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q_un_go

Mapper since:
August 02, 2007

Das Schöne an der Wokeness ist, dass man selbst bestimmen darf, was beleidigend ist und was nicht. Subjektivität geht vor Objektivität. Von daher erlaube ich mir nun, subjektiv zu sein. Auch wenn es für das Nachfolgende objektiv keinen Grund gibt, gleich so auszurasten. Aber das spielt keine Rolle. Es zählt ja heutzutage nur noch, wie man sich fühlt. Und ich fühle mich bei Gendersprech im höchsten Maße beleidigt.

Genauso gut könnte man mir ins Gesicht spucken. Und so, ausschließlich so, ist Gendersprache letztlich auch gemeint.

Andere Motive für das Gendern sind für mich ausnahmslos nur vorgeschoben. Man will durch Gendern jene demütigen und verächtlich machen, die es nicht tun.

Wenn man mir schreibt, also bitte nicht gendern oder irgendwelche andere sogenannte inklusive Sprache verwenden.

Für mich ist das zudem nicht nur ein Zeichen völliger Verachtung von mir, sondern auch totalitärer Orwell’scher Neusprech.

Wenn Sie inklusive oder gegenderte Sprache bevorzugen, bin ich für Sie daher kein Dialogpartner.

Ich mache nämlich bei OSM privat mit, nicht beruflich.

Daher möchte ich darauf hinweisen, dass es zur Meinungsfreiheit auch gehört, einen Dialog zu verweigern. Und bei Hassrede - wozu Gendersprech selbstverständlich zählt - sehe ich es als mein gutes Recht an, nicht zu reagieren.

Grund für mein (privates, ergo unbezahltes) OSM-Engagement ist, dass ich proprietäre Karten, insbesondere Google Maps, als Gefährdung der informationellen Selbstbestimmung sehe.

Das Engagement von Konzernen wie Facebook (denen gehört nun auch Mapillary) oder Amazon bei OSM ist für mich daher nicht nur Grund zur Freude, sondern auch Anlass zu tiefer Besorgnis.

Denen geht es um Profitmaximierung, nicht um das Gemeinwohl. Damit ergeben sich fast zwangsläufig Zielkonflikte mit den (ursprünglichen?) Zielen von OSM.

Das ändert aber nicht einen Deut an meiner Ablehnung der Gendersprache, zumal diese wie auch das ganze Diversitäts-Zeugs von eben jenen oben genannten Konzernen maßgeblich propagiert wird. Auch da darf man unterstellen, dass es nicht aus Menschenliebe geschieht. Eine gespaltene Belegschaft, die sich über “Diversität” definiert, murrt wahrscheinlich seltener gegen miese Arbeitsbedingungen.

Ich beantworte daher Anfragen in Gendersprech grundsätzlich nicht. Ich höre grundsätzlich nach dem ersten gegenderten Begriff mit dem Lesen auf und lösche dann die Mitteilung.

Wenn Sie mich kontaktieren wollen, dann zu meinen Bedingungen.

Gendersprache und Wokesprech sind Zeichen von Respektlosigkeit und fehlendem Anstand. Sie sind ein No-Go.

Changesets mit Wokesprech wie “Zu Fuß Gehende” kommentiere ich übrigens auch nicht. Ich empfinde solche Begriffe nicht nur als bescheuert, sondern auch einfach nur als geisteskrank. Wer derartig ekelhaft schreibt oder redet, hat einen an der Waffel.

Das ist Sprachverhunzung ohne Mehrwert. Es ist ein Zeichen geistiger Verwahrlosung.

Auch auf Doppelformen wie etwa “Mapperinnen und Mapper” reagiere ich allergisch. Sie verschwenden mit diesem unnötigen Geschwurbel meine Lebenszeit und zeigen nur, dass Sie nichts zu sagen haben.

Daher gilt in solchen Fällen:

Ich lasse Sie in Ruhe und Sie auch gefälligst mich.

Egal, was Sie tun oder wollen, wenn Sie gendern, interessiert es mich aus Prinzip nicht.

Ich möchte mit Ihresgleichen nichts zu tun haben, absolut nichts.