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ÖTK

Mapper since: April 12, 2011

Der Österreichische Touristenklub (kurz ÖTK) ist einer der ältesten Alpinvereine Österreichs, er wurde 1869 gegründet und gilt als Pionier des Fremdenverkehrs.

1872 setzte der ÖTK erste Wegmarkierungen im Wienerwald. Von Wien ausgehend begann die Erschließung des östlichen Teils der Alpen bis nach Slowenien und hinauf ins Wettersteingebirge. Heute bilden in Österreich rund 50.000 Kilometer Wanderwege und Klettersteige das Rückgrat der alpinen Infrastruktur und des Bergtourismus. Rund 25.000 km davon betreut der ÖTK als Wegeerhalter. Das entspricht dem Zehnfachen des österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßennetzes.

Heute ist der ÖTK mit rund vier Dutzend Niederlassungen in Österreich und den Nachbarländern vertreten. In den Ostalpen besitzt der ÖTK ebenso viele Schutzhütten. Aber auch alle Aussichtswarten im Donautal gründen auf dem ÖTK. Am höchsten Punkt Wiens steht die wohl bekannteste, die Habsburgwarte. Damals noch ein Holzgerüst der Koordinatenursprung der Landesvermessung von Österreich-Ungarn, dient sie auch heute noch als Fundamentalpunkt der Landesvermessung.

Die Wegmarkierungen werden seit 2014 nicht mehr vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen nachgeführt. Wanderwegeinformationen werden nunmehr direkt von den Wegewarten der alpinen Vereine als Wegeerhalter erfasst. Das BEV nutzt in Hinkunft diese Informationen als Datenquelle für das Wegmarkierungsnetz in den amtlichen Karten.

Der ÖTK bemüht sich, diese öffentlich nicht zugängliche Informationen zu seinen Schutzhütten, Aussichtswarten und dem alpinen Wegenetz in die Datenbank von OSM einzutragen und laufend zu aktualisieren. Es handelt sich um urheberrechtlich geschützte Werke. Sie genießen als Ganzes und in seinen Teilen urheberrechtlichen Schutz. An ihnen dürfen gemäß Werkschutz keine Änderungen vorgenommen werden, soweit nicht wir als Urheber einwilligen.

Bei der Arbeit mit OSM ist zusätzlich das Forstgesetz sowie die einzelnen landesgesetzlichen Bestimmungen über die Wegefreiheit im Bergland zu berücksichtigen. Betretungsrechte können aber auch durch entsprechendes Gewohnheitsrecht oder auf privatrechtlicher Grundlage wie Vereinbarung, Ersitzung oder Duldung entstehen. Solche gesetzliche Grundlagen beschränken die Eigentums- und Nutzungsrechte Dritter. Unsere Einträge berücksichtigen die Rechtslage, insb. die Grunddienstbarkeit (§ 472 ff Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch).

Darüber hinaus kann die grundsätzliche Wegefreiheit im Wald und im Ödland durch forstliche, jagdliche, naturschutzrechtliche und wasserrechtliche Sperrgebiete eingeschränkt werden. In solchen Schutzgebieten gelten strenge Eingriffsbeschränkungen allgemeiner und touristischer Art. Wasserschutzgebiete werden festgesetzt, um Grund- und Oberflächenwasser, die zur öffentlichen Trinkwasserversorgung genutzt werden, vor nachteiligen Einwirkungen zu schützen. Innerhalb dieser Schutzgebiete können daher Handlungen und Nutzungen eingeschränkt oder verboten werden.

Es wäre zu viel verlangt, dass du als Mapper über diese teils komplizierte Rechtslage Bescheid weißt. Solltest du unsicher sein oder Fragen zum Wegenetz haben, halte mit uns Rücksprache, um nicht Gefahr zu laufen, rechtswidrige Einträge zu veröffentlichen. Unser Wegenetz ist idR in der Relation des Weges als solches ausgewiesen.

Webseite: www.oetk.at