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Routenplanung — Einschränken der Richtungen bei Abfahrt und Ankunft

Posted by daniel-j-h on 4 April 2017 in German (Deutsch)

Die Open Source Routing Machine unterstützt seit längerem das Einschränken der Richtungen bei der Abfahrt und Ankunft. Im Folgenden zeige ich Anwendungen dafür auf und wie sich das Feature auf die Routenfindung auswirkt.

Angenommen wir fahren in Richtung Norden und machen eine Routing Anfrage. Was wir auf keinen Fall hören wollen ist die Aufforderung sofort eine Kehrtwende zu machen, nur weil die Routing Engine unsere Fahrtrichtung nicht kennt. Und genau das ist der perfekte Anwendungsfall für das Einschränken der Richtung bei der Routenplanung.

Wir können eine Einschränkung der Richtung erzwingen indem wir den Parameter bearings=0,90 setzen, was der Routing Engine mitteilt, dass wir in Richtung Norden fahren und +-90 Grad Variation zu Nord erlauben. Die Option bearings=value,range erklärt sich wie folgt:

  • value in 0, 360 Grad für die Richtung; 0 Grad für Norden, 90 für Osten und so weiter
  • range in 0, 180 Grad für die erlaubte Variation; eine Variation von 90 Grad erlaubt +-90 Grad

Die bearings=0,90 Einschränkung erlaubt es also dass die Route grob in Richtung Norden startet mit einer Variation von +- 90 Grad. Dadurch filtern wir also Routen die gegen unsere aktuelle Fahrtrichtung starten. Perfekt!

Ein weiterer Anwendungsfall den ich auf der FOSSGIS aufgeschnappt habe ist Feuerwehr Routing, wobei die Fahrzeuge auf den richtigen Strassenseiten ankommen sollten. Wenn wir die Richtung nicht (nur) für den Start einer Route einschränken, sondern für das Ende, können wir die Routing Engine benutzen um optimale Routen zu generieren die uns auf die korrekte Strassenseite führen.

Hier sind zwei Routen von einer Feuerwehr in Berlin (im Bild weiter im Süden) zu einer beliebig ausgewählten Position:

  • In Orange mit einer Einschränkung von 0,90 welche die Feuerlöschfahrzeuge aus dem Norden kommen lässt (Anfrage Details)
  • In Grün mit einer Einschränkung von 180,90 welche die Feuerlöschfahrzeuge aus dem Süden kommen lässt (Anfrage Details)

Richtungs Einschränkung

Natürlich ist das nicht der einzige Anwendungsfall für das Einschränken der Richtung. Das gleiche Verfahren kann für die Logistik oder für das Optimieren von Parkplatzsuchen verwendet werden.

Kurz: eine Einschränkung der Richtung für den Start der Route macht Anwender glücklich. Für fortgeschrittene Anwendungsfälle lohnt es sich für das Ende der Route die Richtung einzuschränken.

Hier ist die Dokumentation der Open Source Routing Machine. Einfach mal stöbern!

Ein Newbie beim OSM Treffen nach der FOSGISS 2017 in Passau

Posted by -karlos- on 3 April 2017 in German (Deutsch)

Passau, das ist doch die Gelegenheit, mal Leute zu treffen. Bisher war ich nur mal war ich beim OSM Treffen in Nürnberg, dagegen war Passau ein Kulturschock. In meinem "vorherigen Leben" hatte ich als Raumpatrouille-Fan schon einige Veranstaltungen besucht. OSM ist mindestens genau so kreativ.

Bei meiner Bastelei an “OSM go” hatte ich ein paar Kontakte geknüpft. Nun hoffte ich, einige Aktive persönlich zu sehen, vielleicht auch User, die Feedback zu OSM go geben. “3D-Rendern” währe doch ein Thema. Kaum getwittert, wurde ich überredet, das im OSM-Wiki vor zu schlagen und auch gleich als “Moderator” uh! In den Wochen danach wurde jeden Tag mehr oder weniger programmiert. “Muss das bis Passau fertig sein” fragte meine Herzallerliebste. Na ja, nicht wirklich; “fertig” gibt es bei sowas ohnehin nicht. Aber halbwegs Fehlerfrei währe schon gut.

ANREISE UND ABEND

Dann war es Freitag, die FOSGISS schon in vollem Gange und ab Mittag wurde ich unruhig, bin bald weg von der Arbeit und zum Zug. ICE ohne Platzreservierung erhöht den Abenteuerfaktor noch. Schließlich saß ich mit einem 2-Jährigen plus Vater an einem Tisch und statt Notebook und Code kneten gab es Gebabbel und Fingerspiele.

Mein erster Eindruck von Passau: Es ist nicht so flach, wie es auf OSM aussieht. Immer muß man über diesen Hügel in der Mitte und es gibt nicht mal einen direkten Fußweg zur Uni. Dort kannte ich zwar die Hörsaal-Nummer und dachte, wenn da überhaupt welche ‘rumlaufen, ist es der OSM-Event. Von wegen. Erst mal war Info-Wochenende für neue Studenten. Gut, die kann man doch von typischen OSM-Mappern unterscheiden: Männlich, älter, rumstehend und Plaudernd. Ich wurde auch schon vor der Tür nett begrüßt; ok war eine Verwechslung. Innen liefen welche mit Ausweisen am Gürtel ‘rum. Ordner? Ich fragte nach OSM und wurde in den Hörsaal gewiesen. Äh? Der Beamer verkündete einen Vortrag von Gregor Gysi! War das geplant? Nein, falsches Gebäude. Weiter laufen!

Das Gebäue IM kam noch, aber alles war ausgestorben. Hm, aus keinem “Kellerloch” schimmerte Licht. Im Untergeschoss in einem Raum voller Steckdosen und Netzkabel waren sie, die Mapper und setzen die Beute vom nachtmittäglichen Ausschwärmen durch die Stadt in Nodes und Ways um: in Gruppen vertieft in Details. Nach einigen Blicken über die Schulter auf Notebooks und Tabletts, meist mit laufendem JSOM, schaute doch mal jemand auf und so ergaben sich schnell ein paar erste Gespräche. Das steigerte sich, da “wir” in die Innenstadt zogen um gemeinsam zu Essen und zu Fachsimpeln. Da flogen mir Themen und Namen von Tools und Personen nur so um die Ohren. Oh man, Insider unter sich! Irgendwann konnte ich mich einhakten und meine Meinung beitragen, auch ein bisschen mit meinem “OSM go” angeben und schließlich auch Kontroversen austragen.

