Recent diary entries
Ich habe mir vor ein paar Tagen ein Google Nexus 4 gekauft. Zur Naviation habe ich mich für OSMAND entschieden.
Um ein wenig an der Weiterentwicklung von OSM mitzuhelfen, habe ich angefangen, in meiner Umgebung Gebäude und Hausnummern einzutragen.
Ich habe nun ein Problem:
Ab einer (mir nicht erklärbaren Genzen) werden die eingetragenen Gebäude in der höchsten Zoomstufe auf openstreetmap.org nicht dargestellt.
Vielleicht kann mir jemand helfen?

Habe das Problem gefunden:
Browser Cache leeren -> Die Gebäude sind auch in der höchsten Zoomstufe sichtbar. Freu:)
Wie kann man eigentlich die Höhenmeter/Höhenlinien eintragen?
S177 - Pirna-Bonnewitz-Wünschendorf - Update 03/2013
Posted by HaaseD on 10 March 2013 in German (Deutsch)Seit dem letzten Foto-Update gibt es gute Baufortschritte zu verzeichnen:
- Bau der S177-Überführung für Anschluss Bonnewitz und Graupa wurde begonnen
- Bau der Querung des Liebetaler Grundes - oberirdisch auf der Südseite
- Bau der Querung des Liebetaler Grundes - Fundament auf der Nordseite
- Baumaßnahmen an der Straßenquerung "Zur Schäferei"
- Fundament am Hang der Spitzkehre
- großeflächige Bodenarbeiten und Dekontaminierung am nördlichen Bauende
Fotos gibt es hier: https://plus.google.com/u/0/photos/106965371200248609412/albums/5798046372795041089
OSM-Stand und GPS-Workshop auf den 4. Abenteuertagen in Glauchau
Posted by malenki on 4 March 2013 in German (Deutsch)Im November letzten Jahres fragte ich nach Unterstützung für einen OSM-Stand und Workshop. Die User brust59 und Rockus meldeten sich.
Letztes Wochenende war es soweit.
Am Freitag Abend bauten wir den Stand bei den 4. Abenteuertagen auf. Da das Wetter am Samstag sehr schön war und wir einen Platz an der Sonne hatten, sah der Stand nach leichter Überarbeitung so aus:
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Für die Spätarbeiter gab es zum Feierabend eine Feuershow:
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Die Nacht war nicht ganz so heiß und der Gaskocher am Morgen eingefroren...
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Bildquelle
Am Sonntag gab es neben der Standbetreuung den von Rockus vorbereiteten GPS-Workshop (in Kürze hier vorhanden ) für Einsteiger. Nachdem das Belegfoto für den Workshop gemacht war, füllten weitere Besucher die übrigen Stühle - etwa dreißig Personen dürften es gewesen sein:
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Da wir am Stand gut beschäftigt waren, hatte ich kaum Gelegenheit, mich groß umzuschauen. Dieses Foto der großen Halle habe ich kurz vor der Heimfahrt gemacht:
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Fazit:
*Etlichen Besuchern konnten wir OSM in seiner Vielfalt näher bringen oder erstmals erklären.
*Zwei konnten wir mit Kartenmaterial für Garmin-Geräte versehen. Einer hatte bei kommerziellen Anbietern seiner Aussage zufolge vergeblich nach Kartenmaterial für die Philippinen geforscht.
*Von der Anleitung zur Installation kostenloser Garmin-Karten wurden 25 Stück mitgenommen; die Flyer habe ich nicht gezählt.
*Mit der Hilfe einiger Besucher wurde OSM korrigiert und ergänzt.
*Den Besuchern des Workshops konnte ich einiges Neues vermitteln, verschiedene Fragen beantworten - und Klagen - bis auf meine Lautstärke - gab es auch keine. (;
Danksagungen:
*an Rockus für die Vorbereitung des Workshops,
*an brust59 und Rockus für das geopferte Wochenende, die Unterstützung und die angenehme Gesellschaft - die hoffentlich allseitig war.
