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Diary Entries in German

Recent diary entries

Welches GPS Gerät?

Posted by fromnai on 16 February 2017 in German (Deutsch)

Hallo zusammen, ich bin auf der Suche nach einem GPS Gerät. Aktuell schwebt mir das Garmin Oregon 600 (das erste in der Tabelle http://gps-check.de/fahrrad-navi-test/ ) vor Augen. Hat damit jemand Erfahrungen? :)

Landkarte in JPG Datei herunterladen

Posted by megusta13 on 15 February 2017 in German (Deutsch)

Hallo,

ich brauche einen Kartenausschnitt - Landkarte mit Spanien, Südfrankreich, Italien. - Größere Städte sollten eingezeichnet sein. - Wenn möglich in ansprechender Farbgebung - Es sollte eine PDF Datei sein - die man ausdrucken kann.

In diese Karte möchte ich Routen einzeichnen und präsentieren.

Wer kann mir bei der Erstellung helfen? Danke schon mal vorab!

Location: CV-780, Jijona/Xixona, Alacantí, Alicante, Valencianische Gemeinschaft, Spanien

Der JOSM-Relations-Editor

Posted by kreuzschnabel on 11 February 2017 in German (Deutsch)

Mal die wichtigsten Bedienelemente kurz & bündig:

Editorfenster

A Das Taggingfenster der Relation. Tags, die sich auf die Relation als Ganzes beziehen und nicht nur auf einzelne Members, werden hier eingetragen.

B Die Members der Relation in der vorliegenden Reihenfolge. „Unvollständig“ sollte besser „unbekannt“ heißen: Der betreffende Member wurde schlicht noch nicht vom Server geladen, deshalb sind dessen Eigenschaften noch unbekannt. Links stehen die jeweiligen Roles. Die Spalte rechts zeigt an, ob die Members zusammenhängende oder sogar geschlossene Linienzüge ergeben. Die kleinen Pfeile sind die Richtungen der einzelnen OSM-Ways. Hier sind Lücken sofort erkennbar (Rechtsklick → Auf Lücke springen bringt die Lücke in den Haupteditor).

C Dieses Fenster bildet die Verbindung zum Haupt-Editorfenster (in dem du die Karte bearbeitest). Elemente, die im Haupteditor selektiert sind, erscheinen hier. Weiß hinterlegte sind noch nicht in der Relation, grün hinterlegte sind in der Relation, rot hinterlegte sind schon mehrfach in der Relation (was i.d.R. ein Fehler ist).

Die Schaltflächen ganz links betreffen Aktionen im Member-Fenster (B):

1 Verschieben von Members

2 Löschen von Members

3 Automatisches Sortieren der Members (nach sinnvoller Reihenfolge, so dass sich geschlossene Linienzüge ergeben).

4 Members, die noch nicht in der Arbeitsebene sind, vom Server laden.

Die Schaltflächen zwischen B und C betreffen Interaktionen:

5 Einträge aus C als Member in die Relation nehmen – ganz oben, ganz unten oder vor/hinter der aktuellen Selektion in B

6 Einträge aus C (=Selektion des Haupteditors) in B selektieren (sehr praktisch!)

7 In B selektierte Members im Haupteditor selektieren (erscheinen dann in C)

8 In C eingetragene Member (=Selektion des Haupteditors) aus der Relation entfernen (macht dasselbe wie 6 und 2 hintereinander)

9 (unter B) Allen in B selektierten Members eine bestimmte Role zuweisen

10 Relation neu aus dem Haupteditor in den Relationseditor einlesen. Wichtig, wenn man z.B. bei geöffnetem Relationseditor im Haupteditor einen Weg geteilt hat, so dass ein neuer Member entstanden ist! Sonst sind die Bearbeitungsstände am Ende nicht mehr vereinbar. Änderungen im Relationseditor bleiben natürlich erhalten.

11 Vorgenommene Änderungen im Haupteditorfenster anwenden. Erst nach Druck auf diese Schaltfläche werden Änderungen im Haupteditor wirksam! Immer drücken, bevor man im Haupteditor weiterarbeitet (der Relationseditor kann dafür geöffnet bleiben).

Entwicklerteam der OpenTopoMap wächst

Posted by derstefan on 29 January 2017 in German (Deutsch)

Pünktlich zum neuen Jahr kann das Projekt OpenTopoMap voller Freude verkünden, dass wir Zulauf erhalten haben: Max (maxbe) ist nun offiziell dem Entwicklerteam beigetreten! Er ist der Community schon länger für seinen Kartenversuch bekannt, in dem er v.a. Wert auf topographische Kartenelemente legt und intelligente Generalisierungsmethoden entwickelt. Mit einem Paukenschlag hat Max bei der OpenTopoMap losgelegt: Aus einem digitalen Geländemodell berechnet er die Ausrichtung von Pässen und Sätteln und stellt diese entsprechend dar - die weltweite Berechnung dauert nur wenige Sekunden! Ein schönes Beispiel findet sich in den Alpen: https://opentopomap.org/#map=13/46.95442/11.17739

Eine ausführliche Beschreibung gibt Max auf einer eigenen Wiki-Seite: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/User:Maxbe/Satteldrehung_nach_H%C3%B6hendaten

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Posted by Benjamin Pirling on 29 January 2017 in German (Deutsch)

Maproulette vs SSL vs Privatsphäre

Posted by MKnight on 25 January 2017 in German (Deutsch)

Ich bin Sicherheitstechnisch nicht allzu tief in der Materie, aber, ääh, der Reihe nach:

  • Maproulette bietet kein SSL (https) an.
  • Maproulette funktioniert nur mit "login" via OSM
  • der Link über die Anmeldung läuft via unverschlüsselte Version von OSM

Ich weiss nicht, wie das genau über diese Auth-Api-Wasauchimmer-geschichte so läuft, aber mir scheint, dass ich (bzw die) da meinen OSM-Login unverschlüsselt durchs Web tragen lasse(n).