Schon seit Jahren finde ich nämlich, das OSM irgendwo bei Pixelgrafik stehen geblieben ist wo alle Firmen längst Vektor-Maps bieten. Da gab es natürlich Kontra: Das dauert 5 Jahre bis wir wieder das haben wie heute. Was soll das bringen, es gibt doch jetzt schon Layer zum auswählen. Die Dummuser können die Filtermöglichkeiten von Vektor-Renderern sowieso nicht bedienen. Als Plus galt höchstens, dass die OSM-Server entlastet würden, wenn Clients selbst rendern. Ja ok, das kann ich alles nicht beurteilen. Aber ich nutze fast täglich mein Smartphone mit einer OSM-Vektor-App (Pocket Earth) und finde es super, dass ich so lange zoomen kann, bis POIs sichtbar werden, die OSM.ORG nie zeigt. Das ich Bushaltestellen suchen kann, etcetera plus plus. Bitmaps, läuft, bliebt so; denkt man da nicht zu wenig innovativ? Gefühlssachen sind schwer zu diskutieren. Bei OSM hat der recht, der am meisten tut oder dessen Tools am meisten genutzt werden, hm? Also müßte "man" halt mal eine Vektor-Client Web-App angehen. Da ich das in “OSM go” irgendwie so ein bisschen ja schon habe, könnte ich … nein, nicht noch ein Projekt! Oder doch?

Irgendwann ging es um, äh, Area-Routing? Jedenfalls um Flächen, wo sie da und gut sind oder nicht. Der Schelm in mir mußte vorschlagen, doch nach und nach alles, alle Wege usw. nur noch als Flächen zu taggen. Gehsteige einzeln. Alles was als Linie unklar ist, läßt sich als Fläche definieren. Wobei man die Level/Stockwerke getrennt betrachten muss. Da war die Reaktion dann so wie “Utopist”, Streß für Routing aber auch: Dann ist endlich klar, dass man für den Wald die Nodes des Way benutzen kann :-)

OSMler sind Menschen die auch ohne (viel) Alkohol glücklich sein können. Der Abendplausch löste sich noch vor Mitternacht auf, man strebte seinem Hotel zu. Ich war im IBB Hotel (Der Rabat mit der DB-Karte war genau so gut wie der von der FOSSGIS), habe aber dort niemand von OSM bemerkt. Der Weg vom/zum Hotel ist nicht der kürzeste und geht natürlich über/auf diesen Hügel in Passau. Den Fußmarsch hatte ich als Ausgleichssport vorgesehen. Und mit OSM-Karte findet man auch die kürzeste Verbindung durch Seitengassen, and der Brauerei vorbei, oben links die Treppe bis zu der schönen Kirche, leider ohne “building:part", am Orion-Shop vorbei (Jetzt mit Fetisch verkauf) und hinein zum Nachtportier.

Brauche ich WLAN? Aber hallo! Das war überhaupt ein Phänomen bei der Reise: Über all hatte ich WLAN (ausser im Regionalexpress). Am Bahnhof 30 Minuten gratis. Im ICE, im Hotel: frei. Und in der Uni? Auch, na ja, man hätte früher da sein, und ein Formular ausfüllen müssen! Doch schon am ersten Abend wurde mir Hilfe versprochen und Samstags fand sich schnell ein “Reserve Login” für mich: Dank an den Spender. Dabei war die Un-Konferenz so persönlich und kommunikativ, dass WLAN garnicht nötig war. Das nutzte ich dann, zwischendurch und während der ganzen Rückreise, um in "OSM go” einen rudimentären Multi-User-Mode ein zu bauen. Ich hatte die Idee bei Gesprächen erwähnt und viel Zustimmung erfahren. Jetzt kann man andere Nutzer sehen, die an den gleichen Koordinaten die virtuelle OSM-Welt erkunden. Sogar wo andere hin sehen. Klar muss da noch einiges dazu: Chat, eine Einstiegs-Seite/Karte. Natürlich geht uns Freaks da die Phantasie durch. Jemand hat gleich Doom vorgeschlagen. Na ja, gehen würde viel, wenn sich Interesse und Tester melden.

SAMSTAG

Die Ankunft in der Uni war wieder schräg. Kaum auf dem Gelände plaudere ich mit jemandem. Aber auf OSM reagiert er kaum, hm, er hatte mich für einen Lehrer-Kollegen gehalten :-) Diesmal war das IM nicht verweist. Draußen, das Wetter war super, tippte einer in seinen Klappkomputer, drinnen schwirrte man hin und her. Ein junger Mann mit windigem Bart kam aus dem Hörsaal und rief “Kann hier jemand Kaffee kochen?”. Wie bitte? Er hatte noch nie, auch nicht getrunken. Na ja, Kaffeemaschinenerfahrung hatte ich, also bin ich mit ihm hoch in ein Hinterzimmer mit Doppel-Brüher. Trotz falscher Filtergrößen und fehlendem Messlöffel konnten wir uns auf einen Pulferfüllstand einigen. Mit dem Tipp, zu warten bis es nicht mehr tropft konnte ich dann wieder ‘runter und vor der Tür erst mal die Liste der vorgeschlagenen Themen gelesen. Ich steh’ da drauf, schluck! Zwei andere schleppten zwei Tische in den Saal, und hatten wohl auch sonst eine tragende Rolle. Tür aufhalten kann ich ja auch.