*an den GPS-Verleih von OpenStreetMap.de für die GPS-Geräte und den Nervenkitzel bis zur letzten Sekunde
*an Frederik Ramm von der Geofabrik für die wieder ziemlich kurzfristig angefragte Glauchau-Karte im A0-Format
*und natürlich an Gil und Peer von Grenzenlos Expeditionen für die Möglichkeit, OSM bei den Abenteuertagen zu präsentieren! Nicht zu vergessen den ungeplanten Leih-Beamer für die gesamte Dauer der Veranstaltung und die Fürsorge. :)
*an meine Eltern für den geräumigen Leihwagen
Bisher kenne ich die Blogfunktion in OSM noch nicht. Ich mappe in Hamburg besonders im Umfeld Altona Nord
Meine aktuellen Einträge sind aus Farmsen und ich habe gerade alle Fußwege in Steilshoop erfasst.
Bisher kenne ich die Blogfunktion in OSM noch nicht. Ich mappe in Hamburg besonders im Umfeld Altona Nord
Meine aktuellen Einträge sind aus Farmsen und ich habe gerade alle Fußwege in Steilshoop erfasst.
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Heute habe ich in der Mittagspause ein Interview mit dem Journalisten Mirko Heinemann für den WDR5 gemacht. Dort wird es vermutlich ein Feature über OpenStreetMap und OpenSource geben. Den Termin werde ich noch bekannt geben. Es ging um die Motivation beim Projekt mitzumachen und wie das Ganze praktisch funktioniert. Dabei haben wir mit TrekBuddy auf meinem Smartphone live getrackt und dann die Karte live via JOSM aktualisiert. Am Ende sollen 5-6 Minuten dabei rauskommen.
Mal sehen, was daraus wird. Sieht aber sehr positiv aus.
Grüße aus dem Ruhrgebeat
OSM Ruhr
Nur ein Test
Heute war es soweit und ich machte für 7 Mitarbeiter der GIS Gruppe des Rostocker Katasteramtes einen kleinen Workshop zum Thema editieren bei OSM. Hintergrund war, dass auch die "Offene Regionalkarte M-V" teilweise OSM nutzt um Straßen und POIs dazustellen, weshalb also unsere Daten an einigen Stellen noch präzisiert werden sollen.
Zunächst richteten wir also schnell JOSM ein und stärkten uns erst einmal in der Uni Mensa :) Mit ausreichend Energie bevorratet, ging es dann an nach einer kurzen Vorstellungsrunde auch in den theorethischen Teil meines kleinen Vortrags. Nachdem die ersten Fragen dabei geklärt wurden und jeder mal unsere Karten inspiziert hat, ging es auch gleich um die Grundlagen des Mappens und vor allem des Modellierens. Wichtig waren mir dabei auch Hinweise bzgl. der Kommunikation und anderer "weicher" sozialer Aspekte von OSM. Denn die Vergangenheit zeigte ja, dass Firmen und auch Institutionen sich teilweise nicht immer so verhalten, wie wir es als freie Gemeinschaft gewohnt sind und es meiner Meinung nach, da durchaus unterschiedliche Philosophien gibt. Im längsten Teil, ging es dann an die Praxis: Editieren mit JOSM. Alle Beteiligte hatten ja bereits Erfahrung mit professionellen Systemen, daher war der Einstieg etwas geebnet. Natürlich liegt es dann wieder an Details, wenn im ersten Anlauf nicht alles sofort klappt, aber jeder hatte denke ich seinen Spass, Schritt für Schritt mal einen neuen Ansatz kennenzulernen. Gegen 16 Uhr klang das Ganze dann langsam aus und wir hatten noch das ein oder andere Detail geklärt :)
Die Mitarbeiter werden sich demnächst eigene Accounts anlegen, damit es richtig los gehen kann. Ich denke die Rostocker Community wird dies aktiv begleiten und bei Fragen gerne weiterhelfen. Insgesamt ist das in meinen Augen ein sehr schöner weiterer Schritt zur Öffnung der Verwaltung, wie etwa auch klarschiff-hro.de und opendata-hro.de. Ein Prozess, der sicherlich für uns Bürger nur gut sein kann :)
Flussgebiete Deutschlands: Mehr Zoomlevel, Permalink
Posted by skaringa on 23 February 2013 in German (Deutsch)
Mein Blog von letzter Woche hat bei euch überraschend viel Resonanz gezeigt. Das war mir Ansporn, die Karte der Flussgebiete Deutschlands weiter zu verbessern: Sie hat jetzt einen feineren Zoomlevel sowie eine Permalinkfunktion.