Man korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege!

Paranoiden Zeitgenossen wie meinereiner empfehle ich: nach dem Klick auf "sign in" die OSM-Adresse nach https zu korrigieren. Keine Ahnung, ob das sicherheitstechnisch wirklich hilft, funktioniert jedenfalls.

Was die Privatsphäre betrifft, nunja, soweit ich das als Laie sehe, ist auch die Benutzung der Webseite von Map-roulette nich ganz ohne, weil unverschlüsselt.

Das ist leider etwas knifflig zu kritisieren, da man durch die OSM-DB sowieso bis ins allerfeinste Detail trackbar ist, was auch zu diskutieren wäre [1] (Man vergleiche dazu einfach mal https://www.youtube.com/watch?v=dkFN_e9lfis (Spiegelmining/Kriesel) vs http://www.hdyc.neis-one.org/?IRGENDEINBENUTZERNAME [2])

Das heisst aber nicht, dass Maproulette entschuldigt ist. Du schickst unverschlüsselt übers Netz, welche Probleme Du behoben hast, welche übersprungen usw. Ja, das kann man auch aus der OSM-DB ableiten, aber mit erheblich mehr Aufwand.

[1] "Male nicht Dein Wohnhaus als erstes" wäre so eine Regel, die in OSM (imho) fehlt.

[2] Das ist übrigens auch wieder ein (anderes) Thema; wie bewusst sind sich die Leute, was man mit ihren Daten anstellen kann. Eher früher statt später muss sich OSM Gedanken machen, wie man DAUs schützt vor OSM-Data-Mining. Dazu muss man nicht in irgendeine Diktatur gehen, sondern sich nur 2 Minuten Gedanken machen, wie man in OSM Leute findet, die schwul sind, oder Flüchtlingsheime malen oder oder.

Klingt an den Haaren herbeigezogen, ist es aber nicht, schaut Euch einfach mal Euer Profil an.

Test

Posted by VPH-Verkehrsverbund on 17 January 2017 in German (Deutsch)

Test 1

Location: Paderborn, Kreis Paderborn, Regierungsbezirk Detmold, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

MapFactor Navigator Free

Posted by Suebia on 12 January 2017 in German (Deutsch)

Hallo,

leider ist seit dem letzten Update die Bluetooth-Funktion zur Übertragung der Sprachfunktion beim Navigieren nicht mehr aktiv, d. h. die Durchsagen erfolgen direkt über den Lautsprecher des Smartphones (Samsung S3). Erst kürzlich wurde diese Funktion nach einem Update aktiviert und stand einige Wochen zur Verfügung. Wann kommt Bluetooth für die Navigation wieder??

Gruß Wolfgang

Location: Ödenahlen, Gemeindeverwaltungsverband Bad Buchau, Landkreis Biberach, Regierungsbezirk Tübingen, Baden-Württemberg, Deutschland

OSM go - Nodes und Daten (DE)

Posted by -karlos- on 9 January 2017 in German (Deutsch)

London

Es macht immer noch Spaß, "OSM go" zu verbessern und neue Funktionen zu ergänzen. Ein paar Zeilen Code dazu und Bäume werden sichtbar; und da sind wirklich viele Bäume in OSM. Die Hauptidee ist immer noch das Darstellen von OSM Daten. Eine echt realistische Darstellung mag möglich sein und kommen (viel) später (Als Teamwork mit OSMBuildings und OSM2WORLD, hoffe ich).

Wir haben ein Experiment gemacht: OSM2WORLD kann ein Gebiet als 3D Format “obj” exportieren. Und OSM go kann das anzeigen, auch Farben. Jan (OSMBuildings) exportierte einige Gebiete um zu Testen, ob sie als 3D-Tiles in einem Thin-Client genutzt werden können. Geht gut: Twitter-Post

Die Bedienung wurde völlig überarbeitet. Jetzt gibt es zwei Wege, sich zu bewegen und umzusehen, den 'Inspection-' und den 'Segway-Mode'. 'Inspection' ist default, Taste “C” wechselt den Mode. 'Inspection' geht so, wie man es von anderen 3D-Renderern wie OSMBuildings gewohnt ist: Mit den Tasten bewegt man seinen Blickpunkt, mit Maus oder Touch bewegt man die 3D-Welt.

Um alle Verbesserungen und Einzelheiten zu sehen kann man bei Twitter @OSM__go ansehen oder abonnieren. Um die neueste Version von "OSM go" zu testen gibt es die neue Web-URL OSMgo.org . Da sieht man fast täglich Änderungen. Es ist eine Bastelecke! Es mag gehen oder abstürzen. Es gibt auch ältere Versionen zum probieren bei OSMgo.org/versions. Und alle Informationen über “OSM go” sind auf der Wiki-Seite

Nodes & Daten

Die ersten Versionen von “OSM go” zeigten nur Wege und Flächen, keine lokalen Objekte. Aber jetzt ist die Oberpass-Abfrage erweitert um auch alle Nodes zu bekommen. Es begann mit einem Studenten der HSR Rapperswil. Er testete, wie schwer es ist, OSM2WORLD zu erweitern und 3D-Modelle von Tischen mit Stühlen zu ergänzen (amenity=="table”). Es lief gut, ich bekam den Code auch und änderte ihn zu Javascript. So wurde das erste OSM-Objekt in "OSM go" sichtbar. Das motivierte mich, eine kleine Lib zum erstellen um 3D-Typen zu schreiben, die von den Tag-Werten abhängig sind. Ich habe auch noch das beliebtere leisure=“picnic_table” eingebaut. Und dann auch "generator:source"=“wind”, der erste animierte Node-Typ. Aufregend einen Windpark zu sehen wo sich alles dreht.

