OpenStreetMap

Projekt Hausnummer für Mannheim und OSM für alle Manheims

Posted by wegavision on 4 March 2012 in German (Deutsch)

Ergänzung Jan. 2013
OSM für alle Manheims
Da immer nur die gleich Stadt auf die Dauer langweilig ist, habe ich mich mal in der Welt umgeschaut und bin nun dabei alle Mannheims zu suchen und zu kartieren. Begonnen habe ich mit Manheim, PA, einem kleine Kaff in Amerika, wo so gut wie nichts bisher kartiert wurde, bis auf die Straßen und Gemeindegrenzen durch Tiger. Mach wirklich Spaß sich in eine freme Welt einzuarbeiten, heute ob Internet kein Problem, ich kenne mich nun recht gut in der Gemeinde aus. Natürlich achte ich dabei nur Daten aus primären Quellen zu übernehemen, also Webseiten der dortigen Einrichtungen. Gelernt habe ich dabei, dass die Amerikaner recht großzügig mit Hausnummern umgehen, teilweise wird jede Tür numeriert oder einfach mal großzügig geschätzt. Macht das Kartieren nicht leichter. Witzig ist, dass die Amerikaner Youtube vor allem zum Verkaufen von Immobilien wie Autos nutzen, was bei uns so gut wie gar nicht passiert

Projekt Hausnummer für Mannheim
Ich will mal meine Aktivitäten der letzten Wochen zusammenfassen. Eigentlich wollte ich nur die Gaststätten in Mannheim ergänzen, habe dann aber schnell gemerkt, dass, wenn man schon vor Ort unterwegs ist, um Daten aufzunehmen, man es gleich auch umfassend machen kann. Also kartiere ich nun Straßen, Wege, Einrichtungen und Hausnummern. Wobei ersteres ja schon weitgehend vorliegt, bisher konnte ich nur eine übersehene Straße und einge Pfade ergänzen.

Meine Kartiermethode ist recht oldschool, ich bin mit einer alten Digitalknipse unterwegs hauptsächlich zu Fuß nun bei schönererm Wetter auch vom Fahrrad aus, und fotografiere alles Wichtige, was sich dann recht leicht mit Hilfe des Bing-Luftbildes in die Karte übertragen lässt. Mein Ziel ist es, wirklich alle Straße der Stadt zu besuchen, um sagen zu können, ich war überall. Begonnen habe ich mit den Einkaufsstraßen und besuchen nun die Wohngebiete. Ob ich das Projekt wirklich ganz schaffen wird man sehen, im Winter bin ich beruflich sehr wenig eingespannt, sodass ich einige Stunden am Tag unterwegs war. In Zukunft wohl nur noch einige Stunden in der Woche.

Was sich bei dieser Kartiermethode als größtes Problem herausstellt, ist das Misstrauen der Anwohner, da ich jedes Haus wegen der Hausnummer fotografieren muss. Hier reicht die Reaktion von interessiertem Nachfragen bis zum Androhen von Gewalt. Und eine Polizeiwache durfte ich auch schon besuchen, in einem besseren Vorort der Stadt hat mich die Polizei verhaftet, weil ich gar so seltsame Dinge mache, die die Hausbesitzer scheinbar nicht mögen.

Soweit meine kleine Zusammenfassung, viele nützliche Tipps und einige gemachte Fehler wurden mir ja schon mitgeteilt.

Comment from !i! on 14 March 2012 at 18:44

Hi, mit Videomapping hatte ich natürlich auch schon Spass, aber festgenommen? Wozu haben die dich denn mitgenommen, haben die dich etwa erkennungsdienstlich behandelt? *verstehichnicht*

Ansonsten nimm dir einfach ein paar Flyer von der Geofabrik mit, dann lässt sich das doch recht schnell aufklären und die Leute lassen dich in Ruhe. Im Forum war auch mal Warnweste und sich als "Kontrolleur der Post" auszugeben der Hit ;)

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Comment from falcius on 19 March 2012 at 08:32

Du kannst nach § 37 Abs.~2 Landesverwaltungsverfahrensgesetz (LVwVfG) darum bitten (verlangen) dass Dir gegenüber ein mündlich erlassener Verwaltungsakt (Festnahme?) schriftlich begründet wird, wenn hieran ein berechtigtes Interesse besteht und Du es unverzüglich verlangst. Je nachdem wie lange das jetzt her ist, könntest du noch versuchen an eine schriftliche Begründung zu kommen.

Das hat nicht nur den Vorteil, dass Du noch einmal schriftlich (Begründung) erfährst, warum sie Dich mitgenommen haben, sondern es zwingt die Beamten auch dazu sich nochmal mit ihrem Tun auseinanderzusetzen. Natürlich unterhalten sich die Beamten auch untereinander, so dass die Möglichkeit besteht, dass OSM auf der Wache bekannter wird und sie Dich das nächste mal nicht wieder mit nehmen. Nicht zuletzt wäre eine Begründung auch für alle anderen OSMer interessant, damit sie sich für ähnliche Fälle vorbereiten können. Schließlich ist ein Betroffener vor dem Erlass eines Verwaltungsakts anzuhören, wenn es die Umstämde erlauben.

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Comment from wegavision on 19 March 2012 at 09:35

Naja, so schlimm war das auch wieder nicht. Die Polizei wurde eben von panischen Anwohnern gerufen. Ich hatte kein Ausweis dabei und war selbstbewusst genug denen klar zu machen, dass ich meine Rechte kenne. Da diese wiederum nicht wussten, ob das was ich machte verboten war, packten sie halt die Keule aus und haben mich verhaftet. Auf der Wache wurde ihnen dann langsam klar, dass es doch keinen Grund für eine Anzeigegab und so konnte ich wieder gehen. Glücklicherweise war das Revier nur einige hundert Meter weit weg, denn zurück haben sie mich nicht gefahren. Einen Vorteil hat das nun. Wenn die Anwohner jetzt drohen, sie würden die Polizei holen, kann ich sagen, kein Problem, die wissen was ich tue.

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Comment from sonnenwende on 29 April 2012 at 12:58

Da Hätte ich aber schwer etwas dagegen, daß jemand mein Haus 1. fotografiert und 2. allen möglichen fremden Leuten diese Bilder zur Verfügung stellt. Wer weiß schon, wozu sie dieße nutzen wollen.

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