=service ohne Zusatz und schaue dann, ob einer von den Zusätzen zutrifft:

  • Reine Grundstückseinfahrt aus dem öffentlichen Verkehrsraum heraus, ohne weitere Abzweigungen oder Fortsetzungen? Könnte ohne Verluste access=private getaggt werden? Dann service=driveway.

  • Durchfahrt über privates Gelände, etwa für eine Tankstelle – hier rein, da raus? Dann service=drive-through.

  • Fahrspur auf Parkplatz, die ausschließlich dem Erreichen einer Parkposition dient, nicht der Fahrt zum oder über den Parkplatz? Dann service=parking_aisle.

  • Kleine Gasse, die sich zwischen anderen Grundstücken oder Häusern hindurchzwängt? Dann service=alley.

  • Nichts davon? Dann bleibt das service=*-Tag ungesetzt. Warum auch nicht?

--ks

opening_hours Oktober

Posted by MKnight on 3 November 2016 in German (Deutsch)

Bisher hab ich immer mit groben Schätzungen (siehe) jongliert, heute mal direkt echte Zahlen mitgeschrieben:

Konkret prüfe ich alle POIs, welche im Oktober angefasst worden, die Öffnungszeiten enthalten. (Meist wirklich neu hinzugekommene Öff.)

Meine Korrekturen (Fehler und Warnungen zusammen)

Zahlen: Korrekturen/Pois

  • Thüringen 9/43
  • Sachsen: 21/393
  • Sachsen-Anhalt: 6/96
  • Brandenburg : 8/190
  • Berlin 53/632
  • Mecklenburg-Vorpommern: 7/183
  • Schleswig-Holstein: 12/338
  • Niedersachsen: 30/649
  • Bremen: 4/47
  • Hamburg: 27/172
  • Nordrhein-Westfalen: 43/1931
  • Rheinland-Pfalz: 21/292
  • Saarland: 5/37
  • Baden-Württemberg: 57/1558
  • Bayern: 49/1277

Insgesamt 15 Probleme mangels Eindeutigkeit nicht behoben.

Anmerkung: NRW, Bawü, und Bayern habe ich wegen Umfang nur die vom Validator ausgeworfenen Fehler und Warnungen korrigiert, in allen anderen Ländern habe ich "Andere" mit abgegrast.

Ein paar unklare Öffnungszeiten oder Schusselfehler will ich auch mal dokumentieren (Auswahl):

  • Th-Sa 17:00-22:00; PH,Su 11:00-15:00

Tja, is das nun PH,Su zusätzlich oder nicht? Ich habe schon viele solche Werte gesehen, wo auch nach Konsultation der Webseite nicht 100% klar ist, wie es gemeint ist (s.o.)

  • 6:20-9:00; 11:55-14:30; 17:00-20:00

Solche Fehler werden von Tools (noch) nicht gefunden

Klassiker:

  • Mo-Sa 15:00-02:00;Su,PH 17:00-20:00

Su 17:00 überschreibt 00:00-02:00

Richtig wäre:

Mo-Sa 15:00-02:00, Su,PH 17:00-20:00
  • Nov-Mar Su-Fr 21:00-08:00; Mo off

Mo überschreibt Sonntag Nacht ab 00:00

Richtig wäre:

Nov-Mar: Su-Fr 21:00-08:00; Mo 08:00+ off

Alternativ um nicht in solche Fallen zu tappen:

Mo off; Tu-Fr,Su 21:00-08:00
  • Mo,Th,We,Fr 08:30-18:00; Th 08:30-18:30, Sa 08:00-13:00

Mit nahezu 100% wahrscheinlichkeit ist Tu gemeint...

  • Su-Mo, We 17:00-22:00

Sieht ok aus ... moment mal ... ne Pizzeria? Wohl kaum. (Solche Fehler finden man nur, wenn man in JOSM auch die "Andere" abgrast)

  • Jan 3-Mar 28 Mo-Fr 09:00-12:00,15:00-17:00; Sa 09:00-12:00; Mar 29-Jun 28 Mo-Sa 09:00-13:00,15:00-18:00; Su 10:00-12:00

Su gilt in dem Falle ganzjährig, sicher nicht im Sinne des Verfassers, richtig wäre (wahrscheinlich):

Jan 3-Mar 28: Mo-Fr 09:00-12:00,15:00-17:00; Sa 09:00-12:00; Mar 29-Jun 28: Mo-Sa 09:00-13:00,15:00-18:00; Su 10:00-12:00

Fehler beim Speichern

Posted by Robhubi on 1 November 2016 in German (Deutsch)

Liebe Mapper.