Über letztere lassen sich interessante Gebiete direkt über eine URL ansteuern. Das Bild links erhält man so zum Beispiel direkt über diesen Link. Es zeigt die Umgebung des Wasserscheidepunktes von Weser, Elbe und Rhein im Thüringer Wald.
Außerdem kann man über den Link Zeige Zentrum in OSM das durch ein Cursorkreuz gekennzeichnete Zentrum der Karte direkt in OpenStreetMap in einer hohen Zoomstufe öffnen. Von dort lässt sich der entsprechende Bereich dann in einem Editor, wie JOSM oder Potlatch, bearbeiten.
Der Algorithmus zur Berechnung der Flussgebiete berücksichtigt jetzt auch Wehre und Dämme. Das war relativ einfach zu implementieren, ein großes Problem ist weiterhin die Handhabung von Wasserflächen, wie Teichen oder Seen. Wie unterschiedlich Kartographen das Einzeichnen von Wasserwegen, die Seen durchqueren, handhaben, sieht man beim Vergleich folgender Beispiele:
Im Starnberger See ist die Hauptströmung durchgezogen und (fast) alle Nebenflüsse sind mit ihr verbunden.
Ein anderes Bild bietet der nicht weit entfernte Tegernsee. Hier enden alle Zuflüsse am Seeufer (also der äußeren Umrandung des Multipolygons) und sind nicht miteinander verbunden.
Sicher könnte man den Algorithmus so erweitern, dass er Multipolygone, die Wasserflächen sind, mit berücksichtigt. Aber ist das nicht vielleicht kontraproduktiv? Wäre es nicht besser, nach und nach die entsprechenden Stellen in den Daten zu korrigieren, damit sich das komplette Wasserwegenetz mittels Linien des Typs waterway darstellen lässt?
Versuche mit motorisiertem Adressmapping in Dessau
Posted by Nakaner on 23 February 2013 in German (Deutsch)Die Erfassung von Hausnummern ist eine zeitintensive Arbeit, für die oft mehrere Möglichkeiten gibt. Die einen zeichnen zuerst von Bing alle Gebäude ab und schreiben dann vor Ort die Hausnummern auf Walking Papers oder Field Papers, andere setzen mit einem GPS-Gerät einen Wegpunkt vor jedes Haus auf die Straße und notieren Wegpunktnummer, Hausnummer und Straßenseite (rechts oder links). Wieder andere nutzen für das Adressmapping die Android App Keypad-Mapper 3
Ich selbst habe in der Vergangenheit Walking Papers und dem GPS-basierten Verfahren gearbeitet, bin jedoch aufgrund seiner Einfachheit auf die Technik mit Walking Papers umgestiegen, da man damit Zeit spart. Setzt man GPS-Wegpunkte, so weisen diese je nach Abschattung und Multipath-Effekten Ungenauigkeiten von bis zu 15 Metern auf, was eine Zuordnung zu den Gebäude in JOSM deutlich erschwert und Zeit frisst. Wenn jedoch, wie in Dessau bis zum 21. November 2012, nur alte, schlecht aufgelöste Bing-Bilder vorliegen, kann man nur das GPS-basierte Verfahren verwenden.
Um schneller in der gesamten Kernstadt von Dessau (d.h. Dessau-Nord, Dessau-Mitte, Dessau-Süd, Alten und Ziebigk) alle Adressen erfassen zu können, kam mir im Herbst letzten Jahres das Studienmodul Projektmanagement in meinem Studium des Vermessungswesens gerade recht. Die Aufgabenstellung "Messen Sie irgendetwas!" interpretierte ich gemeinsam mit den Usern (Kommilitonen) weltvermesserer89, 2170martin und BW12 sehr frei und nutzte sie für die Erprobung einer neuen Mappingtechnik, dem motorisierten Adressmapping.