Es gab Butterhörnchen, Müslirigel, Obst; nett. An der Tafel Passau, groß als OSM-Karte, heute bin ich am richtigen Ort. In diesem Gebäude befindet sich die einzige Toilette Passaus, die unterirdisch getagt ist. Dann brach das organisierte Chaos los. Ein bisschen Resümee von Gestern, Mittagessensplanung, und wir das so geht heute. Jeder hat sich kurz mit OSM-Schwerpunkt vorgestellt, dann die Themen. Wer will bei was mitmachen. Die 6 nachgefragtesten Themen/Gruppen wurden auf Räume und Zeitslot verteilt. Ich bin erst zum “Area-Workshop”. Den Unterschied Old-/New-Style - Tags am Outer/Relation hatte ich augenscheinlich erlebt, als “OSM go” nur eins von zwei "gleichen" Gebäuden anzeigte. Tags setzt man ja immer total konsequent, systematisch … ja, ja. Als zweites “Lidar”: Ein 3D-Laserscanner für unterwegs, faszinierend. Am Quadrocopter könnte man Häuser und Dünen erfassen. Leider habe ich bei der Verlosung der Geräte verloren.

Passau WC - level=-1

Mittags gabs überraschenderweise schon wieder Pizza. Die habe ich aber sozusagen verpaßt, da ich total in mein Multi-User-Zeugs fokussiert war. Tagsüber gab es immer wieder spontane Gespräche. Es hat mich gefreut, das Tobias (OSM2World) da war. Wir 3D-Renderer hatten einiges auszutauschen. Ich staune immer wieder, was er da für Lösungen in seinem Code hat. Dann war mein Thema 3D-Rendern dran. Na ja, etwas holprig war ich schon. Wie bekommt man aus OSM-Tags die 3. Dimension herausgelockt? Gibt es Default-Renderebenen? Warum macht jeder seien Code? Wie kommt man am besten an die OSM-Daten. Das Thema Vektor-Tiles hatten wir ja Freitags schon. Das war dann auch mein eigenes spontanes Resümee am Ende: Egal ob 2D oder 3D, ein gemeinsames Tiel-Konzept währe schon gut: Bei Vektor braucht man weniges “Zoom”-Stufen aber alternative Tiles für Wichtige/Alle Daten. Da war doch schon was ...

Der Tag “beruhigte” sich dann. Von allen besprochenen Themen gab es kurze Zusammenfassungen vorbei viele Teilnehmer schon zu ihrer Rückreise aufgebrochen waren. Der Rest einigte sich für ein deftiges Abendessen auf den Bayerischen Löwen. Dazu gab es die letzten Anekdoten. Ja, in Passau kann man zu Fuß nach Österreich spazieren. Das man dabei am Bahndamm ‘rumgeistert um Daten von Signalen zu erfassen ist dann wieder OSM-freaky. Die Bahn-Nerds habe ich dann gleich angebohrt um Hilfe für die 3D-Darstellung von Signalen zu bekommen. Spät wurde es bei mir nicht da ich auch noch am MultiUser-Mode coden wollte.

ABREISE FÜR IMMER?

Auch der Sonntag war ein sonniger. Zum Bahnhof ging es wieder auf direktem OSM-Weg über Hintertreppen. Passau bietet Abwechslung. Ein österreichisches Zollgebäude, viele "Man in Black” am Bahnsteig und im ICE, Grenzgebiet, “Betreten sie den Zug erst, nach dem die Beamten ihre Überprüfung beendet haben". Über den OSM-Event habe ich erst zuhause richtig nachgedacht. Würde ich wieder zu sowas fahren? Nein, zu ineffizient. Aber es war ja das erste Mal, die ersten Kontakte. Freunde wieder zu treffen kann “süchtig” machen. Mal sehen, wo was statt findet. Berlin währe gut.

-karlos-

Location: 48.567, 13.452

Psychotherapie Innsbruck

Posted by Praxis2017 on 27 March 2017 in German (Deutsch)

Psychotherapie

Psychotherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren. Sie geht davon aus, dass Körper und Seele eine Einheit sind. PsychotherapeutInnen bauen eine heilsame Vertrauensbeziehung zu ihren PatientInnen auf und erarbeiten mit ihnen gemeinsam Lösungen und leiten Persönlichkeitsentwicklungsprozesse an. Dazu gehören auch die Diagnostik und ein Behandlungsplan. Psychodrama

Psychodrama ist eine in Österreich anerkannte Psychotherapierichtung, die von Jakob Levy Moreno in Wien und ab 1925 in den USA entwickelt wurde. Damit ist sie eine der ältesten Psychotherapieformen und versteht sich als sehr handlungsorientiert. Ursprünglich als Gruppenpsychotherapie gedacht, ist auch Arbeit im Einzelsetting und der Beratung möglich. Leistung

Wir informieren sie gerne per Telefon bzw. Mail über unsere Abrechnungsmodalitäten. Zum gegenseitigen Kennenlernen bieten wir ein kostenloses Erstgespräch. Terminabsagen bitten wir sie uns 24 Stunden vorher bekannt zu geben. Gespräche

Oft hilft es in belastenden Situationen, sich einer neutralen Person in einer vertrauenswürdigen Umgebung anvertrauen zu können. In Gesprächen versuchen wir, die aktuelle Situation zu erfassen und individuelle Hilfestellungen zu erarbeiten. Hilfe Alt-Mag.ª Martina Hagleitner Wichtig ist es uns, unser Therapie-Angebot individuell zu gestalten und mit Patientinnen gemeinsam Lösungswege zu erarbeiten. Dies ist natürlich immer von der jeweiligen Diagnose bzw. Situation abhängig. Menschenbild Alt-Mag.ª Elisabeth Kössler-Pohl

Das Psychodrama basiert auf dem humanistischen Menschenbild. Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch eine ganzheitliche Einheit aus Körper, Geist und Seele mit einem konstruktiven Kern darstellt. Sein Bestreben ist das Leben selbstbestimmt zu leben, der Fokus dabei ist sinn- und zielgerichtet. Wir gehen von Gleichwertigkeit und –berechtigung aus und sind aufeinander eingestellt und angewiesen. Unsere kreativen Fähigkeiten und Kräfte entfalten sich durch die Interaktion mit dem anderen. „Am Du werden wir erst zum Ich.“ Zitat von Martin Buber Voraussetzung dafür ist vertrauensvolle Kommunikation, Einfühlung, authentisches Verhalten und gegenseitiges Annehmen. Psychotherapie Innsbruck

Location: 47.264, 11.377

malenki tötlicher Unfall in Spanien

Posted by Günter Kruse on 16 March 2017 in German (Deutsch)

Oh Schreck, ich habe gerade im Profil von malenki gelesen, dass er in Spanien im November 2016 einen tötlichen Unfall gehabt hat. Er hat mir hier bei OpenStreetMap viel beigebracht. Mein Herzliches Beileid auch an seine Familie....