Tische

Es gibt so viele verschiedene Node-Typen; viel zu viel Arbeit die alle in 3D zu bauen. Aber trotzdem sind jetzt (fast) alle Nodes sichtbar. Die meisten als rote Tetraeder. Es ist ein großer Schritt für das Ziel von “OSM go”, alle OSM Daten erreichbar zu machen. Ein Klick auf einen “roten Diamanten” listet alle Tags. Da sind jetzt eine menge Nodes zu sehen! Bei manschen ist Darstellen nicht sinnvoll:

  • Wenn es nur ein Level-Tag eines Wegs ist. Auch wenn es nur das tag “created_by” ist.
  • Es macht keinen Sinn "railway- oder highway-crossing” anzuzeigen, nicht war? Man sieht die sich kreuzenden Wege ja schon so. Was ist mit imaginären Objekten wie die Haltestellen von “public_transport”? Da wird ohnehin ein Busshalteschild sein. Mag sein, man will abstrakte “Geister-Objekte” sehen oder nicht. Dazu gibt es den neuen URL-Parameter “&abs=1”, Default ist aus.

Hie und da werden neue Nodes in 3D entworfen. Die Ersten sind da: “natural"==“tree” und “barrier"==“bollard”. Das war eher leicht. Eine Bushaltestelle wird schwieriger weile jedes Land seine eigenen Zeichen haben wird. Klar, die könnte man in einer “Datenbank”. Viel Arbeit. Erst werde ich die gleichen Symbole wie der 2D-Renderer nutzen.

Neulich konnte ich eine “power:substation” nicht finden, die ich schon mal gesehen hatte. Deshalb wurde ein URL-Parameter “&f=“ zum filtern/finden ergänzt. Tag-Namen und Werte und OSM-IDs werden geprüft. Die gefundenen Objekte können mit Nadeln markiert werden oder hervorgehoben durch Verblassen aller anderen Objekte. Schon beeindruckend (versuche “f=!surveillance”!). Und es ist wieder ein Schritt zur OSM-Datenhandhabung. Details stehen im Wiki.

Filter

Darstellen der dritten Dimension

Inspiriert von einer Zeichnung der Londoner U-Bahn wollte ich auch ein “in earth mapping”. Jetzt werden U-Bahn-Tunnel als “Röhren” dargestellt. Ich brauchte einige Tage des Versuchens, bis Stufen wirklich richtig im Raum auf und ab gingen. Es steht im Wiki: Stufen brauchen keine Level-Tags. Die sind durch die verbundenen Nodes oder Wege ohnehin festgelegt. Ein großes Problem ist die Bedeutung der Tags level und layer. Das könnte eine größere Diskussion unter uns werden. Um auch unter die Erde zu sehen, ohne per Tastatur “abzutauchen”, an man den experimentellen URL-Parameter “&sub=1” nutzen.

Untergrund

Was ist, wenn für ein Gebäude keine Höhe definiert ist? Es gab einen Defaultwert von 6m. Aber jetzt wird das errechnet; je länger der Grundriss je höher. Das ist immer noch geschummelt, sieht aber viel besser aus als ein einheitlicher Wert. Andererseits: Wie kann man sehen, ob einem Gebäude Höhe und Stockwerke fehlen. Jetzt gibt es noch einen URL-Wert “&hei=“ mit dem man den Wert selbst setzen kann. Probiert man “&hei=0.5”, sieht man den Unterschied deutlich (Sieht aus wie bei "Pokemon GO” :-)

Der Kampf mit der Render-Zeit

Jede Verbesserung pflegt die benötigte Tender-Zeit zu verschlechtern! Mein Wissen zum Optimieren ist begrenzt, will jemand helfen? Glücklicherweise braucht man zum Darstellen von OSM-Daten die Gebäude nicht bis zum Horizont. Weniger Einzelheiten (LOD) bei entfernteren Tiles wird fällig, bei Gelegenheit. Zusätzliche Zeit braucht das Nachladen von Tiles im Hintergrund. Das wurde schon mehrfach überarbeitet und wird es auch weiter.

Wie auch immer, die Bedienung von "OSM go" wird fies, wenn man zu viele Objekte und größere Flächen angezeigt werden.

  • Mit Shift-L wird neu geladen, aber nur die nähere Umgebung.
  • Mit der Taste H werden das dt zwischen Frames und die Frames pro Sekunde (fps) aktuell und geglättet, sichtbar.
  • Die Darstellung von Schatten abschalten kann helfen: “&sha=0”.
  • Um die FPS über 5 zu halten wird die FAR-Plane reduziert, entfernte Gebäude und Straßen verschwinden. Die Grenze von 5 kann man ändern oder auf 0/aus setzen mit dem URL-Parameter “&fps="

Was kommt?

Erste Schritte zu einem echten Tile-Handling; löschen von Tiles ist notwendig. Die fps müssen stabil sein, damit die Tastaturbedienung geht. Vielleicht wird ein “3d Person View” besser verdeutlichen, wie ein Anwender sich in der 3D-Welt bewegen kann. Der Cardboard-Mode ist in Arbeit: Kopfbewegungen sollen Richtung und Geschwindigkeit steuern. Die Datenanzeige muss bei Smartphones größer sein.

