OpenStreetMap

Diary Entries in German

Recent diary entries

Bing contra Wirklichkeit

Posted by kreuzschnabel on 24 August 2016 in German (Deutsch)

Die Faszination des Bing-Luftbildes als Mapping-Quelle fällt besonders dann auf, wenn man eine Gegend bearbeitet, die in der Vor-Bing-Ära gemappt wurde, meist nach einmaligem Abtracken per GPS, wo schnurgerade Straßen Schlangenlinien machen oder um 50 m versetzt sind. Man lächelt milde und stellt das alles „richtig“. Nach dem Bing-Luftbild, versteht sich, denn das hat ja recht.

Oder?

Auch 170 Jahre Fotografie und fast ebenso viele Jahre Fototricks haben uns offenbar noch nicht abgewöhnen können, das, was wir realitätsnah auf einem Bild sehen, als Wahrheit zu betrachten. Auch Bing verführt uns in dieser Weise. Dabei wäre Vorsicht angebracht. Schaun wir mal auf die B 54 nördlich Bad Schwalbach: Fehlerhafte Straßendarstellung

Hat es sich hier nicht ein Mapper zu einfach gemacht und die Straße als geraden Strich gezeichnet? Komm, das müssen wir gleich mal korrigieren!

Ich kenne diesen Reflex. Aber in diesem Fall widerstehe ich ihm, denn ich kenne auch die Straße persönlich. Und die verläuft da genau so, wie sie gemappt ist – der Bogen nach Osten ist schlicht ein Fehler im Luftbild. Man könnte es anhand der relativ scharfen Knicke an den Enden schon ahnen, kein vernünftiger Mensch baut so was in eine Bundesstraße ein.

Tröstlicherweise ist auch die Vereinigung Hessischer GPX-Tracks mit überwältigender Mehrheit dieser Meinung: Gerade GPX-Tracks

Wie kommt es zu diesen Fehlern? Nun bin ich kein Fachmann im Geoingenieurwesen, aber ich reime es mir etwa so zusammen:

Nicht jeder Punkt des Luftbildes ist senkrecht von oben aufgenommen. Das geht ja gar nicht. Das Luftbild besteht aus vielen Einzelaufnahmen, und alle Punkte, die zufällig am Rand des Bildfeldes einer Einzelaufnahme lagen, wurden schräg fotografiert.

Aber das macht ja nichts – wenn da nicht das Gelände wäre.

Nimm zur Verdeutlichung mal an, rechts außen im Bild steht ein Aussichtsturm auf einem Berg. Dessen Turmspitze sollte einklich mittig über seiner Standfläche sein, von der Geoposition her, alles andere wäre für den Turm gar nicht gut. Ist sie aber nicht, weil der Turm schräg fotografiert wurde, er scheint auf dem Bild zu kippen, die Spitze ist weiter außen als die Grundfläche. Welcher Punkt des Turmes ist jetzt seine „richtige“ Position, wo setzt du den Node hin? Und jetzt kommt’s: Das gilt nicht nur für den Turm, sondern auch für den Berg, auf dem er steht. Auch der wurde schräg fotografiert und kippt deshalb nach außen (das fällt nur nicht so auf wie beim Turm).

Deshalb müssen Luftbilder aufwendig entzerrt werden: Man legt ein Höhenmodell des Geländes darüber, berechnet für ein Raster von Referenzpunkten den seitlichen Versatz, der sich aus Höhe und Aufnahmewinkel ergibt, und verbiegt das Bild entsprechend in die andere Richtung. Hoffentlich halbwegs zutreffend. Denn erstens kann dieses Referenzpunktraster nicht beliebig engmaschig werden, deshalb stimmt die Entzerrung immer nur im Mittel, und zweitens ist auch das Höhenmodell nicht metergenau und löst keine feinen Strukturen auf.

Wenn das klappt, steht das untere Ende unseres Turmes auf der richtigen Geoposition. Aber in einem engen Flusstal wie dem Aartal oben im Bild kann es da schnell passieren, dass entweder das Höhenmodell nicht genau genug ist oder die Referenzpunkte zufällig auf den Hängen statt im Talgrund liegen. Die Punkte dazwischen werden ausgemittelt, und schon haben wir den Salat – eine gerade Struktur wird ans Gelände angepasst. Weil die Software zufällig auf die Hänge korrigierte, nicht aufs Tal.

TL;DR: Auch Bing verkündet kein Evangelium. Die Luftbilder müssen entzerrt werden, um einigermaßen lagegenau zu sein, und diese Entzerrung hat ihre technischen Grenzen. Die genaueste Quelle ist immer noch Ortskenntnis und eine Vielzahl von GPS-Tracks, deren Messfehler sich ausmittelt.

STL;SDR: Bing ist keine Quelle, Bing ist ein Werkzeug.

--ks

Location: Erlenhof, Mappershain, Heidenrod, Rheingau-Taunus-Kreis, Regierungsbezirk Darmstadt, Hessen, Deutschland

Status der OpenTopoMap

Posted by derstefan on 22 August 2016 in German (Deutsch)

Die OpenTopoMap feiert am 03.09. seinen fünften Geburtstag! Als Versuch gegründet von zwei Studenten unterschiedlicher Fakultäten entwickelte sich die OTM zu einem Kartenprojekt, das mittlerweile nicht nur innerhalb der OSM-Community ein Begriff ist. Das heutige Kartenbild hat sich im Vergleich zum allerersten Testbild glücklicherweise weiterentwickelt: OTM 2012 Zum Vergleich: OpenTopoMap heute

Auch die Besucherzahlen und damit die Anforderungen an die Hardware stiegen kontinuierlich. Derzeit rufen gut 30.000 Besucher mehr als 90 Mio. Kacheln pro Monat ab. Die Garmin-Downloads, die glücklicherweise auf einem anderen Server liegen, kommen auf 17 TB/Monat. Besucher Zugriffe

Möglich ist der Betrieb überhaupt nur durch die Unterstützung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und dem Regionalen Rechenzentrum Erlangen (RRZE). 2012 finanzierte die Universität dem Projekt einen Server, der dankenswerterweise am RRZE untergebracht und versorgt wird. 2015 finanzierte das Department Geographie eine SSD mit 1,1 TB, die über PCIe angebunden ist. Und erst vor Kurzem wurden von der Universität dankenswerterweise Mittel für weitere HDDs im RAID mit 3,6 TB nutzbarem Speicherplatz bewilligt, um auch die größeren Zoomstufen vorhalten zu können.

Seit Anfang 2016 konnte dank der 1,1TB-SSD der Versuch gewagt werden, den gesamten Planeten abzudecken. Selbst die minütlichen Updates brachten den Server bezogen auf die Rechenzeit nicht mal ansatzweise an seine Grenzen. Die OSM-Datenbank (osm2pgsql ohne HSTORE) wuchs allerdings so stark, dass der automatische Import vor wenigen Wochen gestoppt werden musste. Neben den OSM-Daten (495 GB) liegen nämlich auch 505 GB an Höhenlinien als Datenbank auf der SSD.