Ich bin ein Newbie und im Moment ziemlich verwirrt. Zum Erstenmal hab ich eine Relation erstellt und gleich OSM zum "Kippen" gebracht ;-)

  • Beim Speichern sind Fehler aufgetreten
  • Version mismatch: Provided 1, server had: 2 of Relation 6684520
  • Server hat folgenden Status zurückgegeben: 409

Was ich gemacht habe:

  • Mit iD eine Relation erstellt und mehrere Wegabschnitte hinzugefügt (Relation "WunderWanderWeg") - abgespeichert - alles ok
  • Wegabschnitte auf Relationen kontrolliert - alles ok
  • mehrere Punkte zur o.a. Relation hinzugefügt - abgespeichert - alles ok
  • Punkte kontrolliert - KEINE Relation vorhanden - ???
  • Punkte nochmals der Relation hinzugefügt - abspeichern führt zur Fehlermeldung

Irgendetwas hab ich da sicher falsch gemacht, nur was? Außerdem: wie kann man den Fehler wieder beheben? Jeder Tipp ist willkommen.

Danke und LG RG

Location: Steinbergstraße, Sankt Bartholomä, Graz-Umgebung, Steiermark, 8151, Österreich

Umfrageplattform offline

Posted by Harald Hartmann on 30 October 2016 in German (Deutsch)

So, nachdem ich im Forum wegen Trollings gebanned wurde, werde ich meine private Zeit wohl anderweitig sinnvoll nutzen.

Als erstes habe ich mal meinen privaten Webspace aufgeräumt und dabei sind u.a. die Umfrageplattform und How you tag zum Opfer gefallen.

Wem dies wichtig war, kann gerne einen Fork ziehen. Gerne stelle ich, wenn die bisherigen Daten wichtig sind auch einen Dump zur Verfügung.

Baudenkmale: Wikimedia & OSM

Posted by ChristianSW on 29 October 2016 in German (Deutsch)

Baudenkmal in Bad Fallingbostel

Jedes Jahr im September läuft der Fotowettbewerb Wiki Loves Monuments rund um das Thema Baudenkmale. Ergänzend werden Listen und Artikel über Baudenkmale erstellt, aktualisiert und erweitert, die neuen Fotos kategorisiert und eingebunden. Dies ist eine gute Gelegenheit, die Wikimedia-Projekte und OpenStreetMap gleichermaßen zu bereichern. Mapper poppei82 hat sich darüber bereits Gedanken in einem Blogpost gemacht.

Screenshot: Historic.Place

Auf dem Ausschnitt aus der Themenkarte von Historic.Place sind die Villen in der Wilhelmstraße in Soltau zu sehen. Im Popup-Fenster erscheint ein verlinktes Bild aus Wikimedia Commons sowie der Link zum Wikidata-Item.

Screenshot: Wikidata

Wikidata, das heute seinen vierten Geburtstag feiert, kann als eine zentrale Plattform verwendet werden, um zu jedem Baudenkmal relevante Informationen und Links zu Wikimedia-Inhalten zusammenzuführen. Dort habe ich auch eine gedruckte Denkmaltopographie erfasst, um den Kulturerbestatus für jedes Objekt im Landkreis mit einer Quellenangabe belegen zu können.

Das Autopsieprinzip, Fremddaten nicht blind zu übernehmen, sondern Informationen durch Quellenstudium und Sichtung vor Ort zu erfassen, ist unverzichtbar: In Wikipedia fehlen einige Denkmallisten, bestehende enthalten bisweilen Lücken und Fehler: Steht eine ganze Hofstelle, das Hauptgebäude oder nur ein bestimmtes Nebengebäude unter Baudenkmalschutz? Für OpenStreetMap ist viel Feldarbeit zu erledigen: Welche Nummern tragen die Hofstellen und wo genau steht der historische Speicher? Denn auch die Angaben der Denkmaltopographie von 2001 sind zu prüfen: Zwei dort verzeichnete Arbeiterhäuser konnte ich vor Ort nicht finden. Auf meine Frage nach den Gebäuden fragte die Postbotin verwundert, warum ich auf der Suche nach längst abgerissenen Gebäuden sei.