Ich bin mir nicht sicher wie ein Anwender sich fühlt. Sollte was geändert werden, verbessert, ergänzt? Ich bin für jeden Kommentar dankbar. Bitte testet, schickt mir Bildschirmfotos von euren Lieblingsplätzen. Sagt mir was euch stört oder gefällt.

JOSM Automatisierung

Posted by chris66 on 7 January 2017 in German (Deutsch)

JOSM ist ein mächtiges Werkzeug, das jedoch via Skripting noch mächtiger gemacht werden kann.

Ich nutze dazu das opensource Tool AutoHotKey für Windows. (http://ahkscript.org)

Über kleine Skripte kann man dann Aktionen verketten und auf Funktionstasten legen.

Zum Beispiel ruft bei mir F10 den Adressdialog auf und setzt den Mauszeiger wieder in die Mitte des Bildschirms.

Aber auch komplexe Vorgänge sind möglich.

Hier die Demonstation eines Skripts, welches im aktuellen Bildschirmausschnitt nach Gebäuden sucht und diese mittels Tracer2 abzeichnet.

https://youtu.be/TTf1JHNYaXw

Die Skripte sind auf Anfrage (PM) bei mir erhältlich.

Routenplanung — Verbesserungen am Setup und der Dokumentation der Open Source Routing Machine

Posted by daniel-j-h on 3 January 2017 in German (Deutsch)

Vor Kurzem haben wir Version 5.5 der Open Source Routing Machine veröffentlicht. Neben einigen netten Neuerungen zur Routenplanung möchte ich hier zwei Änderungen zur Benutzerfreundlichkeit vorheben.

Docker Images

Wir veröffentlichen jetzt Docker Images für die aktuellen OSRM Versionen auf Docker Hub. Um OSRM aufzusetzen und den HTTP Server zu starten genügt nun Folgendes:

wget http://download.geofabrik.de/europe/monaco-latest.osm.pbf

docker run -t -v $(pwd):/data osrm/osrm-backend:v5.5.2 osrm-extract -p /opt/car.lua /data/monaco-latest.osm.pbf
docker run -t -v $(pwd):/data osrm/osrm-backend:v5.5.2 osrm-contract /data/monaco-latest.osrm
docker run -t -i -p 5000:5000 -v $(pwd):/data osrm/osrm-backend:v5.5.2 osrm-routed /data/monaco-latest.osrm

curl 'http://localhost:5000/route/v1/driving/7.436828612,43.739228054975506;7.417058944702148,43.73284046244549?steps=true'

Ein Interface mit Karte und Geocoding ist jetzt nur noch ein npm install entfernt.

Aktuelle API Dokumentation

Wir publizieren nun aktuelle Dokumentation für die HTTP API und die C++ libosrm Bibliothek, zusammen mit der Dokumentation für den NodeJS wrapper node-osrm.

Hier ist die neue Wiki und Start Seite:

Damit sollte es einfacher sein mit der Routenplanung auf OpenStreetMap Daten zu experimentieren!

Mein Erstes Jahr

Posted by MicrosoftDE on 1 January 2017 in German (Deutsch)

Seit nun über einem Jahr bin ich Mitglied von OpenStreetMap. Das ist doch mal ein guter Zeitpunkt, das letzte Jahr Revue passieren zu lassen. Ich meldete mich ursprüglisch an, weil ich sah das eine Straße fehlte, dann fiel mir noch mehr auf und ich merkte schnell das es mir Spaß macht die Karte zu Verbessern sie Mitzugestallten und so die Karte zu Verfollständigen.So vergang das Jahr wie im Flug, und jetzt Sitze ich hier und schreibe diesen Blog.

Als ich anfig war ich noch recht aufgeregt:Wie kommen meine Änderrungen an?Sind die Änderrungen gut?Was mache ich wen jemad etwas an meinen Änderrungen bemängelt?.Der moment auf "Speichern" zu drückenwar für mich Jedesmal Aufregend.Ich merkte recht schnell das meine Änderrungen bestehnen Blieben, also war das gut was ich Verändert habe.

Dann kam der Tag, ich fand eine Meiner Änderrungen als Fehler Markiert,ich dachte mir "Wass soll ich tun?", ich Klickte Darauf und fand einen Netten Kommentar vor,welcher mich lediglich auf Formalien hinwies, wie ich die Öffnugszeiten eintragen sollte,und dann war die Aufregung weg, ich Traute mich ab dahin mehr zu Ändern.

Und nun habe ich es Geschafft 13 Monate und 1 Tag OpenStreetMap.

Location: Marktplatz, Mayen, Landkreis Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz, 56727, Deutschland

maxspeed ... eine Perle des Wikis

Posted by Harald Hartmann on 22 December 2016 in German (Deutsch)

Über die Ankündigung einer neuen App Android-App TempoMaster zur Anzeige von maxspeed-Daten in Deutschland habe ich mich mal wieder mit dem Thema maxspeed beschäftigt.