Die Konsequenz ist klar: Die Höhenlinien-Datenbank muss um mindestens 100 GB reduziert werden, um der OSM-Datenbank Platz für die nächsten Monate und Jahre zu verschaffen. Auch kartographisch wäre dies sinnvoll: Der weltweite Höhenlinienabstand von 10 Metern ist spätestens in Hochgebirgen alles andere als übersichtlich (Beispiel). Man kann also getrost auf so manche Höhenlinie verzichten. Das Problem ist nur, einen Algorithmus und dessen Parameter zu finden, mit dem automatisiert alle Höhenlinien weltweit ausgedünnt werden können. Übrigens enden Höhenlinien auf professionellen Karten durchaus auch mal im Nichts, wenn zwischen Detailgraden gewechselt wird. Vermutlich muss man nach (evtl. zusammenhängenden) Gebieten suchen, in denen Höhenlinien gelöscht werden.

Derzeit bin ich der einzige technische Entwickler der OpenTopoMap. Glücklicherweise habe ich neben der OTM noch andere schöne Hobbys, wodurch die Entwicklungszyklen allerdings extrem lang werden. Gerne würden wir weitere Entwickler aufnehmen und nach der Höhenlinienproblematik auch weitere Ideen ausprobieren. Sehr willkommen (und sich in einer E-Mail-Flut äußernd) sind natürlich weiterhin Anregungen und Verbesserungsvorschläge. Ohne ein Entwicklerteam, das größer als eine Person ist, stehen die Chancen auf eine schnelle Umsetzung allerdings schlecht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wir suchen nach Entwicklern! Wer sich berufen fühlt, möge sich gerne bei mir per PM oder Mail (stefan@opentopomap.org) melden.

Die Autoren des Projektes möchten nochmals ganz herzlich der FAU und dem RRZE für die Finanzierung und Unterstützung der OpenTopoMap danken.

Google Earth ==> OSM Earth (DE)

Posted by -karlos- on 12 August 2016 in German (Deutsch)

Nein, “OSM go” habe ich nicht gecancelt sondern die Idee erweitert. Aber erst mal Danke für die Anregungen. Die Reaktionen waren zunächst mäßig, nach einer Woche dann schon schön.

Nach meinem Go-Post habe ich einenTag lang einige Teile aus alten Code von mir zusammengeglaubt und hatte abends schon eine erste 3D-Ansicht. Was mich so begeistert hat, das mir einer schlaflosen Nacht die Phantasie durchgegangen ist: In 3D OSM durchwandern (nicht der abschreckende Pokemon-Style, was gescheites), Daten einblenden, nicht nur Laufen, auch “fliegen”; daher jetzt der Begriff “OSM Earth”. Klar sind dann weitere “Layer” auch mit Echtzeitdaten möglich. Vielleicht auch ein Wechseln zur 2D-Ansicht.

Derzeit kämpfe ich noch mit den JavaScript Orientation-Controllern (Der Kompass stimmt bei Android nicht) das kann gerne jemand Übernehmen. Mithelfende kann ich brauchen, nicht unbedingt nur zum Code schreiben. Aber auch Beratung, welche Frameworks es gibt. Zum Beispiel: Wenn ich mit AJAX JSON habe, wie konvertiere ich die OSM-Daten zu Javascript-Arrays und wie Indiziere ich die Node-IDs?

Eigentlich gibt es ja schon alles; Renderer in 2D und 3D, Gamification mit OSM-Verbessern. Demotivierend? Och - ist doch gut, wenn man weniger Arbeit hat. Allerdings ist es sau schwer, sich in einen Haufen fremden Codes einzuarbeiten. Und oft kann man nur die Lösungen nehmen, weil es kein Javascript ist.

  • Eine laufende Gamification (in 2D): http://www.kort.ch
  • Ein Renderer in Javascript (2D): Cartagen
  • Ein 3D-Renderer (java,statisch): osm2world.org
  • Ingress, der “Vorgänger von PG" auf OSM Basis: github.com/egore/osmgress
  • Andere Tools, die zum Editieren Motivieren: Mapillary, OSMand and Maps.ME.

Bei Edits gibt es viele Bedenken, da es ja Neulinge sein sollen. Mir gefällt die Idee, das diese Edits in einem Pool landen, die dann “echte” OSMler in ihren Editor laden und prüfen.

Wie geht es weiter? Immer das, was gerade Spaß macht :-)

  • Als nächstes gedenke ich von Overpass JSON-Daten der eigenen Position zu holen. Dann werden “echte” Sachen dargestellt, statt Test-Nodes Etc. Das wird motivieren, immer mehr Details auch in 3D darzustellen.
  • Die Bewegungsmöglichkeiten sind verbesserungswürdig. Ein Cardboard-Mode kommt dazu. Mit Tastatur&Maus, Touch-Gesten oder VR-Gadgets “Bewegen” zu jedem Blickpunkt der Erde.
  • Und erstes “Spielen”; schon echtes (GPS) ‘rumlaufen gibt erste Punkte. Aus persönlichem Erleben halte ich das Erfassen von Hausnummern für eine gute erste nützliche Aktion.

Hier ein Bild meines erstes Renderns, möglichst nahe am Pokemon-Kartenstiel. Einen OSM-Like-Stiel hänge ich an den englischen Post. Und wer es selbst ausprobieren möchte (ohne Gewähr): www.ac1000.de/osm/go oder als OSM-Stiel: www.ac1000.de/osm/go?x Die Bedinung geht mit Tasten, Maus, Touch und Drehen, ist aber noch recht fummelig.

OSM-go Pockemon-Style

Gehen OSM die Mapper aus?

Posted by w-j-s on 9 August 2016 in German (Deutsch)

Wenn man so sieht, wer wo im Schwarzwald, dem Elsass oder dem Raum Basel editiert: es ist mittlerweile da ziemlich mau aus. Recht wenige Leute - und es wird da gebaut wie noch nie in den letzten 10 Jahren: Häuser, Straßen, Kreisverkehre. Man kommt da gar nicht nach, die Karte aktuell zu halten,

Da stellt sich mir als mittlerweile recht wenig aktivem Wikipedianer und Heise-Foren-Troll die Frage, ob OSM die Mapper ausgehen. (Was ja jemandem in den USA, der die "Craft-Mapper" eh nicht mag, gefallen dürfte, siehe http://mike.teczno.com/notes/openstreetmap-at-a-crossroads.html

So nebenbei: http://hdyc.neis-one.org/?migurski zeigt uns einen offenkundigen Silicon-Valley-Nerd, der wohl nicht gerade oft im Wald Mountainbike fährt, oder das Rad als Transportmittel benutzt. Recht mager, die Beiträge zu OSM bisher, wenn man so austeilt wie er.)

