OpenStreetMap

Neuer Schwung nach 8 Jahren

Posted by raibach on 22 October 2017 in German (Deutsch)

Nachdem jetzt die Gebäude in Raibach von verschiedenen Mappern angelegt wurde (vielen Dank an dieser Stelle an alle aktiven Mapper) habe ich jetzt auch angefangen die ersten Hausnummern einzutragen. So komme ich mal wieder im ganzen Dorf herum und lerne auch die eine oder andere Ecke neu kennen. Alles in allem eine sehr mühevolle Arbeit.

In diesem Zusammenhang: Wer kümmert Sich mal darum, dass die hessischen Liegenschaftdaten von OSM genutzt werden könnnen. Es es ist sehr frustrierend, dass die EU INSPIRE (freier Zugang zu Geodaten in der EU) Richtlinie in Hessen nicht vollständig umgesetzt worden ist und die hessischen Geodaten (zum Beispiel die Liegenschaftskarten) leider nicht für OSM genutzt werden können. Andere Bundesländer sind da schon weiter.

Wer hat Kontakte zur Politik und/oder zur Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG) und dieses Anliegen voranzubringen ?

Location: Raibach, Groß-Umstadt, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Regierungsbezirk Darmstadt, Hessen, Deutschland

Comment from Nakaner on 23 October 2017 at 18:41

Hallo raibach,

es gab schon Versuche, die hessische Vermessungsverwaltung zur Freigabe zu bewegen, aber soweit ich weiß, scheiterte es am Unwillen im Ministerium. Man muss es einfach hinnehmen, dass manche Ministerien, die für die Vermessungsverwaltung in ihrem Land zuständig sind, etwas weiter sind als andere. Die einen springen auf den Zug auf und erkennen langsam, dass sonst der Zug an ihnen langsam vorbeischleicht, die anderen haben leider Scheuklappen und warten darauf, bis alle BOS-Organisationen in ihrem Land auf einfacher zu lizenzierende Datenquellen umgestiegen sind.

Der Benutzer DD1GJ, der unser Behördenbeauftragter ist, kann dir da mehr dazu erzählen.

Es ist im Rückblick betrachtet unser Glück, dass die Vermessungsverwaltungen sich erst seit etwa fünf Jahren langsam öffnen (nur Bayern hat deutlich früher angefangen). Dadurch haben wir Deutschland noch einmal neu von Grund auf erfasst, die Fehler der Vermessungsverwaltungen vermieden (wir haben fünf Kategorien für Waldwege, die Ämter zwei) und eine Community gebildet, die eine persönliche Beziehung zu ihren Daten hat und dadurch stärker motiviert ist, die Daten zu pflegen. Das ist vermutlich einer der Hauptgründe, warum die deutsche Community überproportional stark in OpenStreetMap ist.

Viele Grüße

Michael

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