Ein erster Anlauf war die ito! map Speed limits fixup. Diese zeigte für diesen Bereich eine blaue Linie Valid country specific speed limits an. Da diese Straße mitten im Land liegt und keine Autobahn ist, dachte ich mir, ich gucke mir mal die gemappten Tags an ... leider habe ich bis jetzt nicht herausfinden können, was ito! map alles als Valid country specific speed limits erachtet ... maxspeed=DE:rural ?! WTF

Verunsichert habe ich also noch mal DE:Key:maxspeed durchgelesen, und dort gibt es nicht wirklich einen Hinweis darauf, wieso man das so taggen sollte, sondern eher die Empfehlung für die Verwendung von maxspeed=<Zahl> und source:maxspeed=<Ländercode>:<Zone>

Also woher kann das kommen? Ach ja, es gibt ja noch eine übergeordnete, erklärende Seite namens Geschwindigkeitsbegrenzungen, und ab jetzt wird es interessant:

Alternativ kann anstelle der Angabe der Höchstgeschwindigkeit auch ein Textwert aus der unten aufgeführten Tabelle angegeben werden: ':'

und in der Tabelle sind dann in der Tat

DE:Autobahn DE:Landstraße DE:Innerorts

aufgeführt? WTF

Also gleich mal bei taginfo nach maxspeed=DE:Landstraße gesucht und nicht fündig geworden ... Gott sei Dank ... oder sollte ich darüber erschüttert sein, dass sich NIEMAND ans Wiki hält?

Schade ist es dann natürlich auch, dass in der deutschen Übersetzung des Originaltextes Speed limits der komplette Block Legal form and source information, country-specific trends fehlt, dass auch dem, interessierten deutschen Mapper die Hintergründe darbietet, wieso man in UK auf maxspeed:type setzt und in Rumänien durchaus das Taggen von maxspeed=<county-code>:<zone> befürwortet wird.

Desweiteren sei dann noch erwähnt, dass auch das Thema verkehrsberuhigter Bereich/Spielstraße voller Irrungen und Wirrungen und Widersprüche ist. das in der englischen Tabelle DE:living_street=7genannt ist, in der deutschen gar nicht aufgeführt wird, die englische Ausführung von maxspeed maxspeed=walk erwähnt, und in der Tabelle auf OSM tags for routing/Maxspeed (*2): using maxspeed=4, though in actual case it's defined as "walking pace" - 4 km/h is the lowest possible set speed defined by a german court aufgeführt wird?

In der deutschen Übersetzung von maxspeed heisst es dazu

In Österreich und Deutschland gibt es in Wohnstraßen bzw. Verkehrsberuhigten Bereichen (Spielstraßen) keine genau vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit. Es gilt allgemein Schrittgeschwindigkeit, wobei nicht festgelegt ist, was dies bedeutet. Es sollte daher kein Limit eingetragen werden. Es existiert ein Proposal, welches als Wert walk vorschlägt. Das Proposal ist allerdings inaktiv und der vorgeschlagene Wert wird lt. taginfo nur rund 1200 Mal verwendet (Stand Oktober 2014).

WTF

Ach und so ganz nebenbei sei erwähnt, dass ito map maxspeed=signals eher als degradiert bezeichnet und ganz klar maxspeed:variable=* empfiehlt, während die deutsche Übersetzung von maxspeed das nur als Hinweis weitergibt.

PS: Ihr braucht bei taginfo oder overpass nicht nach maxspeed=DE:rural/DE:urban suchen, das habe ich schon gemacht und die zwei User in Deutschland, die das hauptsächlich betrifft, angeschrieben ;)

Routenplanung — Verkehrskreisel

Posted by daniel-j-h on 19 December 2016 in German (Deutsch)

Ein kurzer Einblick in den junction=circular Tag.

Verkehrskreisel sind eine moderne Art von Kreuzungen. Bei der Routenplanung unterscheiden wir zwischen Kreisverkehr Kreuzungen, benannten und unbenannten Kreisverkehren. Kreisverkehr Kreuzungen sind dabei ein Spezialfall von Kreisverkehren, die relativ klein sind und bis zu vier gut unterscheidbare Ausfahrten haben.

Kreisverkehr Kreuzungen

Damit ein Verkehrskreisel sich einen Kreisverkehr im strikten Sinne der Definition nennen und damit junction=roundabout getaggt werden darf muss er bestimmte Kriterien erfüllen. Einer der wohl wichtigsten Faktoren ist, dass der Verkehr im Kreisverkehr Vorfahrt hat.

Nun gibt es Verkehrskreisel die wie Kreisverkehre aussehen und auch als solche von Mappern getaggt werden, aber tatsächlich keine sind, da sie die Kreisverkehr Kriterien nicht erfüllen.

Ein Beispiel dafür ist der Bersarinplatz in Berlin. Hier hat die B 96a Vorfahrt, was den Bersarinplatz als Kreisverkehr disqualifiziert und ein junction=roundabout nicht angebracht ist. Das steht allerdings im Konflikt mit der Routenplanung bei der Instruktionen wie "Beim Bersarinplatz die zweite Ausfahrt nehmen" gewünscht werden.

Bersarinplatz Vorher

Da junction=roundabout nicht angebracht ist, dokumentieren Mapper das Abhandensein meist in Notizen. Dadurch gibt es allerdings keinen Tag mehr, den sich die Routenplanung zu Nutzen machen könnte. Notizen sind unzuverlässige Pseudo-Tags und keine strukturierten Daten.

Ein junction=circular Tag löst dieses Problem: zum Einen erlaubt er es Mappern ein klares Zeichen zu setzen wenn junction=roundabout nicht angebracht ist. Zum Anderen kann der Tag nun bei der Routenplanung in Betracht gezogen werden.

Bersarinplatz Nachher

Hier sind die Wiki Seiten der Tags:

Vielen Dank an Tom Pfeifer für das Schreiben der Wiki Seiten und für das Ausprobieren des Tags an Verkehrskreisel in Berlin.