Günni

highway=milestone vs mapillary vs richtiges tagging

Posted by MKnight on 16 March 2017 in German (Deutsch)

milestones auf der A4 Thü Irgendwo hatte ich demletzt mal ne Diskussion zu Meilensteinen gesehen, wo ein paar pro-Argumente aufgeführt wurden, dass man die trotz "nicht-standard" mappen sollte/könnte/dings. Finde ich leider nicht mehr.

Nun denn; Ärmel hoch.

Macht man (ich so: Node an die Fahrbahn, klingt mir sinnvoll, obwohl das Schild neben der Strasse steht) das dann so ne Weile, fällt auf, was ist denn mit der Gegenrichtung (Autobahn)? Läuft wohl langfristig drauf hinaus irgendwas mit Relationen zu pfriemeln. Aka: 2 nodes in eine Relation und die Tags in die Relation. Bessere Vorschläge, nur her damit.

Jedenfalls, wenn man mal Langeweile hat, meine Vorgehensweise:

  • in Josm einen vorhandenen milestone suchen (Findet man keinen, muss man zum Anfangen eben einen in mapillary oder sonstwo suchen).
  • Dann setze ich alle 500m 5-max 10 Nodes neben die Strasse und beschrifte die jeweils vorläufig richtig
  • zoom auf den näxten Node, mapillary an und das Schild gesucht. Wenn gefunden ziehe ich den vorbereiteten Node auf die (jetzt erst geladene) Bahn und joine

Voila. Das geht ne Weile halbwegs gut, bis Mapillary am Lüfterrad dreht.

Hochladen, josm neustarten und den Spass von vorn.

Pro-Tips:

  • Distance nicht so oft interpolieren, sondern öfter mal gute Fotos suchen. Sonst darf man alles nochmal ablaufen, so wie ich jetzt auf 10km.
  • Die Entfernung zwischen den "Nullern" ist meiner Erfahrung immer genau 1000m, die 500er können um einiges abweichen

Äquator

Posted by lwsmsk20 on 14 March 2017 in German (Deutsch)

Der Äquator ist der größte Breitenkreis der Welt und wichtig.

Location: 0.000, 0.000

kein Betreff

Posted by lwsmsk20 on 10 March 2017 in German (Deutsch)

Mit mir gibt es viel zu tun. Danke!

Location: 50.000, 10.000

Redirect

Posted by mueschel on 8 March 2017 in German (Deutsch)

Please have a look to my Wiki page for an overview of current projects:

https://wiki.openstreetmap.org/wiki/User:Mueschel

Recycling-Container

Posted by Ogmios on 26 February 2017 in German (Deutsch)

In der Wochennotiz Nr. 343 wurde auf einen Forenbeitrag zum Thema Altglascontainer hingewiesen. In diesem geht es um das häufig fehlerhafte Tagging mit recycling:glass=yes statt recycling:glass_bottles=yes. Dabei sind mir bei Recycling-Containern eine ganze Reihe weiterer Fehler aufgefallen.

Viele Recycling-Container haben Namen wie Glascontainer oder Wertstoffinsel. Bei der Durchsicht sind mir dann noch eine Reihe anderer Probleme aufgefallen.

Namen statt Tags

Sehr häufig sind diese Abfallbehälter nicht mit den entsprechenden Tags wie recycling:glass_bottles=yes oder recycling:paper=yes versehen, sondern nur mit einem Namen, der ihren Verwendungszweck angibt, versehen. Besonders häufig sind dabei Namen wie Wertstoffinsel, Kleidercontainer, Kleiderspende, Papier- und Glascontainer oder Altglas. Ebenfalls sehr häufig ist auch die Adresse oder eine Ortsbeschreibung als Name angegeben.

Während sich Namen wie Kleidercontainer, Papier- und Glascontainer oder Altglas leicht in das korrekte Tagging übertragen lassen, ist Wertstoffinsel als Name wenig hilfreich. Häufig sind auch Ortsangaben im name-Tag enthalten. Als Namen sind diese wenig zweckmäßig. Allerdings ist es hier für die Korrektur auch schwer zu beurteilen, ob es sich ggf. um eine Referenz der Gemeinden oder Abfallunternehmen handelt. In diesem Fall ist es unter Umständen sinnvoller, diese mit dem ref-Tag zu beschreiben.

Finden lassen sich diese Recycling-Container mit name-Tags mit einer einfachen Overpass-Abfrage:

node({{bbox}})
  [name]
  [amenity=recycling]
  [recycling_type!~centre];
out meta;

Exzessiver Gebrauch von recycling:*=no

Viele Recycling-Stellen sind mit Unmengen an recycling:*=no-Tags versehen. Laut der englischsprachigen Beschreibung im Wiki sind diese implizit und sollten daher nicht explizit getagged werden. Vereinzelt mag es zwar sinnvoll erscheinen diese explizit anzugeben, in vielen Fällen werden diese allerdings sehr exzessiv genutzt.

Auch solche sind mit einer Overpass-Abfrage finden.

node({{bbox}})
  [amenity=recycling]
  [~"^recycling:"~"no"];

out meta;

Unvollständiges Tagging

Viele Recycling-Container sind unvollständig getaggt. Es fehlt die Angabe von recycling:*-Tags oder ein recycling_type=[container|centre].

In vielen Fällen kann man anhand der Luftbilder abschätzen, ob es sich um einen Container, einen Wertstoffhof oder eine Deponie handelt. Wertstoffhöfe lassen sich häufig am Namen erkennen wärend man bei Containern oft an den Luftbildern erkennen kann, für welchen Abfall dieser gedacht ist (z.B. Papiercontainer in Koblenz immer blau, im Landkreis Goslar moosgrün).