Aber zurück zu OSM: Viele Leute scheinen die Lust wieder verloren zu haben, die da mal aktiv waren. C'est la vie, offenbar. (und von diesem Account wird man auch nichts erwarten dürfen, vielleicht Fehlermeldungen in OSM setzen und lösen oder vielleicht Blogposts ;-).

Und Neulinge? Vielleicht sind kommerzielle Karten wie Google den Leuten gut genug, weil sie eh Luftbilder bevorzugen. Karten setzen ja ein gewisses Maß an Abstraktionsvermögen voraus - und das dürfte vielen Leuten einfach fehlen. Wer war in Erdkunde etwa in der Schule wirklich gut?

Oder liegt es auch daran, dass das das Smartphone den PC in der Internetnutzung abgelöst hat? Das Smartphone taugt nicht viel zum Editieren, vielleicht außer den - allerdings sehr wichtigen - POIs, dem Salz in der Suppe sozusagen.

Aber die Suppe selbst? Diese undankbare Kiloarbeit, aus Luftbildern, Mapillary-Bildern, Maps4bw und natürlich selber, am besten eigenen GPS-Traces vor Ort erkunden, eine Karte* zu erstellen, das ist vielleicht nur etwas für Leute mit Asperger. Das macht 1% der Bevölkerung, überwiegend auch noch Männer, und die müssen dann auch noch Karten statt Wikipedia mögen. (Das war jetzt nicht alles ganz ernst gemeint).

Manchmal gibt es allerdings auch Lichtblicke: Da kümmert man sich etwa in Schopfheim nach fünf Jahren der Abstinenz dort mal wieder um die Suppe und kurze Zeit später fängt jemand anders damit an, diese zu auch gut würzen.

In Neuenburg bleibt die Suppe dagegen offenbar fad, auch wenn sie gerade heiß gemacht wird. ;-)

*zur Karte: Ja, OSM ist keine Karte, es ist eine Geodatenbank, aus der man u.a. auch unterschiedlichste Karten herstellen kann - aber etwa auch Navigationslösungen. Das macht es aber alles nicht einfacher.

AFK

Posted by malenki on 2 August 2016 in German (Deutsch)

Ich werde für längere Zeit auf Reisen gehen.

Da ich vermutlich selten Zugang zu Computer und Internet haben werde, kündige ich eine OSM-Pause an. Sicher werde ich hin und wieder mappen, aber nicht in dem Umfang wie bisher für OSM aktiv sein.

Konkret fallen weg:

– tägliche Edits – großenteils in Sachsen und Deutschland, zum Teil weltweit
– tägliche Kontrolle von Straßennamen, die der Straßenlistenticker als gelöscht

meldet und entsprechende Reparatur/Kommunikation mit den Mappern und zum Teil Verwaltungen von Ortschaften. Offenbar bin ich der Einzige, der sich dieses Betätigungsfeld gesucht hat. Über einen Nachfolger würde ich mich freuen. – Dietmar Seifert mit Fehlern von und Verbesserungsvorschlägen zu http://regio-osm.de nerven
– Review von und etwas Zuarbeit zur Wochennotiz und OSM weekly – Organisation/Betreuung von OSM-Ständen in Glauchau und Köln, hauptsächlich aber bei den Chemnitzer Linuxtagen (habe ich schon letztes Jahr abgegeben)
– Besuch und teilweise Organisation des Freiberger Stammtisches
– Betreuung des OSM Affiliate Accounts bei Amazon für Deutschland (habe ich dem FOSSGIS e.V. in Person von Frederik Ramm übergeben)
– Meldung von Programmfehlern und Vorschläge für Verbesserungen in JOSM (knapp 200) und anderen Programmen bei verschiedenen Plattfomen wie github oder launchpad
– gelegentliche Korrektur von Übersetzungen, hauptsächlich in JOSM und iD. (Früher war ich der Übersetzer für MapOSMatic und (nicht OSM-bezogen) bis jetzt der von Claws Mail.)

Bisher habe ich in acht Jahren etwa 11.600 Edits gemacht – von Anfang an mit JOSM, weil ich Potlatch 1 unbedienbar fand (RTFM – was ist das? :) )
Mit der Zeit war meine Gegend relativ vollständig gemappt, so dass ich meine Tätigkeit vom reinen Neu-Eintragen auf die Qualitätssicherung (QS) ausdehnte. Die meisten Mapper, mit denen ich dabei in Kontakt kam, waren freundliche, hilfreiche und dankbare Kollegen. Gefühlte 0,1 Prozent der Mapper die antworteten waren der Meinung, dass ich meine Meinung für mich behalten soll und eine perfekte OSM-Welt eh nicht möglich ist. Vermutlich sollte man deswegen gleich gar keine QS betreiben?
Nachrichten und von mir begonnene Changesetdiskussionen wurden zu etwa 50% beantwortet.

Meine Tätigkeit für OSM war für mich bis zuletzt großenteils ein Vergnügen. Allerdings hat das mit der Zunahme von QS-Tätigkeit gelitten. Wenn man tagelang Fehler anderer aufräumt, bekommt man den Eindruck, dass ein großer Teil der OSM-Daten ein Haufen Murks ist. Ein "interessanter" Fall war ein Mapper, der mir durch das Löschen einiger Fußgängerzonen aufgefallen war. Nach dem Überprüfen einiger seiner Changesets kam ich zu dem Schluss, dass er kein echter Vandale war, aber immer wieder offenbar reale existierende Sachen löschte. Also ging ich alle seine Changesets durch, stellte alles Gelöschte wieder her und überprüfte jedes einzelne Objekt. Insgesamt hatte er gelöscht:

mindestens 140 Hausnummern
eine Unmenge highway=service
etliche Bushaltestellen mit Name und Zugehörigkeit zu Public-Transport-Relationen
einen Großteil der Fußgängerzonen einer Stadt
den detaillierten Hauptbahnhof einer Stadt
einige Plätze mit Namen
etliche Ortschaften (place=)
Bänke
Picknickplätze
etliche Brücken
etliche Ortseingangsschilder, andere Verkehrsschilder und Streubehälter

Auf seine Löschungen angesprochen meinte er sinngemäß: "Ich dachte, OSM muss nicht so detailliert sein. Aber löschen werde ich nun nichts mehr."

Die Nachbarstadt Freiberg hatte OSM bereits 2014 eine Hausnummernliste mit Koordinaten zum Abgleich gegeben, nachdem sich ein Mapper sehr darum bemüht hatte. Mit anderen Mappern habe ich eine Menge Hausnummern gesammelt und eingetragen. Leider haben wir noch nicht alle gefunden. Nach dem Vergleich mit den Daten von 2015 fehlen noch etwa 260 Hausnummern. Die Problemfälle sind Gebäude, die noch vorhanden sind, aber keine Hausnummer tragen.