Dazu fuhren wir vier Ende November 2012 insgesamt drei Stunden mit dem Auto durch Dessau-Ziebigk und Dessau-Siedlung und erfassten mittels Audiomapping alle sichtbaren Hausnummern. In dem Moment, in dem das Auto ein Gebäude mit einer sichtbaren Hausnummer mittig passierte, sprach der zuständige Ansager "Piep" gefolgt von der Hausnummer, wenn es auf der rechten Straßenseite lag, bzw. "Pup" gefolgt von der Hausnummer, wenn es auf der linken Straßenseite lag. Die aufgezeichnete Tonspur wurde mit einem GPS-Track (Garmin Dakota 20, Aufzeichnungsfrequenz 1 Punkt/Sekunde) in JOSM synchronisiert. Gleichzeit wurde ein Video (Blickrichtung nach vorn) aufgezeichnet, aus dem Straßenbeläge, Tempolimits und POIs (meist Zebrastreifen, Briefkästen, Durchfahrtsverbote, Abbiegebeschränkungen und Einbahnstraßen) erfasst wurden. Weil wir mit nur 20 km/h unterwegs waren, konnte fast jeder Piepton einem Gebäude zugeordnet werden.
Die Aufgaben waren wie folgt verteilt und wurden zwischendurch getauscht:
- Fahrer: nur für das Fahren zuständig
- Beifahrer: Videoaufnahme und Aufzeichnung des GPS-Tracks
- hinten rechts: Ansagen der Hausnummer der rechten Straßenseite wie im Folgenden beschrieben und Starten und Stoppen der Tonaufnahme (Smartphone)
- hinten links (meistens ich): Planung der Fahrtroute, Abbiegeanweisungen für den Fahrer, Ansagen der Hausnummern der linken Straßenseite
In JOSM wurde die Tonspur mit dem GPS-Track synchronisiert und ein Node mit den addr:*-Tags mittig auf jedes Gebäude gesetzt. Auf ein Abzeichnen der Gebäude wurde zu Projektbeginn (Anfang November 2012) verzichtet, da die Bing-Bilder in Dessau damals zu schlecht aufgelöst waren. Man hätte nämlich die Gebäudeumrisse nach Erscheinen der neuen Bing-Bilder (damals nur noch eine Frage der Zeit) alle verbessern müssen und somit unnötige Arbeit geschaffen.
Das Erscheinen der neuen Bing-Bilder am 21. November 2012 brachte die gesamte Projektplanung durcheinander. Die neuen Bilder wiesen eine Auflösung von 15 cm auf, sodass ein Abzeichnen der Gebäudeumrisse und Anbringen der addr:*-Tags an den building-Way angeraten war. Es war in meinen Augen der Community gegenüber nicht verantwortbar, weiter nur Nodes zu setzen. Im gesamten Messgebiet, auch dort, wo wir schon fertig waren, zeichneten wir daher alle Gebäude ab und kopierten die addr:*-Tags auf den building-Way.
Wie zu Projektbeginn geahnt und eingeplant, waren Nachmessungen nötig. Im Rahmen der Nachmessungen wurden widersprüchliche und uneindeutige Aufzeichnungen geklärt sowie die Adressen in kleinen Stichstraßen erfasst, welche der Wirtschaftlichkeit halber nicht befahren wurden.
Es wurden nur wenige neue POIs und Einbahnstraßenregelungen bei diesem Mappingprojekt erfasst, da diesbezüglich das Gebiet schon recht gut gemappt war.
Zu Präsentationszwecken und einer guten Benotung wegen renderte ich nach dem Projekt noch einen Stadtplan im Maßstab 1:5000 (Format DIN A1) mit einem angepassten Style mit Maperitive.
Mein Fazit
Unabhängig davon, ob brauchbare Luftbilder vorliegen oder nicht, ist eine motorisierte Erfassung von Adressen nicht sinnvoll, da sie gegenüber dem klassischen Adressmapping mit Walking Papers oder GPS keine Zeit- und Genauigkeitsvorteile liefert. Kommerzielle Geodatenanbieter erfassen Adressdaten teilweise zwar auch motorisiert, nehmen jedoch nicht jede einzelne Hausnummer auf und ermitteln die übrigen Hausnummern durch Interpolation. Das ist meiner Meinung nach mit dem Qualitätsanspruch von OSM nicht vereinbar. Wenn hoch aufgelöste Orthophotos vorliegen, ist die motorisierte Erfassung gänzlich ungeeigent, da man zu Fuß genauso schnell ist. Man kann nämlich nebenbei noch die Gebäudenutzung (z.B. Wohnhaus oder Garage) erfassen und man stößt bei der Auswertung seltener auf Widersprüche, wodurch die Nachmessungen eingespart werden.