Recycling-Stellen ohne recycling:*=yes-Tags lassen sich ebenfalls einfach mit einer Overpass-Abfrage finden.

node({{bbox}})
  [amenity=recycling]
  [recycling_type!~centre];

(
  node._[amenity=recycling] -
  node._[~"^recycling:"~"."]
);

out meta;

Nutzungszeiten (opening_hours)

Die Nutzungszeiten sind zur Vermeidung von Lärmbelästigung ebenfalls eine hilfreiche Angabe. In den meisten Fällen sind diese regional einheitlich, werden aber leider nur sehr selten genutzt (Overpass-Abfrage).

node({{bbox}})
  [amenity=recycling];

(
  node._[amenity=recycling] -
  node._["opening_hours"]
);

out meta;

Wiedersprüchliches Tagging

Neben den oben beschriebenen Fehlern gibt es natürlich noch eine ganze Reihe der üblichen Probleme wie z.B. Parkbänke (amenity=bench) mit recycling:*-Tags. Einige davon lassen sich ebenfalls leicht mit einer Overpass-Abfrage finden.

node({{bbox}})
  [~"^recycling:"~"."];

(
  node._ -
  node._[amenity=recycling]
);

out meta;

Einschränkungen im Tagging

Glasfarben

Vielerorts wird zwischen weißem, braunem und grünem Glas unterschieden. Dort wo ein Container mit drei Einwürfen für jede Farbe versehen sind, ist eine Unterscheidung imho nicht nötig. Ebenso kann ggf. auf eine detailliertere Unterscheidung verzichtet werden, wenn je ein Container für jede Glassorte an einem Ort aufgestellt ist.

In seltenen Fällen stehen aber einzelne Container für nur eine Glassorte an einem Aufstellungsort. Hier ist eine Unterscheidung sehr sinnvoll. Genutzt werden allerdings eine Reihe verschiedener Tags um dies zu beschreiben. Die meiner Meinung nach einfachste Variante ist recycling:glass_bottles=[yes|white|green|brown] wobei yes der default für alle Glassorten ist.

Deponien

Deponien werden laut Wiki als Fläche mit landuse=landfill. Hierfür ist allerdings nicht weiter definiert, ob und welcher Abfall dort abgegeben werden kann.

Mein Vorschlag ist es, die Fläche mit den oben angegebenen Tags zu erstellen und einen Node nach dem amenity=recycling-Schema anzulegen, um die weiteren Infos zu taggen. Für kleinere Deponien (insbesondere unbetreute Deponien für Grünschnitt etc.) ist dann ggf. eine Erweiterung des recycling_type-Tag um recycling_type=dump oder recycling_type=landfill hilfreich. Dieser Vorschlag sollte allerdings vorher diskutiert werden.

Zusammenfassung

Bei den Recycling-Stellen existiert derzeit ein ziemliches Durcheinander, welches sich in vielen Fällen aber leicht lösen lässt. In weniger zweifelsfreien Fällen sollte aber unbedingt vor Ort überprüft werden, um welches Objekt es sich handelt.

In Bezug auf die Namen vieler dieser Objekte kann man nur immer wieder betonen, dass ein Name eine individuelle Eigenschaft und keine Klassenbezeichnung ist. Hier sei auf das Wiki verwiesen.

Routenplanung — Umschreiben von `exit_to=` nach `destination=` Tags

Posted by daniel-j-h on 26 February 2017 in German (Deutsch)

Um den Nutzern unserer Open Source Routing Machine anständige Instruktionen liefern zu können, wollen wir Informationen zu Schildern an Autobahnausfahrten einbeziehen.

Es gibt zwei Tagging Varianten für Autobahnausfahrtsschilder:

  • Den exit_to= Tag, gesetzt auf der highway=motorway_junction node an der der Ausfahrtsweg abgeht. Diese Art des Taggings wurde hauptsächlich verwendet da der standard Mapnik Stil es recht gut aussehen lies.
  • Der neue destination= Tag auf dem Way der Ausfahrt.

Warum brauchen wir zwei grundweg unterschiedliche Tagging Varianten? Hier ist ein Beispiel für eine fortfahrende Autobahn und eine Ausfahrt:

a . . . b . . d .
          ` . c .

Hier kann der exit_to Tag auf der node b zusammen mit dem highway=motorway_junction Tag gesetzt werden. Soweit so gut. Was passiert nun aber bei mehreren Ausfahrten die sich alle an einer einzelnen node auftrennen?

            . c
a . . . b `
          ` . d

Hier wollen wir Ausfahrtsinformationen für bc als auch bd setzen. Dafür gibt es Workarounds wie exit_to:left und exit_to:right, die aber schon bei gering komplexeren Situationen versagen.

Für genau diese Fälle ist der destination Tag die bessere Alternative.

Hier ist ein Beispiel wo ein solcher Workaround verwendet wird.

Mapillary View

Foto von Mapillary user andrewsnow lizenziert CC BY-SA 4.0.

Die Open Source Routing Machine unterstützt destination Tags bereits seit einer Zeit. Um exit_to Tags auf nodes zu unterstützen müssten wir das Strassennetz zuerst aufbauen um dann die Wege zu suchen, für die die Schilder zutreffen.

Wir haben das selbe Problem mit Stop Schildern ohne direction Tag: wir müssten die nächste Kreuzung finden zu der das Stopschild gehört um dann die Abbiegevorgänge zu bestrafen. Aber um die nächste Kreuzung finden zu können brauchen wir bereits das Strassennetz. Diese Annahmen sind grundweg inkompatibel mit den Techniken welche die Routing Engine verwendet um hoch-performant und skalierend OpenStreetMap Daten zu parsen.

Leider ist der exit_to node Tag immer noch sehr verbreitet. Vor allem in den USA. Siehe Bay Area:

exit\_to

Verglichen dazu: der destination way Tag:

destination

Damit ist klar, wir müssen beide Tagging Varianten unterstützen.