Oft sind dies Gebäude, die nicht bewohnt sind wie verlassene Wohnhäuser, Leichenhallen, Kirchen, Kapellen und auch einige gewerbliche Einrichtungen. Dort muss man aufwendig recherchieren – und schiebt das möglichst lange hinaus, da es ja noch einfacher zu findende Hausnummern gibt. Ein mögliches Problem beim Abarbeiten von Listen ist, dass man neue Gebäude mit neuen Hausnummern übersieht – weil die ja nicht in der Liste stehen. :)

In meinem (ehemaligen) Wohnort fehlen von 2213 Hausnummern noch knapp 500.

Bei HOT-Tasks passierte es mir stets, dass ich zwar angefangen habe, einen Abschnitt zu bearbeiten, aber eigentlich immer beim Korrigieren von Daten anderer Mapper gelandet bin.

Mein bisheriges Schaffen auf [hdyc](hdyc.neis-one.org/?malenki); einige weitere Accounts kann man auf meiner Benutzerseite finden. Gelegentlich werde ich wohl Lebenszeichen von mir geben auf meinem Blog oder twitter. Wenn sich die Möglichkeit ergibt, werde ich sicher auch hier und da ein paar Logs und Edits für OSM haben und ein paar Bilder für Mapillary.

In der Hoffnung, dass die Mapper, die sich von mir unterdrückt und gegängelt fühlen, nun endlich entfalten und mehr Changesets als Forenbeiträge erstellen können und werden –

La revedere!
malenki – Thomas

Location: Plaue, Flöha, Landkreis Mittelsachsen, Sachsen, Deutschland

Pokemon Go ==> OSM Go (DE)

Posted by -karlos- on 31 July 2016 in German (Deutsch)

Wer hatte diese Assoziation auch gleich? Da kommen einem einige Ideen. Jetzt Augen zu und dann deine Ideen aufschreiben bitte. Gamification von OSM, als Trittbrett um OSM als nützlich im Alltag bekannt zu machen. Aber nicht nur, die Datenbasis soll auch davon partizipieren.

“Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen”, Helmut Schmitt. Ein “OSM GO” ist keine Mini-App, die man mal schnell zusammen popelt. Ein Server muss laufen, die Bedienung idiotensicher und verlockend sein. Die Funktion verständlich. Da braucht man mehr als zwei begeisterte Programmierer, bis zumindest einige Basis-Level laufen.

Das die Idee geklaut ist, darf jeder sehen, Pokemon Go ist auch ein Mix bekannter Elemente: Draußen Münzen sammeln gibt es schon lange. Augment Reality auch (mich irritiert, dass PG das nicht immer an läßt).

Der OSM-GO Client kann (erst mal) eine Browser-App sein. Mit WebGL/Three.js geht 3D-Darstellung, On-Events von Javascript können die Bewegung des Smartphone erfassen. Das man nebenbei auch einen OSM-Renderer in Javascript braucht, ist ja auch eine Herausforderung.

Bleibt noch die Frage nach dem “Game-Play”. Da kann man zur Anfangs-Motivation auch osm-nutzlose Punkte-Sammelei betreiben: Jeder gesund gelaufene Meter zählt, Hydranten oder Wasserspender suchen und aufsuchen. Wenn der Spieler will, kann er sich virtuell “sichtbar machen” so das andere Spieler sehen, wo er läuft.

Richtig Freude macht aber erst OSM-Nützliches: Prüfen, ob es den Laden noch gibt, der auf OSM eingetragen ist; je länger nicht geprüft wurde, je mehr Punkte. Die Daten der Läden prüfen / aktualisieren / Neue eintragen. Hausnummern erfassen. Hört ein Weg wirklich am Ende auf, oder hatte da ein Mapper keine Zeit/Lust mehr? Ganz neue POI und am Ende gar neue Wege erfassen.

Sobald OSM-Daten verändert werden, wird es natürlich kritisch und bedarf einer Verifizierung. Viel hilft viel: Wenn drei Spieler das gleiche behaupten, wird es wohl eher stimmen und erst dann wird es in die OSM-Daten übernommen. Für die Sammlung weiterer Gameplay Ideen und Funktionen gibt es dann vielleicht eine Seite im OSM-Wiki.

Ist das alles nur eine Vision oder realisierbar? Technisch sehe ich keine Hindernisse. Wenn es denn flutscht, wird OSM auch Server-Kapazität bereit stellen. Der größte OSM-Mangel sind aber Macher, Programmierer. Ich währe dabei. (Referenzen: ac1000.de/tosme ac1000.de/kk )

Und schließlich: Besteht allgemeines Interesse, so ein “Spiel” zu nutzen?

PokemonGoRenderer

living_street und maxspeed...

Posted by MKnight on 18 July 2016 in German (Deutsch)

... hab ich mich da eigentlich schonmal ausgekotzt? Nein? Nun denn:

livingstreet mit maxspeed Bild zeigt JOSM mit allen in Deutschland gemappten living_street, die zusätzlich mit maxspeed gemappt sind. (schlappe 11.000 Stück...)

Ja, ich versuche mich so kurz wie immer zu fassen:

Gesetze in .de sind grob verallgemeinert so formuliert: es gibt kein maxspeed, Höchstgeschwindigkeit ist Schrittgeschwindigkeit. Das wird je nach Ordnungshüter und/oder Gericht unterschiedlich interpretiert. Die Meinungen gehen im Groben von 5-11km/h auseinander.

Sagte ich schon, dass es kein Maxspeed gibt? Oh, tatsächlich.

Was es übrigens überhaupt ganz und gar nie nicht gibt* sind living_street mit maxspeed=30 oder maxspeed=50 oder dergleichen. Wirklich nicht! Indianerehrenwort!

(* maxspeed=7 (etc.) ist zwar genauso falsch, aber der gute Wille ist erkennbar. Fühle Dich nur leise und ganz lieb angeschnauzt!!!!1)

Sodala, als Kaufmann noch paar Statistiken:

  • maxspeed=20 - 0492 ways
  • maxspeed=30 - 3751 ways (!!!)
  • maxspeed=40 - 0002 ways (was isn da kaputt?)
  • maxspeed=50 - 0114 ways
  • maxspeed=70 - 0008 ways (nee is klar!!111)
  • maxspeed=100 - 0006 ways (DU! MICH! AUCH!)

Ein paar overpass-turbo-abfragen für die 2-3 Leute, die das Problem aus der Welt schaffen oder wenigstens verkleinern möchten:

oder die grosse Keule:

Disclaimer: bevor wer auf die Idee kommt meinen Namen zu scannen, ja ich habe auch Leichen im Keller, wo mir das entweder nicht aufgefallen ist oder ich mangels Ortskenntnis nur eine Note gesetzt habe.