Für die Arbeit in den Wikimedia-Projekten ist Geolocator ein hilfreiches Tool. Denn damit lassen sich Koordinaten ermitteln und so formatieren, dass sie direkt zur Georeferenzierung in Wikimedia-Wikis verwendet werden können: für Medien, Kategorien oder Galerien in Wikimedia Commons und Artikel, Infoboxen oder Listen in Wikipedia.

Besondere Freude bereitet mir die Möglichkeit, das Quellenstudium mit der Erkundung vor Ort verbinden zu können. So entdecke ich besondere Orte und Bauwerke, erfahre etwas über ihre Geschichte und lerne hin und wieder jemanden näher kennen. Zur Vertiefung der Arbeit habe ich bereits Kontakt zum Landkreis aufgenommen. Selbstverständlich baut meine Arbeit auf der anderer Mapper und Wikipedianer auf, denn unsere Wissensallmende entsteht in der gemeinsamen Arbeit aller Beitragenden.

Karten für Navis und Handy

Posted by g0ldfish on 29 October 2016 in German (Deutsch)

Fast so lange wie ich zu OSM beitrage (mit stark schwankender Intensität), nutze ich auch die Daten. Dabei bin ich allerdings eher konservativ und halte an einmal funktionierenden Lösungen fest.

Viele Jahre hat mich mein Garmin etrex Venture begleitet. Zunächst mit selbst generierten Karten, dann lange mit denen von Openmtbmap. Ab und zu habe ich mich nach Alternativen umgeguckt, aber die Openmtb-Karten scheinen einfach mit den verschiedenen Stilen am besten für diese alte Geräte-Generation geeignet.

Nun ja, das ist jetzt erstmal Geschichte, weil das Etrex keine 4-GB-Karten (mehr?) möchte und auch das Firmware-Upgrade verweigert. Ich dachte, das wäre schon mal drauf gewesen, aber ganz sicher bin ich nicht.

2GB-Karte ist zwar bestellt, aber es gibt Lieferschwierigkeiten (Verkäufer: "Nehmen Sie doch einfach 'ne größere, die haben wir da").

Auf dem Handy habe ich schon ziemlich lange Osmand in einer Uralt-Version. Ich benutzt es eigentlich nur zur Orientierung, also ohne Positionsbestimmung in der Karte und ohne Routing, weil der GPS-Empfänger ziemlich mau ist. Das Fehlen von Höhenlinien kann man in der norddeutschen Tiefebene ganz gut verschmerzen. Sie nachzurüsten habe ich einmal erfolglos versucht und schnell aufgegeben. Auch auf neuere Versionen aktualisiert hatte ich schon mal, aber es gab da irgendwann ziemlich radikale Änderungen in der Benutzerführung, die ich vorher einigermaßen selbsterklärend fand und hinterher nicht mehr.

Als ich neulich im Forum stöberte, war gerade wieder der Thread zur Freizeitkarte für Android an die Oberfläche gespült worden.

Mhm, klingt spannend. Allerdings scheint die Dokumentation nicht so sehr einsteigerfreundlich. Noch beim Zusammensuchen der Informationen (Was brauche ich? Locus? Oruxmaps? Was anderes?) bin ich bei Openandromap gelandet. Anleitungen und Support sind super, und mit der Karte bin ich erstmal glücklich.

Openandroidmap

Wenn ich Oruxmaps dann ein bisschen kenne, könnte ich mich vielleicht auch an die Freizeitkarte wagen, aber nun gibt's ja wieder erstmal keinen Grund mehr dafür.

Nur für die Adress- und POI-Suche werde ich wohl Osmand treu bleiben (müssen).

