OpenStreetMap

geocodec

Mapper since: May 21, 2013 | Contributor terms: Accepted about 2 years ago

Meine Anfänge:

Als ich im Jahr 2008 mein erstes GPS KFZ- Navigationsgerät erworben habe musste ich an die hervorragende Qualität von Tiris-Maps Karte der Tiroler Landesregierung gewöhnt enttäuscht feststellen wie schlecht die Detail Qualität von kommerziellen Karten tatsächlich ist. Noch mehr enttäuschte mich aber dass mein Versuch mittels Map-Reporter eine geänderte Straßenbezeichnungen einer in meiner Gemeinde eher unbedeutenden Nebenstraße (Oberhofenweg zu Kaiserblickweg) in ein solches kommerzielles Werk einzubringen, bis zu zwei Jahre bis zur tatsächlichen Aufnahme in das private Kartenwerk benötigte. Im Jahr 2009 war in meiner Region Openstreetmap noch ein eher leeres Blatt, mein Versuch über die Tiroler Zukunftsstiftung -in mehreren Gesprächen- im Jahr 2009 einen Opendata Import von Tiris in OSM auszulösen war von Ablehnung der Landes- Offiziellen gekennzeichnet. Erst später habe ich erfahren dass Tiris damals eine Kooperation mit der Tiroler Firma General Solutions " Contwise Maps" eingegangen ist. Eine inzwischen im Tiroler Tourismus anzutreffende gute aber Karten Insellösung.

Mein Start bei OSM:

Im Jahr 2011 konnte ich schließlich feststellen dass durch Massenimporte einiger Enthusiasten in OSM, in Österreich -trotz fehlender Behördenunterstützung- eine interessante Kartenbasis entstanden war welche zur weiteren Detailverbesserung animierte. Ab 2011 habe ich daher damit begonnen in mir nahe stehenden Regionen Gebäude zu zeichnen und Adressen manuell zu erfassen. (Wattenberg, St. Johann in Tirol, Bezirk Kitzbühel).

Staatliche Unterstützung:

Das Jahr 2015 ist gekennzeichnet von nun weitestgehender professioneller Unterstützung durch den österreichischen Gemeindebund geoimage.at und weiteren Behörden- nahen Initiativen wie der basemap.at des BEV. Es liegt in Österreich nun eine Luftbildqualität vor welche es zulässt weiter in eine völlig neue OSM Detailqualitäten genannt Micromapping vorzudringen.

In der Welt des Micromapping:

Inzwischen habe ich einige wertvolle Erfahrung mit Micromapping machen können. Hierbei stößt man leider auf Unzulänglichkeiten von OSM, und leider auf so manchen aggressiven Widerstand von unerwarteter Seite. Micromapping bedingt dass man Regeln wie in Openstreetmap zu zeichnen ist weitestgehend interpretiert. Vor allem entstehend bei Micromapping komplexe Polygone mit vielen Nodes. Komplexe Polygone handhabe ich der Praktikabilität wegen -sofern nicht anders möglich und man möchte zügig voranschreiten- doch eher als Multipolygon. Mir ist bewusst dass solches für manche ungewöhnlich erscheint, Polygone mit vielen Nodes sind definitiv komplexe Polygone, den Regeln für Multipolygone entsprechend darf man für komplexe Polygone Multipolygone verwenden. Wesentlich ist für mich ebenso die Erkenntnis dass man bei Micromapping beim Zeichnen von Gebäuden den Dachumriss unter-schneiden muss (Gebäude reduziert auf den Hausmauer Umriss zeichnen muss). Weiters spare ich beim landuse=residential, befestigte Flächen vom Wohngebiet aus. Meine Erfahrung daraus ist dass man durch diese Maßnahmen bei vordem mit Details scheinbar überfrachteten Kartenbereichen plötzlich unglaublich viel neuen Raum gewinnt. Raum für weitere wertvolle Details. Openstreetmap Details.