FOSSGIS-Konferenz 2016

Posted by Peda on 13 July 2016 in German (Deutsch)

Ich möchste hier eine kleine Zusammenfassung der diesjährigen FOSSGIS-Konferenz wiedergeben um zum einen zum Ausdruck zu bringen, dass die Konferenz wirklich super war und (wie jedes Jahr) sehr viel Spaß gemacht hat und zum anderen um etwas Werbung zu machen damit nächstes Jahr hoffentlich noch mehr Leute aus der OSM-Community vorbeischauen und mitmachen.

Die Konferenz fand dieses Jahr in Salzburg statt und ging direkt der jährlich an der Salzburger Uni stattfindenden AGIT voraus. Dadurch ergab es sich, dass die FOSSGIS von Montag bis Mittwoch und nicht wie sonst von Mittwoch bis Freitag stattfand, und somit die Ausrichtung eines speziellen OSM-Sonntags ermöglicht wurde. Der OSM-Sonntag war ein wirklich tolles Extra und hat mir sehr gut gefallen! Da vor allem OpenStreetMapper anwesend waren, war das ganze noch etwas familiärer und man konnte sich noch besser über aktuelle Themen und Projekte unterhalten und informieren. Ich hoffe, dass sich auch künftig wieder eine Möglichkeit findet, solch einen speziellen OSM-Tag zu veranstalten. Wichtig ist, das er am Wochenende liegt, da dann einfach mehr Leute Zeit haben und sich nicht extra Urlaub nehmen müssen.

Michael hat im Blog eine sehr nette und vor allem treffende Zusammenfassung geschrieben. Ich kann auch die Vorträge dazu eigentlich alle empfehlen.

Zum offiziellen FOSSGIS-Programm gab es auch eine Vielzahl interessanter Vorträge und Gespräche. Ich habe selbst nicht alle angeschaut, möchte aber dennoch ein paar Empfehlungen abgeben.

Dazu gehört der Vortrag Jenseits von Mercator von Christoph und insbesondere auch der tollen Demo der Quincunx-Projektion. Die Vorträge Flächen und Kanten von Roland, die Bachelorarbeit von Nathanael Lang und Jakob Miksch' Masterarbeit widmen sich alle vornehmlich dem Fußgängerrouting und Routing über Flächen. Etwas das ich mir schon lange wünsche, aber leider bisher noch nirgends wirklich gut umgesetzt wurde. Aber vielleicht wird das ja demnächst etwas mit z.B. der Arbeit von Jakob. Zudem sollte man sich Frederiks Vortrag zu automatischen Edits und Importen ansehen: Damit man mal sieht, was alles für Scheiss importiert wird und warum die DWG (zu) viel Arbeit hat!! :-)

Am Dienstag gab es dann von Manuel Roth und Kollegen einen Vortrag zu Vector Tiles um deren Arbeit es wohl auch etwas Ärger mit Mapbox gibt. Der Vortrag ist auf jeden Fall sehenswert. Ebenso empfiehlt sich Serhan Şens Vortrag über den Leitstellensimulator. Er zeigt eindrucksvoll den hohen Aufwand für dessen Betrieb, zeigt aber auch, wie mit solchen Projekten neue Mapper gewonnen werden.

Am Mittwoch fand ich besonders den Vortrag OSM schön gemacht interessant. Der Vortrag war gut aufgezogen und die von Mark Padgham neu erstellten R-Pakete sahen sehr vielversprechend aus. Vielleicht doch endlich mal ein Grund die eigenen R-Kenntnisse zu verbessern! ;-)

Es gab sicherlich noch viele weitere interessante Vorträge die ich hier nicht erwähnt habe und ich habe bisher auch selbst noch nicht alle Vorträge angeschaut. Man unterhält sich dann eben doch öfter auch mal mit anderen OpenStreetMappern oder hilft dem Videoteam bei Schnitt und Kontrolle. Ich bin mir aber sicher das ich auch die restlichen Vorträge noch ansehen werde. Guckt selber einfach mal die Liste aller Vorträge durch.

Viel Spaß beim Anschauen der Vorträge und ich hoffe es bekommen dann noch mehr Leute Lust, nächstes Jahr eben doch auch persönlich aufzutauchen und sei es nur an einem "OSM-Sonntag".

Einen bekannten Namen erraten

Posted by malenki on 12 July 2016 in German (Deutsch)

In meiner Gegend gibt es eine Örtlichkeit/einen Wohnplatz, der Krausens Mühle heißt. Zumindest nennen ihn alle Leute so, mit denen ich darüber sprach. Dieser Name wird offenbar ununterbrochen seit mindestens 230 Jahren verwendet, wie diese Karten zeigen:

Ausschnitt einer Karte von 1790 Berliner Meilenblatt von 1790 (Krausens Mühle ist ganz oben etwas links der Mitte)

Ausschnitt einer Karte 1926 Messtischblatt von 1926

Das lokale Unternehmen, das die Haltestellen bewirtschaftet, sieht das nicht so eng. Das erste Foto, das ich von der Bushaltestelle mit deren Namen darauf machte, ist von ca 2010 und zeigt den Name "Krauses Mühle": verbogenes Schild mit "Krauses Mühle"

Am 01.10.2015 fiel mir auf, dass auf dem Schild (das zwischenzeitlich mit dem alten Namen erneuert worden war) der Name überklebt worden war; jetzt hieß die Haltestelle "Krausenmühle": Schild mit "Krausenmühle"

Auf dem Busfahrplan ist der Name immerhin fast richtig mit "Krausensmühle" angegeben: Busfahrplan mit "Krausensmühle"

Eine Mail, die ich an dem 01.10.2015 mit obigen Quellen an das Unternehmen schrieb, blieb bis heute ohne Antwort.

Location: Wasserberg, Freiberg, Landkreis Mittelsachsen, Sachsen, Deutschland

Meine Github Seite

Posted by Jan-Philipp Kolb on 11 July 2016 in German (Deutsch)

Auf meiner github Seite habe ich einen Kurs zum Verarbeiten und Visualisieren von Geodaten in R.

meine Heimat

Posted by MCMeRLiN on 5 July 2016 in German (Deutsch)

Habe ein bischen Zeit meiner Heimat gewidmet

Location: Franz-Grünberger-Straße, Gemeinde Gastern, Waidhofen an der Thaya, Niederösterreich, 3852, Österreich

OSM - beschissene Datenqualität

Posted by R0bst3r on 30 June 2016 in German (Deutsch)

Lektionen eines Pfadfinders:

  • Der Fisch stinkt vom Kopf

  • Verbesserungen werden von Aufpassern in der Regel als Vandalismus betrachtet.

  • Internationale Edits sind unerwünscht, weil das nur lokale Mapper könnnen, welche das "Gesamte" betrachten und beurteilen können.

  • Rechtschreibfehler in Namen und Keys werden nicht verbessert, siehe vorherigen Punkt. Alles andere ist ein automatischer Edit.

  • Dummes Zeug darf jeder eintragen, es zu entfernen ist schwer, und nahe am Rande von Vandalismus oder automatischen Edits, selbst wenn du es von Hand optimierst. Geht wohl darauf zurück: http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Any_tags_you_like

  • Qualitätstools sind zwar vorhanden, dürfen aber nicht angewendet werden, siehe vorherige Punkte.