OSM go - 3D Render? (DE)

Posted by -karlos- on 24 October 2016 in German (Deutsch)

Die Verbesserungen an “OSM go” gehen weiter. Ich war schon stolz, das der OSM Wochenbericht es erwähnt hat. Die Handhabung and Bedienfunktionen sind jetzt brauchbar. Es gibt Tasten- und URL-Befehle. Das Rendering kennt jetzt building levels und Geleise. Der erste “Layer” ist enthalten: Keepright. Es ist motivierend, alle Fehler zu beseitigen, die in der 3D-Welt markiert sind. Eine Objektauswahl zeigt Tags an.

Und gibt es das in einem anderen Programm oder Service: OSM rendered in Stereo zum Ansehen in Google Cardboard? Mit OSM go kann man durch die virtuelle welt von OSM lauen oder Fliegen.

cardboard

Alle Details stehen auf der OSM-Wikiseite für OSM go. Da stehen auch alle Einzelheiten zu den enthalten Teilfunktionen und deren Entwicklungsstand. Und am Ende eine ToDo-Liste.

Der 2D render Kode war ja nur ein erster Versuch. Ich wollte einen fertige Komplettlösung einsetzen. In den letzten Wochen suchte ich, fand aber keine Lösung. Da sind wirklich viele 2D-Renderer und durchaus einige für 3D. Nur einige nutzen Javascript und ich fand nur einen der das Framework Three.js verwendet. Unglücklicherweise sind die meisten Rendern kommerziell, auch wenn der Kode open source ist. Der Client zumindest. Oft sind wichtige Funktionen wie die Analyse der OSM Tags auf einem Server versteckt. Die benutzen alle einen 2D-Layer als Grundlage, Brücken sind nicht im 3D raus platziert, wie ich es möchte. Es ist fast unmöglich, alle Webseiten von so vielen Projekten zu lesen, die Werkzeuge und unterstützten Funktionen zu analysieren. Ich würde dazu gerne eine Tabelle als Überblick haben, vielleicht auch machen. Ein guter Anfang ist die Wikiseite für 3D_development.

  • Erst hatte ich ein Auge auf OSM2WORLD geworfen. Es bietet eine immer realistischere Ansicht, weniger Darstellung von Daten, wie ich das beabsichtige. Es verwendet Java. Ich erinnere mich an Etwas, mit dem man das unter Javascript laufen lassen konnte. Vielleicht verwende ich auch einfach die Logik wie die Tag-Analyse.
  • Das Nächste war OSMBuildings. Verwendet Javascript aber nicht Three.js sondern direkt WebGL. Ich hatte gute Gespräche und Mails mit dem Macher, Jan. Wir überlegten sogar eine Neuimplementierung mit Three. Wir suchen weiter einen Weg zusammen zu arbeiten. Aber Malbox scheint die bessere Lösung für Jan zu sein.
  • Dieser Tagen hat Mapbox einen 3D-Service vorgestellt. Deren Renderer nutzt auch direkt WebGL.. Die Tiles sind binär codiert, den Inhalt kann ich nicht sehen.
  • Da ist nur ein 3D-Rendere, der Three nutzt, soweit ich weis: vizicities. Ich sehe nicht viel davon weil die Motzen Tiles, die genutzt werden offline sind. Ich versuche, das zu aktualisieren.

Wegen des kommerziellen Karakters der Projekte habe ich bedenken. Wenn ich was dazu baue können sie es merken und meine Kontrolle darüber weg, sie könnten ihren code inkompatible zu mir ändern. Und wenn der Tile-Server zu viel macht, kann ich nicht tun, was mir im Sinn ist. Letztlich ist es auch schwer in den Haufen Kode einzusteigen. Daher habe ich beschlossen, die Suche zu beenden und meinen einfachen Renderer zu verbessern, solange es Spaß macht. Die Meisten Renderer versuchen eine möglichst realistische Szene zu zeigen. Das Ziel von "OSM go” ist es nicht, perfekt zu sein sondern die OSM Daten als abstrakte, dynamische Ansicht zu präsentieren; mit Zugriff auf alle Tags und Daten. Und Daten zu editieren! Deshalb werden die nächsten Schritte das auswählen von Objekten und erste Edit-Funktionen sein. Um Anfängerfehler zu vermeiden denke ich an Edits zur 3D Visualisierung wie Gebäudehöhe und Dachtype.