Die motorisierte Erfassung eignet sich somit nur für kaum kartierte Gebiete, in welchen nicht einmal die Straßenverläufe vorhanden sind, und für Überlandfahrten, bei denen Tempolimits, Durchfahrtsverbote, Straßenbeläge usw. erfasst werden sollen.
EDIT: Keypad Mapper 3 ergänzt EDIT2: Aufzählung besser formatiert
Gestern habe ich den OSM-Podcast gehört in dem es auch um 3D Modelle ging. Dabei kam die Frage auf, wie man denn überhaupt Gebäudehöhen misst. Ich habe jetzt eine iPhone App gefunden, welch dies einigermaßen gut kann (und dabei nicht nur den Lagesensor zur berechnung benutzt)
Die App Measured Bedient sich dabei der Schuhgröße. Das klingt erst einmal ein bisschen komisch ist aber gar nicht so dumm, denn damit hat man ein Entfernungsmaß, welches man ohne Probleme überall einsetzten kann.
Der Ablauf bei Messen ist so: Man schießt ein Bild mit der Kamera, setzt dann immer ein Fuß hinter den anderen und zählt dabei die »Schritte«. Dann gibt man die Anzahl der Schritte in Die App ein und macht dann noch ein Foto. Jetzt kann man auf dem Bildschirm Linien ziehen und bekommt die Höhen oder Breiten und wenn man will sogar die Abstand zum Objekt.
So die Theorie. Praktisch nervt es sehr, dass man die Anzahl der schritte eingeben muss, bevor man das 2. Foto schießt. Das habe ich sehr oft vergessen. Demnächst werde ich einfach erst die Anzahl der schritte eingeben und dann diese Anzahl laufen. Außerdem werden die Maße erst immer in Zoll angegeben und man kann dann auf Meter umschalten. Theoretisch kann man Meter auch als Standart-Maß einstellen - aber irgendwie merkt er sich das nicht. Das Erklärungsvideo in der App ist mit iOS6 ein wenig kaputt. Gibt es aber auf Youtube. Außerdem sieht es ein wenig seltsam aus, wenn man einen in der Fußgägerzone Fuß hinter den anderen Setzt.
Wie genau ist das denn jetzt. Ich habe ein paar mal meine Türhöhe gemessen. Wenn man sich an alle Vorgaben hält, dann habe ich eine Abweichung von nur 3 Zentimetern gehabt. Draußen war es ein wenig schwieriger, weil durch mehr gelaufene Schritte natürlich mehr Abweichung entsteht. Außerdem kann ich die Gebäude zum Vergleich nicht Nachmessen. Eigentlich soll man mindestens ein drittel der Entfernung zum Objekt laufen bis zum 2. Bild. Auch das hab ich draußen nicht gemacht. Trotzdem sind die Ergebnisse realistisch und ich gehe von einer Abweichung von 10% aus. Das finde ich in Ordung.
Ein wichtiges Feature ist, was gerade für das Mappen von Vorteil ist, ist dass man erst einmal die Ganzen Fotos machen kann und die Messungen dann später anzeigen/malen kann. Außerdem sind die Messungen in Projektordnern sortiert.
PS: Als nächstes werde ich mal probieren ob man damit auch Brückenhöhen messen kann.
Für eine App die 2,69€ kostet finde ich das alles in Ordnung. Ich werde mal die Entwickler anschreiben ob man die Schrittanzahl nicht im Nachhinein noch eingeben könnte.
Außerdem habe ich jetzt mal zusätzlich zur Höhe "source:height=Measured App" mit angegeben, falls jemand mal mit genaueren Messungen kommt, nicht verwirrt ist.