  • Egal wieviel du zu OSM beigetragen hast, gegenüber einem Aufpasser bist du immer der Arsch, selbst wenn du nur bei 0,001% deiner Arbeit nicht 100% der Anforderungen erfüllst. Der Aufpasser hat immer Recht.

  • Die Community ist bereit für Optimierungen, aber sind es die Verantwortlichen auch? Können Sie ihren gewohnten Horizont erweitern? Ich glaub nicht mehr daran.

Disclaimer: Der Anspruch den ich an meine Arbeit und Projekte habe, wird von OSM nicht erfüllt. Die OSM Community macht eine gute Arbeit, die wird aber von machen Leuten mehr als torpedert. Ich kann keinem mit gutem Gewissen die Nutzung von OSM empfehlen.

##Achtung: Satire mit einem Schuss Wahrheit!##

Detailtiefe an Straßenkreuzungen

Posted by kreuzschnabel on 27 June 2016 in German (Deutsch)

Nehmen wir mal eine relativ einfache Landstraßenkreuzung, hier bei Oberems im Taunus. Kreuzung einfach gemappt Diese Kreuzung kommt ohne irnkwelche Spezialitäten aus, sie braucht keine Abbiegebeschränkungen, keine Einbahnstraßen, nichts. Sie sieht in der Karte vernünftig aus und wird auch in jedem Router einwandfrei funktionieren. Die Abbiegespuren auf der B8 sind getaggt, Fahrspurhinweise können also gegeben werden. Und daß man von der B8 schon 10 Meter vor der einklichen Kreuzung rechts abbiegen kann, wird jeder Fahrer vor Ort intuitiv erfassen, das muß sein Navi ihm nicht sagen.

Jetzt kommt aber ein eifriger Mapper daher und zeichnet die zwei Rechtsabbiegeverbindungen zusätzlich als highway=secondary_link ein. Das ist zunächst einmal gerechtfertigt, schließlich bilden sie aufgrund der Inseln eine baulich getrennte eigene Fahrbahn.

Das mag die Realität besser (im Sinne von präziser) wiedergeben. Aber mit den beiden Spuren ist es nicht getan. Jetzt muß man nämlich 1. die Abbiegespuren auf der B8 anpassen (die Rechtsabbiegespuren enden ja dort, wo die Abbiegebahnen beginnen). Dafür muss der Way hier aufgeteilt werden. Als nächstes muß der Kollege bei der Einmündung in die L 3023 das scharfe Linksabbiegen verbieten (Wendeverbot, ergibt sich aus der Sperrfläche) und auch hier den Way aufteilen als „to“ für die Abbiegebeschränkung. Dann muß am „Hauptkreuzungsnode“ das Rechtsabbiegen verboten werden, außerdem das scharfe Linksabbiegen aus der Gegenrichtung in die Rechtsabbiegerbahnen. Und das in beiden Richtungen. Voll ausgebaut sieht unsere Kreuzung so aus: Kreuzung einfach gemappt Im Vergleich zu Bild 1 haben wir hier:

  • 4 Nodes und 6 Ways mehr (davon 4 durch das Aufteilen der bestehenden Straßen)
  • 6 Relationen mehr (Abbiegebeschränkungen).

Aber das ist ja noch nicht alles. Jetzt kommt der übernächste Mapper und teilt die jeweils 12 Meter der L 3023 an den Verkehrsinseln in separate Ways auf (was so nicht OSM-konform ist, dafür gibt es nämlich traffic_calming=island, aber egal). Abgesehen davon, dass dann die separaten Ways gern spitzwinklig gemeinsam auf die B8 geführt werden (oder man hat man beim Wendeverbot ein Stück way in der via-Role), was dazu führt, daß ein Navi, das nach rechts auf die B8 abbiegen will, eine Richtungsänderung von deutlich über 90 Grad sieht (was falsch ist), braucht das nochmal einen Sack Abbiegebeschränkungen und Way-Aufteilungen.

Und da frag ich mich dann wirklich: Ist es das wert? Brauchen wir Kreuzungen so exakt? Die einfache im oberen Bild funktioniert nämlich auch.

Und präzisestes Kreuzungsmappen hat auch einen Nachteil: Der Pflegeaufwand steigt enorm. Immer an den nächsten Mapper denken, du wirst das vermutlich nicht selbst weiterpflegen. Wird in 10 Jahren eine Buslinie einmal umgelegt, muss man hier höllisch aufpassen, auch alle Richtungen richtig in die Busrelationen aufzunehmen – statt einfach die zwei Straßen im oberen Bild.

Mein Appell an alle Kollegen: Keep it simple. Unsere Datenbank ist komplex genug mit den Details, die rein müssen. Und bestimmt gibt es in eurer Nähe noch ein Fleckchen, wo Hausnummern fehlen. Die sind wichtiger, adreßgenaues Routen wird heute erwartet, auch von OSM-basierten Navi-Systemen.

--ks

Location: Oberems, Glashütten, Hochtaunuskreis, Regierungsbezirk Darmstadt, Hessen, Deutschland

Arme OSMF

Posted by brogo on 17 June 2016 in German (Deutsch)

Ich finde es ja immer toll, wenn man hört, daß OSM bzw. darauf basierende Projekte finanziell unterstüzt werden. Ich habe da mal ein paar Zahlen rausgesucht:

  • Wheelmap 825.000 €, Spende von Google, April 2016
  • Mapbox 575.000 $, Spende von Knight Foundation, September 2012
  • HOT Einnahmen 2011, 281.050 $
  • HOT Einnahmen 2012, 428.225 $
  • HOT Einnahmen 2013, 768.642 $
  • HOT Einnahmen 2014, 732.994 $

Die Finanzen der OpenStreetMap-Foundation (OSMF), die ja die Hauptserver betreibt, sehen dagegen mickerig aus.

  • OSMF Spendenaktion Juni 2016: 56.000 £
  • OSMF Budget 2016: 57.000 £

Es ist schade, daß das Hauptprojekt so wenig Beachtung findet. Allerdings erhält die OSMF Sachleistungen, wie z.B. das freie Housing und Hosting.

Auch im Vergleich zu anderen Open-Source-Projekten sieht die OSMF ziemlich klein aus. Dazu muß man gar nicht die große Wikimedia nehmen. Die Open Knowledge Foundation Deutschland (OKF) weist zum Beispiel für 2014 Einnahmen von 415.000 € aus und beschäftigt 10 Teilzeitmitarbeiter.

Wenn ich sehe, wofür im öffentlichen Bereich überall Fördertöpfe bereitstehen und was damit alles gefördert wird (selbst der Umbau des Spielplatz "unseres" Kindergartens wurde mit einem 5-stelligen Betrag aus EU-Mitteln bezuschusst) , frage ich mich, warum die OSMF finanziell nicht viel besser aufgestellt ist? Was bringt es Mapbox, wenn das OSM-Projekt kaputt ist, wie will HOT weitermachen, wenn das Mutterprojekt nicht ordentlich weitergeführt wird?