Hier sind Beispiele für junction=circular in Berlin:

Für mehr Details gibt es hier das ursprüngliche Ticket. Verkehrskreisel sind im OSRM v5.5 Release enthalten. Für Feedback zur Routenplannung sind wir im OSRM Repository, im IRC oder auf der osrm-talk Mailingliste anzutreffen.

Routenplanung — richtungsändernde Einbahnstrassen

Posted by daniel-j-h on 12 December 2016 in German (Deutsch)

Ab und an berichten uns OSRM Nutzer von Umwegen die wir auf Anhieb nicht erklären können. Das folgende Beispiel zeigt eine solche Situation: der Flottsundsbron, eine schmale Brücke mit abwechselndem Verkehr in eine Richtung, im Süden von Schweden. Um solche und ähnliche Situationen handhaben zu können wurde vor Kurzem der oneway=alternating Tag in OpenStreetMap eingeführt.

Uppsala Umweg

Flottsundsbron Mapillary Strassenbild

Flottsundsbron Foto von Mapillary Nutzer alatius lizenziert CC BY-SA 4.0.

Bisher hatte der Flottsundsbron einen oneway=reversible Tag, was dazu führte, dass wir diesen Weg als nicht befahrbar markiert haben. Warum der Tag so problematisch für die Routenplanung ist, zeigen die folgenden zwei grundlegenden Unterschiede in seiner Benutzung:

Zum Einen wird der Tag verwendet um schmale Brücken und Tunnel zu markieren, die ihre Fahrtrichtung relativ häufig ändern (minütig, oft gesteuert durch Ampeln). Bei der Routenplanung können wir also die Wartezeit mit einkalkulieren und den Nutzer trotzdem darüber leiten. Flottsundsbron ist ein Beispiel für eine solche richtungsändernde Einbahnstrasse.

Zum Anderen gibt es Einbahnstrassen die ihre Fahrtrichtung relativ selten ändern, wie zum Beispiel Autobahnen um Pendler früh in die Stadt zu bringen und Abends wieder aus der Stadt heraus. Für diese Situationen macht es keinen Sinn bei der Routenplanung den Nutzer warten zu lassen, ohne die genaue Zeit zu kennen. Die Autobahn I-95 in Virginia ist ein perfektes Beispiel dafür.

Beide dieser grundlegend unterschiedlichen Semantiken wurden bisher im oneway=reversible Tag kombiniert. Das macht es bei der Routenplanung unmöglich zwischen den beiden Fällen zu differenzieren.

Deswegen wurde nach langer Diskussion auf dem Elbe-Labe-Meeting in Dresden der oneway=alternating Tag eingeführt.

Damit wird eine Unterscheidung möglich:

  • Hoch-frequente Änderungen der Fahrtrichtung die der Nutzer abwarten kann werden nun mit oneway=alternating getaggt.
  • Niedrig-frequente Änderungen der Fahrtrichtung können weiterhin oneway=reversible getaggt bleiben.

Mit dieser Unterscheidung kann die Routenplanung den oneway=alternating Weg in Betracht nehmen und gleichzeitig die Wartezeit mit einkalkulieren.

Uppsala Direkter Weg

Hier sind die Wiki Seiten der Tags:

Der nächste Schritt wäre es für oneway=reversible die genauen Zeiten zu taggen und für oneway=alternating die Frequenz bzw. die Wartezeit.

Für mehr Details gibt es hier den ursprünglichen Nutzerbericht. Richtungsändernde Einbahnstrassen sind im OSRM v5.5 Release enthalten. Für Feedback zur Routenplannung sind wir im OSRM Repository, im IRC oder auf der osrm-talk Mailingliste anzutreffen.

OSM Einführung Bergwacht Bezirk Kitzbühel / Kufstein Österreich

Posted by geocodec on 10 December 2016 in German (Deutsch)

Heute habe ich ein ca. einstündiges OSM Start Seminar für Organe der Bergwacht Bezirk Kitzbühel sowie Kufstein (Österreich) im Adeo Alpin St. Johann in Tirol gehalten.

Teilnehmer ca. 16 Personen

Location: Prantlsiedlung, Hölzlmoos, St. Johann in Tirol, Kitzbühel, Tirol, 6380, Österreich

Ladebalken bei ContinousDownload...

Posted by MKnight on 8 December 2016 in German (Deutsch)

... nervt derbe.

Jetz nich mehr.

Mapper des Monats: Sarah Hoffmann (Deutschland)

Posted by escada on 2 December 2016 in German (Deutsch)

Wer sind Sie?

Mein Name ist Sarah, ich komme aus Deutschland und wohne in Dresden. Ich habe Informatik studiert und arbeite hauptberuflich als Softwareentwickler für ein kleine Firma hier. In OSM bin ich unter dem Nicknamen lonvia unterwegs. Das ist ein Wortspiel mit der lateinischen Form von 'lange Reise'.

Lonvia

Wann und wie haben Sie OpenStreetMap entdeckt?

2008 gab es einen kleinen Artikel über OSM beim deutschen Online-Service heise.de, der mich neugierig gemacht hat. Damals wohnte ich noch in der Schweiz. Zürich war bereits ein bisschen gemappt, aber der Rest der Schweiz war noch ziemlich weiss. Ich habe einen Sommer damit verbracht, einen grossen Teil des Eisenbahnnetzes des Schweiz abzufahren und einzutragen. Danach habe ich mich Wanderwegen zugewandt. Ich bin schon immer gerne gewandert und es war grossartig das alte Hobby mit dem neuen Hobby zu verbinden. Das Mappen hat mich auch in Gegenden geführt, die ich normalerweise nicht für Tagestouren ausgewählt häte. Unter anderem bin ich den Jura-Höhenweg vollständig abgewandert. Eine sehr schöne Strecke und sportlicher als man bei einem kurzen Blick auf die Karte erwartet.