Ein anderes Ziel von OSM go ist, mit neuen Funktionen zu experimentieren, z.B. ein Weg, sich durch die virtuelle welt zu bewegen. So hat sich die Bedeutung von “go” geändert, vom “wie Pokemon” zu “gehe umher in OSM und experimentiere mit den Daten”. Ein Expeiment wird ein “Skagway-Mode” für 3D-Brillen sein. Vielleicht Avatar zu andere Anwender virtuell zu treffen um miteinander zu “sprechen” und zu editieren. OSM go begann als ein diffuse Spielende. Die erweiterte sich zu sowas wie “kann alles”. Aber die Idee, die OSM Daten durch Spielende zu verbessern ist noch da. Eine fehlende Hausnummer zu ergänzen, bringt Punkte. Ein Spieler erwartet ein Spielerlebnis mit Highscore, Wettbewerben, Preisen und motivierende animierte Effekte. Ich würde gerne solche Sachen programmieren. Aber ich brauche Hilfe, vielleicht ein Künstler und Designer um das ganze Gameplay zu entwerfen.

Der Code ist noch im Anfangsstadium, manchmal fehlerhaft und nicht mit allen Geräten getestet. Bitte probiert es und berichtet wie es war, was gut war, wars seltsam. Was sollte geändert werden und wie. Fehlen Funktionen oder möchte jemand was spezielles ausprobieren? Betrachtet OSM go als Spielwiese. Macht einen Entwurf und ich baue es vielleicht ein. Gibt es Funktionen, die ihr bei euch einbauen möchtet? Ich würde gerne helfen, es ein zu bauen.

berlin

Zahl des Monats: 74.9 Prozent

Posted by drolbr on 20 October 2016 in German (Deutsch)

Vorab das Wichtigste: Die neue Version 0.7.53 ist auf overpass-api.de und dev.overpass-api.de jetzt aktiv. Die Rambler-Instanz wird in den nächsten Tagen folgen.

Weitere Details dazu werde ich weiter unten geben, ebenso, warum ein Vorfall rund um Pokemon Go mein Weltbild zu Zugriffsregeln erschüttert hat.

Doch zunächst möchte ich die Zahl des Monats präsentieren: 74.9 Prozent. Von 74.9 Prozent aller IPv4 /24-Subnetze, also aller überhaupt möglichen solchen Subnetze weltweit, habe ich mittlerweile Zugriffe in den Logfiles gefunden. Zu diesen Netzen gehören z.B. die von General Motors, Ford, Toyota, Daimler, BMW und Volkswagen. Bei Medienhäusern z.B. New York Times, Guardian und Der Spiegel. Weiterhin: SNCF, Deutsche Bahn, SBB, zahlreiche Universitäten und sogar ESRI. Selbstverständlich auch eine lange Liste von gewöhnlichen Internet-Providern. Zur Erinnerung: die Overpass API liegt eher im Maschinenraum und ist mehr technisch als nutzerfreundlich. Daher dürfte die amortisierte Reichweite der diversen Tile-Server noch weitaus höher liegen. Das passt sehr gut zu der Beobachtung, dass große Teile der öffentlichen Verwaltung in Deutschland damit experimentieren, OpenStreetMap in ihre Arbeitsabläufe zu integrieren.

Fazit: OpenStreetMap ist alles andere als klein. Es ist bereits der De-Facto-Standard für Geodaten. Und wenn es Wachstumsgrenzen für OpenStreetMap gibt, dann ist die Wichtigste davon die Größe der Menschheit.

Das heißt nicht, dass eine Mehrheit der Menschheit bereits OpenStreetMap nutzt. Geodaten kann man nicht essen, sie sind auch kein Medikament. Geodaten sind wichtig, aber nicht der Schwerpunkt der Welt. Die Statistik von oben sagt also: Wer sich für Geodaten interessiert, der kennt höchstwahrscheinlich OpenStreetMap.