Aus den Grund habe ich ein Tool geschrieben, welches exit_to node Tags zu destination way Tags umschreibt wenn es eindeutig möglich ist.

https://github.com/mapbox/rewrite-exit-destination-signage

Dabei versteht es Situationen wie Ausfahrten in einer Richtung, bereits vorhandene destination Tags, und andere Grenzfälle. Korrektheit ist dabei das primäre Ziel.

Für die Bay Area kann das Tool etwa 800 destination Tags in wenigen Sekunden hinzufügen. Ein brauchbares pre-processing Tool also das die Navigation für Autobahnen mit der Open Source Routing Machine benutzerfreundlicher macht!

Hier sind die Wiki Seiten der Tags:

Hier ist der Open Source Routing Machine v5.6 Release zum selbst ausprobieren.

Toiletten Berlins

Posted by Franca31 on 21 February 2017 in German (Deutsch)

Hi :)

Im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, sind wir zurzeit mit der Kartierung der öffentlichen Toiletten Berlins beschäftigt. Als Quellen für die Kartierung benutzen wir sowohl die öffentliche Daten als auch Open Street Map und haben Schwierigkeiten beim Vergleich der beiden Quellen. Es wäre sehr behilflich einen direkten Kontakt mit den Leute die die Kartierung gemacht haben einstellen zu können .

Kann jemand uns helfen?

Danke Danke

Grüße,

Francesca

Welches GPS Gerät?

Posted by fromnai on 16 February 2017 in German (Deutsch)

Hallo zusammen, ich bin auf der Suche nach einem GPS Gerät. Aktuell schwebt mir das Garmin Oregon 600 (das erste in der Tabelle http://gps-check.de/fahrrad-navi-test/ ) vor Augen. Hat damit jemand Erfahrungen? :)

Landkarte in JPG Datei herunterladen

Posted by megusta13 on 15 February 2017 in German (Deutsch)

Hallo,

ich brauche einen Kartenausschnitt - Landkarte mit Spanien, Südfrankreich, Italien. - Größere Städte sollten eingezeichnet sein. - Wenn möglich in ansprechender Farbgebung - Es sollte eine PDF Datei sein - die man ausdrucken kann.

In diese Karte möchte ich Routen einzeichnen und präsentieren.

Wer kann mir bei der Erstellung helfen? Danke schon mal vorab!

Location: Barri de l'Almartx, Jijona/Xixona, Alacantí, Alicante, Valencianische Gemeinschaft, 03100, Spanien

Der JOSM-Relations-Editor

Posted by kreuzschnabel on 11 February 2017 in German (Deutsch)

Mal die wichtigsten Bedienelemente kurz & bündig:

Editorfenster

A Das Taggingfenster der Relation. Tags, die sich auf die Relation als Ganzes beziehen und nicht nur auf einzelne Members, werden hier eingetragen.

B Die Members der Relation in der vorliegenden Reihenfolge. „Unvollständig“ sollte besser „unbekannt“ heißen: Der betreffende Member wurde schlicht noch nicht vom Server geladen, deshalb sind dessen Eigenschaften noch unbekannt. Links stehen die jeweiligen Roles. Die Spalte rechts zeigt an, ob die Members zusammenhängende oder sogar geschlossene Linienzüge ergeben. Die kleinen Pfeile sind die Richtungen der einzelnen OSM-Ways. Hier sind Lücken sofort erkennbar (Rechtsklick → Auf Lücke springen bringt die Lücke in den Haupteditor).

C Dieses Fenster bildet die Verbindung zum Haupt-Editorfenster (in dem du die Karte bearbeitest). Elemente, die im Haupteditor selektiert sind, erscheinen hier. Weiß hinterlegte sind noch nicht in der Relation, grün hinterlegte sind in der Relation, rot hinterlegte sind schon mehrfach in der Relation (was i.d.R. ein Fehler ist).

Die Schaltflächen ganz links betreffen Aktionen im Member-Fenster (B):

1 Verschieben von Members

2 Löschen von Members

3 Automatisches Sortieren der Members (nach sinnvoller Reihenfolge, so dass sich geschlossene Linienzüge ergeben).

4 Members, die noch nicht in der Arbeitsebene sind, vom Server laden.

Die Schaltflächen zwischen B und C betreffen Interaktionen:

5 Einträge aus C als Member in die Relation nehmen – ganz oben, ganz unten oder vor/hinter der aktuellen Selektion in B

6 Einträge aus C (=Selektion des Haupteditors) in B selektieren (sehr praktisch!)

7 In B selektierte Members im Haupteditor selektieren (erscheinen dann in C)

8 In C eingetragene Member (=Selektion des Haupteditors) aus der Relation entfernen (macht dasselbe wie 6 und 2 hintereinander)

9 (unter B) Allen in B selektierten Members eine bestimmte Role zuweisen

10 Relation neu aus dem Haupteditor in den Relationseditor einlesen. Wichtig, wenn man z.B. bei geöffnetem Relationseditor im Haupteditor einen Weg geteilt hat, so dass ein neuer Member entstanden ist! Sonst sind die Bearbeitungsstände am Ende nicht mehr vereinbar. Änderungen im Relationseditor bleiben natürlich erhalten.

11 Vorgenommene Änderungen im Haupteditorfenster anwenden. Erst nach Druck auf diese Schaltfläche werden Änderungen im Haupteditor wirksam! Immer drücken, bevor man im Haupteditor weiterarbeitet (der Relationseditor kann dafür geöffnet bleiben).