Was mappen Sie?

Neben den Wanderwegen mappe ich am liebsten grundlegende Infrastruktur: Strassen, Wege, touristisch interessante POIs, sowie gelegentlich Addressen. Das hat sich über die Jahre wenig geändert. Ich trage das ein, was ich gerne auf der Karte vorfinden möchte.

In letzter Zeit habe ich mich ausserdem ein wenig mit 3D-Gebäude-Mapping beschäftigt, weil ich denke, dass einfache Gebäudeinformationen wie Anzahl der Etagen, nützlich sein können, um aus der Ferne eine Vorstellung vom Charakter einer Siedlung oder eines Stadtviertels zu bekommen..

Wie mappen Sie?

Ich bin ein ganz klassischer Draussen-Mapper. Früher bin ich meistens mit Fotoapparat und GPS-Tracker losgezogen und habe dann die Ergebnisse mit JOSM eingetragen. Das Tracken übernimmt heutzutage die Android-App OsmTracker. Für kleinere Verbesserungen vor Ort nutze ich auch gerne den Android-Editor Vespucci. Luftbilder nutze ich hauptsächlich für die Feinarbeiten.

Wo mappen Sie?

Ich bin ein ein eher ungeduldiger Mapper. Systematisch ganze Ortschaften abzulaufen liegt mir genauso wenig, wie längere Armchair-Mapping-Aktionen wie MapRoullette oder HOT-Aktivierungen. Daher ist Mapping eher ein Nebenprodukt von Reisen oder Wanderungen. Heutzutage komme ich hauptsächlich im Urlaub noch zum mappen.

Was ist für einen Mapper die größte Herausforderung?

Gemeinsam an einer Karte zu arbeiten. Auch wenn es oft bequemer ist, einen Tunnelblick für seine eigenen Interessen zu entwickeln und nur dafür zu mappen, wird man bei OSM nicht wirklich auf Dauer glücklich, wenn man nicht auch die Arbeit der anderen im Blick behält. Das fängt bei der Auswahl der Tags an und zieht sich durch jeden Edit, der bestehende Daten verändert. Es macht es auch nicht einfacher, dass wir eine Menge ungeschriebener Regeln haben, die sich durch jahrelanges Ausprobieren ergeben haben, die aber für einen Neuling oftmals nicht logisch erscheinen.

Warum mappen Sie, was sind Ihre Motive?

Karten haben mich schon immer fasziniert, aber bis OSM kam, waren Karten immer nur etwas, was man passiv konsumiert hat. Was mich am meisten gestört hat, war, dass man eigentlich nur zwei Arten von Karten kaufen konnte: entweder exakte topologische Karten, die dann aber einen kleinen Massstab hatten, oder Strassenkarten, die auf Autofahrer zugeschnitten waren und oftmals Details vermissen liessen, die für mich interessant waren. OpenStreetMap bot zum ersten Mal die Möglichkeit, die Karte zu machen, die ich brauchte: Übersichts- und Detailkarten für Fussgänger und Radfahrer.

Was ist der schwierigste Teil beim Mapping?

Für mich persönlich ist der schwierigste Teil, die Karte aktuell zu halten. Solange man eine weisse Fläche vor sich hat, ist es einfach, sich zu motivieren, neue Elemente einzutragen, denn man sieht am nächsten Morgen genau, was man getan hat. Das ist weniger der Fall, wenn man in einer gut gemappten Stadt wie Dresden einfach nur die Einkaufsstrasse herunterläuft und alle Geschäfte aktualisiert. Das braucht einige Stunden Arbeit, ohne dass die Karte sich sichtbar verändert.

Haben Sie Pläne, was Sie zukünftig mappen wollen?

Wie schon erwähnt, bin ich niemand, der seine Mapping-Projekte gross plant. Als Software-Entwickler habe ich Interesse an dem Projekt, die sogenannten Old-Style-Polygone aufzuräumen. Dabei geht es um Multipolygone, bei denen die Tags nicht an der Multipolygon- Relation angefügt sind, sondern an den Ways, aus denen das Polygon besteht. Solche Flächen sind kompliziert auszuwerten für Software. Nicht selten muss man raten, weil die Wege widersprüchliche Informationen enthalten. Zur Zeit gibt es etwa 200.000 dieser Flächen in der Datenbank. Ich denke, dass man sie mit vereinten Kräften schnell bereinigen kann. Das ist auch eine gute Gelegenheit zur Datenpflege, denn die meisten dieser Flächen sind schon einige Jahre alt. Vielleicht werde ich für dieses Projekt doch mal für kurze Zeit zum Armchair-Mapper.

Haben Sie Kontakt mit anderen Mappern?

In der Schweiz war ich viel am Züricher Stammtisch zu Gast und war dort auch an der Gründung des Schweizer OSM Vereins beteiligt, der inzwischen ja auch ein offizielles Local Chapter ist. Heute bin ich gelegentlich auch am Dresdner Stammtisch zu finden. Ausserdem bin ich regelmässig auf den State of the Map-Konferenzen.

With the Swiss Mappers

Nutzen Sie OSM selbst?

Für den täglichen Bedarf habe ich OsmAnd auf meinem Telefon laufen. Auf den Rechner benutze ich hauptsächlich osm.org für alles, was eine Karte benötigt. Für Anfahrtspläne und ähnliches ist umap ein nützliches Tool.

Machen Sie bezüglich OSM noch andere Dinge ausser mappen?