Daher ist "irrelevant" ein abwegiges Adjektiv für OpenStreetMap. Blog posts, die beides zusammenzubringen versuchen, sind schlicht falsch. Das bedeutet nicht, sie seien böswillig. Aber es bedeutet, dass sie aus einem sehr ungewöhnlichen Umfeld der letzten 25.1 Prozent des Internets kommen. Daher gibt es keinerlei Veranlassung, irgendwelche obskuren und verworrenen Dokumente namens "CoC" in die Community einzuschmuggeln. Die Leute, die damit geworben werden sollen, wird es höchstwahrscheinlich gar nicht geben. Es wäre sehr ungewöhnlich, wenn potentielle neue Mapper mehr Bürokratie als Voraussetzung fordern.

Aber zurück zur Overpass API. Während des Wochenendes rund um den 1. Oktober hat es eine Lastspitze gegeben. Meistens kommen solche Lastspitzen von Entwicklern, die versuchen, unverhältnismäßige Mengen Last auf die API zu beaufschlagen. In diesem Fall hat sich aber herausgestellt, dass die Last über overpass-turbo.eu kommt - angesichts der Zielgruppe technisch versierter Nutzer ist das praktisch auszuschließen.

Es hat einige Tage gedauert, bis die Ergebnisse der Suchmaschinen Hilfe für eine Hypothese geliefert haben. overpass-turbo.eu ist in der Pokemon-Go-Gemeinde bekannt geworden. Die Prüfung dieser Hypothese hat zutage gefördert, dass an diesem Wochenende von etwa 30'000 verschiedenen IP-Adressen pro Tag auf die Overpass API zugegriffen worden ist - etwa das Doppelte der normalen Nachfrage. Die empfehlenden Seiten geben jedoch reichlich Attributierung von (und Werbung für) OpenStreetMap - eigentlich ist das genau die Art von Außendarstellung, die wir uns wünschen. Von daher ergäbe es keine Sinn, diese Art Abfragen zu sperren, und es ergäbe erst recht keinen Sinn, overpass-turbo.eu zu sperren.

Daher ist eine Erkenntnis des Wochenendes, dass ich mich um mehr Server-Kapazität bemühen sollte. Einen Teil des Kapazitätsgewinns werden wir über Software-Verbesserungen von Mmd und mir erreichen können. Aber vermutlich taugt die Overpass API als Aushängeschild für OpenStreetMap-Geodaten ab irgendwann in 2017 nur mit einem zweiten Server. Gerade Geodaten-ferne Nutzer werden vernüftige Antwortzeiten brauchen.

Version 0.7.53 glänzt vor allem mit weniger Bugs. Ein paar neue Features gibt es aber auch: * [!key] kann als einfachere Notitation für [key!~"."] verwendet werden. * Die user-Anweisung kann mehrere Benutzer auf einmal per Komma-getrennter Liste entgegennehmen

Version 0.7.54 wird hoffentlich mit weniger zeitlichem Abstand und schon zum Jahresende fertig. Einige Features habe ich bereits entwickelt, andere sind im SotM-Vortrag (Video sollte folgen) skizziert. Es lohnt also, dranzubleiben. Und sich in der Zwischenzeit an der frohen Botschaft zu erfreuen, dass OpenStreetMap bereits der De-Facto-Standard für allgemeine Geodaten ist.

Was ich heute gemacht habe(今日やったこと)

Posted by ycmj17vernon on 20 October 2016 in German (Deutsch)

Ich hab OSM uber letzte Woche erstemal benutzt. 先々週初めてOSMを始めました。

Bis heute was ich gelernt habe.今日までに学んだこと

 Wie ein Gebäude zeichnen muss どうやって建物を描くか *Wie Markdown benutzen kann Markdownの使い方  Wie Tasking Maneger benutzen kann Tasking Managerの使い方  *Wie die Arbeit Prufen kann 作業確認のしかた

Was ich Falsch gemacht habe 何を間違えたか

 *Position 位置 *rechter Winkel 直角

Das Werk war nicht so schwer als ich gedacht habe. Aber ist ganz schwer zu selbst konzentieren.

Ich bin keine Deutscherin sondern es gibt viele grammatik falsch. Wenn mann falsch gefunden hat , schreib mir einfach!

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