Entwicklerteam der OpenTopoMap wächst

Posted by derstefan on 29 January 2017 in German (Deutsch)

Pünktlich zum neuen Jahr kann das Projekt OpenTopoMap voller Freude verkünden, dass wir Zulauf erhalten haben: Max (maxbe) ist nun offiziell dem Entwicklerteam beigetreten! Er ist der Community schon länger für seinen Kartenversuch bekannt, in dem er v.a. Wert auf topographische Kartenelemente legt und intelligente Generalisierungsmethoden entwickelt. Mit einem Paukenschlag hat Max bei der OpenTopoMap losgelegt: Aus einem digitalen Geländemodell berechnet er die Ausrichtung von Pässen und Sätteln und stellt diese entsprechend dar - die weltweite Berechnung dauert nur wenige Sekunden! Ein schönes Beispiel findet sich in den Alpen: https://opentopomap.org/#map=13/46.95442/11.17739

Eine ausführliche Beschreibung gibt Max auf einer eigenen Wiki-Seite: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/User:Maxbe/Satteldrehung_nach_H%C3%B6hendaten

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Posted by Benjamin Pirling on 29 January 2017 in German (Deutsch)

Maproulette vs SSL vs Privatsphäre

Posted by MKnight on 25 January 2017 in German (Deutsch)

Ich bin Sicherheitstechnisch nicht allzu tief in der Materie, aber, ääh, der Reihe nach:

  • Maproulette bietet kein SSL (https) an.
  • Maproulette funktioniert nur mit "login" via OSM
  • der Link über die Anmeldung läuft via unverschlüsselte Version von OSM

Ich weiss nicht, wie das genau über diese Auth-Api-Wasauchimmer-geschichte so läuft, aber mir scheint, dass ich (bzw die) da meinen OSM-Login unverschlüsselt durchs Web tragen lasse(n).

Man korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege!

Paranoiden Zeitgenossen wie meinereiner empfehle ich: nach dem Klick auf "sign in" die OSM-Adresse nach https zu korrigieren. Keine Ahnung, ob das sicherheitstechnisch wirklich hilft, funktioniert jedenfalls.

Was die Privatsphäre betrifft, nunja, soweit ich das als Laie sehe, ist auch die Benutzung der Webseite von Map-roulette nich ganz ohne, weil unverschlüsselt.

Das ist leider etwas knifflig zu kritisieren, da man durch die OSM-DB sowieso bis ins allerfeinste Detail trackbar ist, was auch zu diskutieren wäre [1] (Man vergleiche dazu einfach mal https://www.youtube.com/watch?v=dkFN_e9lfis (Spiegelmining/Kriesel) vs http://www.hdyc.neis-one.org/?IRGENDEINBENUTZERNAME [2])

Das heisst aber nicht, dass Maproulette entschuldigt ist. Du schickst unverschlüsselt übers Netz, welche Probleme Du behoben hast, welche übersprungen usw. Ja, das kann man auch aus der OSM-DB ableiten, aber mit erheblich mehr Aufwand.

[1] "Male nicht Dein Wohnhaus als erstes" wäre so eine Regel, die in OSM (imho) fehlt.

[2] Das ist übrigens auch wieder ein (anderes) Thema; wie bewusst sind sich die Leute, was man mit ihren Daten anstellen kann. Eher früher statt später muss sich OSM Gedanken machen, wie man DAUs schützt vor OSM-Data-Mining. Dazu muss man nicht in irgendeine Diktatur gehen, sondern sich nur 2 Minuten Gedanken machen, wie man in OSM Leute findet, die schwul sind, oder Flüchtlingsheime malen oder oder.

Klingt an den Haaren herbeigezogen, ist es aber nicht, schaut Euch einfach mal Euer Profil an.

Test

Posted by VPH-Verkehrsverbund on 17 January 2017 in German (Deutsch)

Test 1

Location: Paderborn, Kreis Paderborn, Regierungsbezirk Detmold, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

MapFactor Navigator Free

Posted by Suebia on 12 January 2017 in German (Deutsch)

Hallo,

leider ist seit dem letzten Update die Bluetooth-Funktion zur Übertragung der Sprachfunktion beim Navigieren nicht mehr aktiv, d. h. die Durchsagen erfolgen direkt über den Lautsprecher des Smartphones (Samsung S3). Erst kürzlich wurde diese Funktion nach einem Update aktiviert und stand einige Wochen zur Verfügung. Wann kommt Bluetooth für die Navigation wieder??

Gruß Wolfgang

Location: Ödenahlen, Gemeindeverwaltungsverband Bad Buchau, Landkreis Biberach, Regierungsbezirk Tübingen, Baden-Württemberg, 88524, Deutschland

OSM go - Nodes und Daten (DE)

Posted by -karlos- on 9 January 2017 in German (Deutsch)

London

Es macht immer noch Spaß, "OSM go" zu verbessern und neue Funktionen zu ergänzen. Ein paar Zeilen Code dazu und Bäume werden sichtbar; und da sind wirklich viele Bäume in OSM. Die Hauptidee ist immer noch das Darstellen von OSM Daten. Eine echt realistische Darstellung mag möglich sein und kommen (viel) später (Als Teamwork mit OSMBuildings und OSM2WORLD, hoffe ich).

Wir haben ein Experiment gemacht: OSM2WORLD kann ein Gebiet als 3D Format “obj” exportieren. Und OSM go kann das anzeigen, auch Farben. Jan (OSMBuildings) exportierte einige Gebiete um zu Testen, ob sie als 3D-Tiles in einem Thin-Client genutzt werden können. Geht gut: Twitter-Post

Die Bedienung wurde völlig überarbeitet. Jetzt gibt es zwei Wege, sich zu bewegen und umzusehen, den 'Inspection-' und den 'Segway-Mode'. 'Inspection' ist default, Taste “C” wechselt den Mode. 'Inspection' geht so, wie man es von anderen 3D-Renderern wie OSMBuildings gewohnt ist: Mit den Tasten bewegt man seinen Blickpunkt, mit Maus oder Touch bewegt man die 3D-Welt.

Um alle Verbesserungen und Einzelheiten zu sehen kann man bei Twitter @OSM__go ansehen oder abonnieren. Um die neueste Version von "OSM go" zu testen gibt es die neue Web-URL OSMgo.org . Da sieht man fast täglich Änderungen. Es ist eine Bastelecke! Es mag gehen oder abstürzen. Es gibt auch ältere Versionen zum probieren bei OSMgo.org/versions. Und alle Informationen über “OSM go” sind auf der Wiki-Seite

Nodes & Daten

Die ersten Versionen von “OSM go” zeigten nur Wege und Flächen, keine lokalen Objekte. Aber jetzt ist die Oberpass-Abfrage erweitert um auch alle Nodes zu bekommen. Es begann mit einem Studenten der HSR Rapperswil. Er testete, wie schwer es ist, OSM2WORLD zu erweitern und 3D-Modelle von Tischen mit Stühlen zu ergänzen (amenity=="table”). Es lief gut, ich bekam den Code auch und änderte ihn zu Javascript. So wurde das erste OSM-Objekt in "OSM go" sichtbar. Das motivierte mich, eine kleine Lib zum erstellen um 3D-Typen zu schreiben, die von den Tag-Werten abhängig sind. Ich habe auch noch das beliebtere leisure=“picnic_table” eingebaut. Und dann auch "generator:source"=“wind”, der erste animierte Node-Typ. Aufregend einen Windpark zu sehen wo sich alles dreht.