Wohngebiet

Posted by mausmaki on 15 June 2016 in German (Deutsch)

Etliche Häuser fehlen

In diesem Gebiet fehlen etliche Häuser (siehe Karte unten, hinter und rechts neben dem Hotel Mariant Park)

Vielen Dank im Vorraus!

Location: sa Coma, Sant Llorenç des Cardassar, Llevant, Balearische Inseln, Spanien (territoriale Gewässer)

5 Jahre und 10.000 Euro - Danke!

Posted by malenki on 30 May 2016 in German (Deutsch)

English version of this posting

Nun ist es fünf Jahre her, dass ich es in die Hand nahm, für OSM einen Affiliate-Account bei Amazon.de einzurichten. Wenn man andere nicht dazu bringt, muss man es halt selbst machen. :)

Ich hatte keinerlei Berechnungen angestellt und keine konkreten Erwartungen. So kann ich schlecht sagen, dass mich die Höhe der Einnahmen überrascht, aber sehr erfreut bin ich natürlich. Allen, die diese Einnahmemöglichkeit beworben und genutzt haben, möchte ich im Namen von OSM herzlich danken.
In diesen fünf Jahren haben sie:

  • knapp 7000 Produkte über Amazon.de gekauft
  • dem Konzern knapp 200.000 EUR Umsatz verschafft
  • und so OSM bisher zu knapp 10.000 EUR an finanziellen Mitteln verholfen.

Auch wenn man den Konzern Amazon kritisch sieht, möchte ich meine frühere Darstellung wiederholen, dass man, wenn man politisch und ökologisch völlig korrekt einkaufen oder gar leben möchte, wieder zurück zum eigenen Bauernhof gehen muss.
Ob man nun an BSE, die verschiedenen Gammelfleischskandale, Bloggerabmahnungen von Wolfskin, Regenwaldabholzung für Palmöl und McDonalds-Rindfleisch oder die Abgasbetrügereien von Autokonzernen nimmt: fast jeder Konsument macht beim Einkauf Kompromisse – bewusst oder unbewusst.
So hoffe ich, dass sehr umweltbewusste Personen die Nutzer von Amazon nicht verurteilen – und umgekehrt.

Meine selbstgewählt Aufgabe der Verwaltung des Affiliate-Accounts habe ich vor kurzem Frederik Ramm in seiner Eigenschaft als Kassenwart des FOSSGIS e.V. übergeben. Deshalb habe ich auch keine Zahlen der letzten Monate, sondern Februar bis Mai aus den letzten Jahren interpoliert.

Schade finde ich, dass die Mapper-Kollegen auf der anderen Seite des Großen Teiches den von mir für amazon.com eingerichteten und an sie übergebenen Account nicht nutzen. Mir selbst fehlte ein dazu benötigtes Konto in den USA.

Edit: 200.00 EUR Umsatz korrigiert (Danke, scai)

LemLem: "Landkarte oder GPS?"

Posted by -karlos- on 7 May 2016 in German (Deutsch)

Der Erd-Umradler Klaus Max Smolka alias "LemLem" würde ein guter Botschafter für OSM abgeben. Sein Blog ist unterhaltsam und informativ zugleich.

Jetzt hat er über die Frage "Landkarte oder GPS?" geschrieben und dabei auch für OSM gute Worte gefunden:

http://www.tour-de-friends.de/LandkarteOderGPS/

Sieben Jahre OSM ...

Posted by webpassenger on 2 May 2016 in German (Deutsch)

… sieben wunderschöne OSM-Jahre sind nun vorbei und wie jedes Jahr, möchte ich wieder einmal ein kleines Resümee ziehen.

Mein erstes Highlight in diesem OSM-Jahr hatte ich am 22.07.2015. An diesem Tag sah ich, mehr oder weniger durch Zufall, dass ich meinen 2000 Änderungssatz eingebracht habe. Immer hin ein kleines Jubiläum :-).

Im Urlaub sollte es dieses Jahr nach Mallorca gehen. Mallorca ? Wenn es ein Reiseziel gab, wo ich nie hin wollte, war es diese mit Vorurteilen belastete Insel. Nachdem ich mich mit meinem Schicksal abgefunden hatte, warf ich natürlich zuerst einen Blick auf die OSM-Karte. Plötzlich fand ich die Idee gar nicht mehr so schlimm! Die Orte der Insel waren zu meiner großen Überraschung noch nicht sehr detailliert erfasst und somit fühlte ich mich plötzlich wie ein kleiner Abraham Cresques, der nun voller Tatendrang dem Urlaub entgegen sah. Schnell noch einmal im Süden der Insel geschaut um mich davon zu überzeugen, dass nicht nur der Osten der Insel nicht erfasst ist. Denn das genaue Urlaubsziel stand ja noch nicht fest. Auch hier gab es noch genügend zu tun. Die wirklich böse Überraschung folgte allerdings mit dem gebuchten Urlaubsort. Peguera hieß er und der war bis auf die letzte Ecke vollständig erfasst. Letztlich gelang es mir dann doch noch, die eine oder andere nicht erfasste Mülltonne zu finden. Den überwiegenden Teil meiner Beute fand ich dann allerdings, als wir auf der Insel unterwegs waren. Und selbst in Palma konnte ich bei einem Bierchen im Straßenkaffee sitzen und in aller Ruhe noch das Eine oder Andere mappen.

Im Winter hatte ich mir dann vorgenommen, die kalten Tage zu nutzen und ein paar Fehler in Keep Right zu korrigieren. „Leider“ machte mir der überraschend warme Winter einen Strich durch die Rechnung. So nutzte ich lieber das warme Wetter und verschaffte mir beim mappen etwas Bewegung.

Die ersten sonnigen Tag des neuen Jahres, nutzte ich für einen Ausflug an den Großen Heinersdorfer See. Dort weckte ein Wegweiser meine Aufmerksamkeit, auf dem gesp. Findling stand. Wer macht denn sowas ? Und warum wurde der denn gesprengt? Das ergibt doch alles keinen Sinn ?! Also rein ins Auto und ab ging es. Die Wege im Wald wurden immer schlechter , wenden war kaum noch möglich und die Bodenfreiheit unter meinem Auto ließ auch ganz schön zu wünschen übrig. Nur vom dem ausgewiesene Findling war weit und breit keine Spur. Nach einem abenteuerlichen Wendemanöver verließ ich erfolglos den Wald aber meine Neugier war geweckt. Später zu Hause recherchierte ich ein wenig im alles umfassenden Internet und musste feststellen, dass ich ganz schön danebenlag :-). Die Abkürzung gesp. stand für gesponsert. Soll heißen, dass der Ort ihn zu seiner 600-Jahrfeier bekommen hat. Leider kennen ich die genau Position des Findlings bis heute nicht und um raus zu finden wo er wirklich liegt, müsste ich zum Geocacher werden :-). Aber wer weiß, vielleicht nehme ich ja eines Tages den Multicache in Angriff und mache mich auf Findlingssuche ;-).