Ich bin viel in die Softwareentwicklung rund um OSM involviert. Meine wichtigsten Projekte sind Nominatim, die Software hinter der Suchbox auf openstreetmap.org, und waymarkedtrails.org, eine Website, die alle möglichen Routen aus OSM anzeigen kann. Ausserdem bin ich Mitglied der OWG, der Working-Group, die sich um die Server kümmert, auf denen OSM läuft.

Können Sie etwas mehr zu Ihrem Projekt Nominatim / waymarkedtrails sagen?

Zu Nominatim bin ich 2012 gekommen, als ein neuer Administrator für den offiziellen Server der OSMF gesucht wurde. Seitdem betreue ich die Server und bin auch nach und nach zum Hauptentwickler der Software dahinter geworden. Leider gibt es nicht sehr viele andere Beitragende. Die Entwicklung der letzten Jahre hat sich deshalb hauptsächlich darauf konzentriert, dass die Suche mit dem enormen Wachstum der OSM-Datenbank mithalten kann.

Nominatim

waymarkedtrails.org begann damit, dass ich für mich selbst eine Karte brauchte, die die Wanderwege in der Schweiz anzeigte, damit ich meine selbst eingetragenen Daten überprüfen konnte. Später habe ich das auf die ganze Welt ausgeweitet, um andere Mapper zu motivieren, ebenfalls Wanderwege einzutragen. Das ist eine der Sachen, die wunderbar funktioniert in OSM. Sobald man die Daten sichtbar macht, finden sich auf fleissige Mapper, die Daten ergänzen. 2012 ist Guttorm Flatabø vom Western Norway Research Institute auf die Routenkarten aufmerksam geworden und hat die Software für ein EU-Projekt zum Thema Tourismus verwendet. Dabei sind die mobile Umsetzung der Karte, sowie die Höhenprofile entstanden und die Karte hat ihren heutigen Namen waymarkedtrails und ihr Aussehen erhalten. Über die Jahre sind dann weitere Karten hinzugekommen. Die Wintersportkarte und die Reitkarte haben Michael Spreng und Robert Whittaker mitentwickelt. Übrigens werden die Routenkarten heute gar nicht mehr in der Hauptsache auf waymarkedtrails.org angesehen, sondern die meisten Zugriffe kommen von gpsies.com, einer deutschen Seite zum Austausch von GPS-Tracks.

waymarkedtrails.org

... und zum guten Ende ... was möchten Sie uns noch sagen?

Happy Mapping!

Wochennotiz-kritik #332

Posted by MKnight on 1 December 2016 in German (Deutsch)

das wird (wahrscheinlich) eine Reihe an Kommentaren zu Themen aus der Wochennotiz. Ich sehe das zu diesem Zeitpunkt nicht direkt als Kritik an der Wochennotiz oder an den ausgewählten Themen (also nicht wie bei meinem letzten Eintrag, wo die (und ich) grandios auf einen wirklich begnadeten Troll und Schwätzer reingefallen sind), sondern eher eine Zusammenfassung, der (verlinkten) Dinge, die man eigentlich besser machen könnte.

  • es gibt einen malenki-task: http://tareas.openstreetmap.es/project/38 ich dachte: ok, das is was wirklich Feines, um Trauer oder Wut zu verarbeiten, da hab ich Bock drauf. Leider kann ich in Josm das WMS (edit: Lösung: es ist ein TMS, siehe) nicht einbinden, also mappe ich nicht, sondern devalidiere nach Bing diverse Tasks. Etwa eine Stunde später hab ich keinen richtigen Bock mehr, weil das wieder wie bei HOT läuft: so viele Kästchen wie nur möglich begrünen, aber die Aufgabe nicht gelesen:

    Zu mappende Objekte All things you can see on the map

Ähnliches Thema hatte ich schonmal hier.

(sagte ich schonmal, dass markdown scheisse ist?)

  • "Martijn van Exel schlägt vor, gemappte vorübergehende Sachverhalte mit dem fixme-Tag zu versehen, um sicherzustellen, dass sie nach ihrem Wegfall entsprechend geändert werden."

Von der Idee garnich so schlecht, nur sollte man sich vorher mal anschauen, wie alt fixmes im Durchschnitt sind und wie oft die gefixt werden. Grob übern Daumen und nur leicht übertrieben: nie. Sicherstellen is was anderes.

Kritik direkt an der WN hätte ich allerdings auch noch: früher™ wurden fremdsprachige Links offensiver gekennzeichnet. In der aktuellen gar nicht.

Online-Karten (Slippy Maps): meine Favoriten

Posted by g0ldfish on 30 November 2016 in German (Deutsch)

Fasziniert von Karten bin ich ungefähr, so lange ich denken kann. Mein Freund ist immer von Tafeln mit historischen Erläuterungen magisch angezogen, ich dagegen komme an keiner Karte vorbei, ob gedruckt oder online.

Außer der zauberhaften, wenn auch für manche Zwecke eher ungeeigneten Aquarell-Karte von Stamen (http://maps.stamen.com/watercolor/) habe ich noch einen absoluten Favoriten:

http://www.opentopomap.org/

Ja, ein bisschen altmodisch vielleicht, aber ich stehe dazu.

Schade finde ich nur, dass es schwierig ist, sinnvoll beizutragen. Keine Spenden und offenbar wenig "niedere Hilfsarbeiten" zu erledigen, für die man kein Entwickler sein muss.

Die Garmin-Karte von Opentopomap muss ich unbedingt auch mal testen, falls ich mein altes Gerät wieder lauffähig bekomme.

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