(Mit schritten meine ich in diesem Eintrag immer Einen Fuß direkt hinter den nächsten gesetzt)
*Fixmes und keep-right Fehler in Fahrradreichweite abarbeiten
*Waldwege südlich A10 tracken
*aktuelle Straßenbaumaßnahmen im Auge behalten
*endlich mal mit den Gebäuden und Hausnummern weitermachen
*und zwischendurch ein bischen maproulette spielen
Spannungen der Stromleitungen in der Schweiz
Posted by Obelixx on 18 February 2013 in German (Deutsch)Es wäre wünschenswert, wenn jemand heraus finden könnte, welche Spannungen im Hoch- und Mittelspannungsnetz der Schweiz verwendet wird. Laut http://www.swissgrid.ch/swissgrid/de/home/grid/transmission_system/grid_levels.html ist dies alles andere als trivial, weil es in der Schweiz - im Unterschied zu Deutschland - keine einheitlichen Spannungsebenen im Hoch- und Mittelspannungsnetz gibt.
Hallo!
Es gibt einen Truppenübungsplatz in meiner Nähe, der nicht zugänglich ist. Ich war letztes Jahr auf einer geführten Wanderung dort und habe mich geärgert, dass ich aus Versehen den GPS-Track gelöscht habe.
Trotzdem denke ich, dass es sinnvoll ist dort aktiv zu sein:
- Es gibt dort einen einzigartigen Lavastrom
- es gibt dort eine reichhaltige Flora und Fauna
- die Bundeswehr erlaubt es Land- und Forstwirten Landschaftspflege zu betreiben
- Jäger müssen dort ebenfalls aktiv sein
Wieso also nicht freie Daten für jedermann zur Verfügung zu stellen? Google hat dort schon Daten eingekauft...
Heute habe ich zufällig gesehen, dass Bing neue Satbilder zur Verfügung gestellt hat (DANKE!), die NICHT verfremdet wurden. Da ich momentan wenig Zeit habe, habe ich im deutschen OSM-Forum einen Aufruf gestartet, der zum Couchmappen einlädt. Wie will man sonst ein nicht zugängliches Gebiet mappen?
Von der Resonanz war ich überwältigt!! Direkt wurden zahlreiche Bearbeitungen vorgenommen...
ich danke den bisherigen Mappern für ihr schnelles Engagement: ARWIE, Barthwo, -jha-, bilderhobbit, derFred, fx99, kerosin, kjon, marek kleciak, mightym, Mondschein, Obelixx, reneman, S-Man42, TEL0000, TourenbikerFKB, WernerP
Ich habe es mir erlaubt das Ganze zu dokumentieren. Das ist es, was ich unter Crowdsourcing verstehe! Es freut mich zu sehen, wie durch Zusammenarbeit etwas Gemeinsames entsteht, von dem die gesamte Gesellschaft profitieren kann! DANKE!
PS: Wer Lust hat, kann dort natürlich auch weiterhin mappen und verfeinern. :-)
Bild in Originalgröße: http://www.abload.de/img/baumholder-animation3g4shk.gif
Ich habe mal eine Skikarte der gesamten Alpen für Garmin erstellt.
Hier eine vollständige Anleitung mit den Style und Types. http://www.wasserstoffe.de/pistemap/index.html
Die fertige Karte kann als gmapsupp.img hier runtergeladen werden. gmapsupp.img.alps.pistemap.2013.02.10
Ich wünsche viel Spass
Ein Hauch Liegenschaftskarte mit Maperitive
Posted by Nakaner on 16 February 2013 in German (Deutsch)Seit ich beim Mappen von Hausnummern die Gebäudenutzung (z.B. Wohnhaus, Garage) miterfasse, ärgere ich mich darüber, dass es keine Kartenstil gibt, der die Gebäudenutzung rendert und gleichzeitig wenig Toner/Tinte verbraucht. Deshalb habe ich jetzt Cadastre Style, einen schwarz-weißen Stil für Maperitive, entwickelt. Cadastre Style (deutsch: Kataster-Kartenstil) lehnt sich an die amtliche Liegenschaftskarte an.