Tische

Es gibt so viele verschiedene Node-Typen; viel zu viel Arbeit die alle in 3D zu bauen. Aber trotzdem sind jetzt (fast) alle Nodes sichtbar. Die meisten als rote Tetraeder. Es ist ein großer Schritt für das Ziel von “OSM go”, alle OSM Daten erreichbar zu machen. Ein Klick auf einen “roten Diamanten” listet alle Tags. Da sind jetzt eine menge Nodes zu sehen! Bei manschen ist Darstellen nicht sinnvoll:

  • Wenn es nur ein Level-Tag eines Wegs ist. Auch wenn es nur das tag “created_by” ist.
  • Es macht keinen Sinn "railway- oder highway-crossing” anzuzeigen, nicht war? Man sieht die sich kreuzenden Wege ja schon so. Was ist mit imaginären Objekten wie die Haltestellen von “public_transport”? Da wird ohnehin ein Busshalteschild sein. Mag sein, man will abstrakte “Geister-Objekte” sehen oder nicht. Dazu gibt es den neuen URL-Parameter “&abs=1”, Default ist aus.

Hie und da werden neue Nodes in 3D entworfen. Die Ersten sind da: “natural"==“tree” und “barrier"==“bollard”. Das war eher leicht. Eine Bushaltestelle wird schwieriger weile jedes Land seine eigenen Zeichen haben wird. Klar, die könnte man in einer “Datenbank”. Viel Arbeit. Erst werde ich die gleichen Symbole wie der 2D-Renderer nutzen.

Neulich konnte ich eine “power:substation” nicht finden, die ich schon mal gesehen hatte. Deshalb wurde ein URL-Parameter “&f=“ zum filtern/finden ergänzt. Tag-Namen und Werte und OSM-IDs werden geprüft. Die gefundenen Objekte können mit Nadeln markiert werden oder hervorgehoben durch Verblassen aller anderen Objekte. Schon beeindruckend (versuche “f=!surveillance”!). Und es ist wieder ein Schritt zur OSM-Datenhandhabung. Details stehen im Wiki.

Filter

Darstellen der dritten Dimension

Inspiriert von einer Zeichnung der Londoner U-Bahn wollte ich auch ein “in earth mapping”. Jetzt werden U-Bahn-Tunnel als “Röhren” dargestellt. Ich brauchte einige Tage des Versuchens, bis Stufen wirklich richtig im Raum auf und ab gingen. Es steht im Wiki: Stufen brauchen keine Level-Tags. Die sind durch die verbundenen Nodes oder Wege ohnehin festgelegt. Ein großes Problem ist die Bedeutung der Tags level und layer. Das könnte eine größere Diskussion unter uns werden. Um auch unter die Erde zu sehen, ohne per Tastatur “abzutauchen”, an man den experimentellen URL-Parameter “&sub=1” nutzen.

Untergrund

Was ist, wenn für ein Gebäude keine Höhe definiert ist? Es gab einen Defaultwert von 6m. Aber jetzt wird das errechnet; je länger der Grundriss je höher. Das ist immer noch geschummelt, sieht aber viel besser aus als ein einheitlicher Wert. Andererseits: Wie kann man sehen, ob einem Gebäude Höhe und Stockwerke fehlen. Jetzt gibt es noch einen URL-Wert “&hei=“ mit dem man den Wert selbst setzen kann. Probiert man “&hei=0.5”, sieht man den Unterschied deutlich (Sieht aus wie bei "Pokemon GO” :-)

Der Kampf mit der Render-Zeit

Jede Verbesserung pflegt die benötigte Tender-Zeit zu verschlechtern! Mein Wissen zum Optimieren ist begrenzt, will jemand helfen? Glücklicherweise braucht man zum Darstellen von OSM-Daten die Gebäude nicht bis zum Horizont. Weniger Einzelheiten (LOD) bei entfernteren Tiles wird fällig, bei Gelegenheit. Zusätzliche Zeit braucht das Nachladen von Tiles im Hintergrund. Das wurde schon mehrfach überarbeitet und wird es auch weiter.

Wie auch immer, die Bedienung von "OSM go" wird fies, wenn man zu viele Objekte und größere Flächen angezeigt werden.

  • Mit Shift-L wird neu geladen, aber nur die nähere Umgebung.
  • Mit der Taste H werden das dt zwischen Frames und die Frames pro Sekunde (fps) aktuell und geglättet, sichtbar.
  • Die Darstellung von Schatten abschalten kann helfen: “&sha=0”.
  • Um die FPS über 5 zu halten wird die FAR-Plane reduziert, entfernte Gebäude und Straßen verschwinden. Die Grenze von 5 kann man ändern oder auf 0/aus setzen mit dem URL-Parameter “&fps="

Was kommt?

Erste Schritte zu einem echten Tile-Handling; löschen von Tiles ist notwendig. Die fps müssen stabil sein, damit die Tastaturbedienung geht. Vielleicht wird ein “3d Person View” besser verdeutlichen, wie ein Anwender sich in der 3D-Welt bewegen kann. Der Cardboard-Mode ist in Arbeit: Kopfbewegungen sollen Richtung und Geschwindigkeit steuern. Die Datenanzeige muss bei Smartphones größer sein.

Ich bin mir nicht sicher wie ein Anwender sich fühlt. Sollte was geändert werden, verbessert, ergänzt? Ich bin für jeden Kommentar dankbar. Bitte testet, schickt mir Bildschirmfotos von euren Lieblingsplätzen. Sagt mir was euch stört oder gefällt.