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Abbildung: Hausen an der Zaber mit Cadastre Style und Maperitive gerendert
Cadastre Style verzichtet größtenteils auf Flächenfarben und verwendet stattdessen Schraffuren, um Toner zu sparen. Außerdem kann man dadurch mittels Farbstiften seine Notizen hervorheben, was beim Standard-Mapnik-Stil nicht funktioniert, da er recht bunt ist. Weil auf Flächenfarben weitestgehend verzichtet wird, kann man mit harten Bleistiften auch einfacher die Hausnummern auf die Gebäude schreiben (und diese Hausnummern auch leichter lesen).
Die Gebäudenutzung wird durch drei verschiede Schraffurarten und noch viel mehr (baden-württembergische) Abkürzungen angegeben. Wie in manchen Liegenschaftskarten werden Wohnhäuser aufsteigend schraffiert. Ist die Nutzungsart eines Gebäudes angegeben (z.B. building=garage), aber das Gebäude kein Wohnhaus, wird senkrecht schraffiert. Horizontal wird schraffiert, wenn keine Nutzungsart (building=yes) angegeben ist. Handelt es sich um eine Nutzung, die kein Wohnen ist (z.B. Lagergebäude) wird sie abgekürzt angegeben.
Bestimmte Nutzungsarten wie Schule und Kindergärten werden auch erkannt, wenn sie "falsch" getaggt sind. Ein Kindergarten muss entweder building=kindergarten oder building=yes + amenity=kindergarten getaggt sein.
Hat das Gebäude schon eine Hausnummer, wird diese mittig in das Gebäude geschrieben, wenn der addr:housenumber-Tag am Gebäude-Umriss hängt. Hängt der Tag an einem einzelnen Node (z.B. Eingang), wird die Hausnummer an der Stelle des Nodes gerendert.
Auf Landnutzung wird vollständig verzichtet. Straßen werden in vier Kategorien eingeteilt, die man anhand ihrer Breite und ihres Grautons unterscheiden kann. Als Flächen gemappte Straßen und Wege werden nicht unterstützt. Seen sind die einzigen Objekte, die eine Flächenfarbe bekommen. Weil man Adressmapping beitreibt, werden POIs der Übersichtlichkeit nicht gerendet, es sei denn, es handelt sich um eine Gebäudenutzung, wie z.B. eine Schule.
Ganz zufrieden bin ich mit dem Stylesheet noch nicht. Die Positionierung der der Gebäudenutzung und Hausnummern stimmt noch nicht ganz. Außerdem weiß ich nicht, wie ich die Umrisslinie der Gebäude dünner zeichnen kann.
Unter http://wiki.openstreetmap.org/wiki/User:Nakaner/Cadastre_Style sind alle Abkürzungen und Schraffuren beschrieben. Das Stylesheet selbst ist CC-BY-SA 2.0-lizensiert und liegt auf Github.
Flussgebiete Deutschlands: Karte aus OSM Daten
Posted by skaringa on 16 February 2013 in German (Deutsch)
In einem kleinen Projekt habe ich die Daten von OpenStreeMap genutzt, um eine Karte der Flussgebiete Deutschlands zu erstellen. Flussgebiete sind nach dem Hauptstrom, wie Rhein, Donau, Elbe oder Weser benannt und umfassen alle Flüsse und Bäche, die direkt oder indirekt in den Hauptstrom fließen.
OpenStreetMap stellt Wasserwege als Linienzüge dar, die wiederum aus einzelnen Knoten bestehen. Stehen zwei Wasserwege miteinander in Verbindung, dann haben Sie einen gemeinsamen Knoten, der durch seine ID eindeutig bestimmbar ist. Ein mit Hilfe freier Software implementierter Algorithmus analysiert dieses Liniennetz und erstellt daraus eine interaktive Karte, in der alle Wasserwege entsprechend ihrer Zugehörigkeit zu einem Flussgebiet farbig markiert sind.
Die Karte steht auf der Projektseite zur Ansicht, dort habe ich auch meine Vorgehensweise genauer beschrieben. Im Ergebnis war ich beeindruckt, wie vollständig die OSM Daten in Deutschland auch schon die Wasserwege erfassen. Kleinere Lücken und Fehler sind übrigens in der Karte grau gekennzeichnet, sodass diese auch zur Qualitätskontrolle dienen kann!
http://www.openstreetmap.org/?way=205513584 http://www.openstreetmap.org/?way=40763856
Everybody is welcome to sharpen the pictures.


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