Neulich habe ich im Forum gelesen, dass es Leute gibt, die glauben, Dinge die bei Openstreetmap eingetragen werden, könnten real werden. Auch wenn ich persönlich OSM eine solche Macht nicht zusprechen würde, frage ich mich seit dem, ob unser schöner neuer zukünftiger Berliner Flughafen deshalb so exakt und detailgetreu in OSM erfasst ist? Zumal ich bei OSM nichts finde, was noch auf eine Baustelle oder ähnlich hindeutet. Ach ja, es gab ja Leute, die einen gewissen Abwärtstrend in meinen Mapper-Tätigkeiten erkannt haben ;-). Ich glaube die Trendwende ist geschafft und es geht wieder ein wenig bergauf :-).

So Leute, das war‘s wieder einmal für dieses Jahr. Ich werde hier mal wieder verschwinden und mich in die freie „Mappper-Wildbahn“ begeben. Bis dann :-).

Die digitale Neuvermessung der Welt

Posted by Enve on 29 April 2016 in German (Deutsch)

Dieser Bericht erschien zuerst in der Tageszeitung "Neues Deutschland"

Die digitale Neuvermessung der Welt

Nepal gilt als Paradebeispiel für den Einsatz des freien Kartenprojektes OpenStreetMap Kerstin Ewald und Noah Wintzer

Jeder, der über einen guten Computer verfügt, kann mitmachen beim Kartenzeichnen im Internet. So können wirtschaftsschwache Länder wie Nepal mit Hilfe von Freiwilligen veraltete Landkarten aktualisieren.

Jugendlicher beim Kartieren (Quelle: Kathmandu Living Labs) Jugendlicher beim Kartieren

Als Nama Budhathoki 2011 nach seinem Studium in den USA in sein Heimatland Nepal zurückkehrte, hatte er sich nicht weniger vorgenommen, als das Land der schneebedeckten Gipfel völlig neu zu kartieren. Seinen Plan wollte er mit Hilfe des Internetprojektes OpenStreetMap (OSM) umsetzen. OSM zeichnet sich besonders dadurch aus, dass es auf die Mitarbeit von Freiwilligen, auf sogenannte »Mapper-Communities« baut und kaum finanzielle Mittel voraussetzt. Nepal ist eines der ärmsten Länder der Welt, das meiste Kartenmaterial stammte noch aus den 80er Jahren. So schien OSM dem Stadtplaner Nama Budhathoki ein perfektes Instrument. Er stand allerdings vor dem Problem, dass 2011 die Mapperszene in Nepal nur aus einer Hand voll Leuten bestand.

Nama Budhathoki bei der Feldarbeit mit OpenStreetMap (Quelle: Kathmandu Living Labs) Nama Budhatoki im Einsatz mit OSM

Sie hatten gerade erst ein paar Wege und Straßen der Hauptstadt in die freie Datenbank von OSM eingetragen. Darum gründete Nama Budhathoki 2013 den Verein Kathmandu Living Labs (KLL). Zu diesem Zeitpunkt hatten Seismologen bereits vor einem starken Erdbeben in Nepal gewarnt. Budhathoki erinnert sich: »Wir wussten, ein Erdbeben wird kommen. Wir wussten, dass Karten für Rettungsarbeiten wichtig sind, also machten wir uns an die Arbeit.«

Er und die Mitstreiter vom Verein KLL eröffneten ein kleines Büro in der Hauptstadt und organisierten von dort aus zahlreiche Workshops, sogenannte »Mappingpartys«. Sie brachten Leuten bei, wie man aus Satellitenbildern gute Landkarten herstellt. Es kamen meist junge Leute, manche, weil sie Spaß an Technik haben, andere, weil ihnen die Erdbebengefahr bewusst war. Oder beides. Die KLL Mitarbeiter gaben Seminare an den Universitäten und brachten sogar Schulkindern das Kartieren mit OSM bei.

Die befürchtete Katastrophe kommt. Im April und Mai 2015 sterben 8800 Menschen bei mehreren Erdbeben, Budhathokis Wohnhaus bleibt zum Glück unversehrt, doch das KLL-Büro wird schwer beschädigt. Die nepalesische Polizei und das Militär beginnen die Suche nach Verletzten. Internationale Katastrophenrettungsteams erreichen das Land, das rote Kreuz belädt Versorgungstrucks, Kriseneinsatzkräfte des kanadischen Militärs bringen Bagger, Bulldozer und große Drucker zum Ausdrucken der OSM-Karten mit. Denn sie alle brauchen gutes Kartenmaterial, um ihre Arbeiten effektiv auszuführen.

Budhathoki erlebt diese Zeit im Arbeitsrausch. Die OpenStreetMapper vom Kathmandu Living Lab arbeiten vom Hof ihres zerstörten Büros aus weiter, um ihnen dieses benötigte aktuelle Kartenmaterial zu liefern. Wie überall herrscht auch bei KLL großes Gewusel. Die Mapper laden sich aktuelle Satellitenbilder des verwüsteten Landes auf ihre Computer und zeichnen Karten. Währenddessen kommt es immer wieder zu Nachbeben. 18 Stunden nach dem größten Beben stellt KLL die Plattform »Quakemap« ins Internet. Hier sammeln sie Hilferufe aus dem ganzen Land und koordinieren die Rettungseinsätze. Internationale Helfer gehen bei ihnen jetzt ein und aus. Einige Tage nach dem großen Beben zieht das KLL-Team in ein verlassenes Restaurant, dann in eine Schule um. Strom kommt von kleinen mobilen Solaranlagen.

Schon eine Stunde nach dem großen Erdbeben vom 25. April läuft die erste Meldung über die E-Mail-Liste der internationalen OSM-Gemeinschaft: »Die Nachrichten sind noch ein bisschen unklar, aber Kathmandu scheint schwer betroffen zu sein.« Umgehend schalteten sich die Freiwilligen in die Arbeit von KLL mit ein. Überall auf der Welt saßen nun Mapper an ihren Computern und zeichneten von aktuellen Satellitenbildern ab, was sie dort ausfindig machen konnten: passierbare und unpassierbare Straßen, eingestürzte Brücken, kaputte Häuser oder Flächen, auf denen Hubschrauber landen könnten. Sie suchten auch nach Schleichwegen, die die Rettungshelfer unverzüglich zu zerstörten Bergdörfern bringen könnten und zeichneten diese in die Karten ein. Kurz nach der Katastrophe fehlte in vielen Orten Trinkwasser, weil durch Erdrutsche Quellen zerstört oder unzugänglich geworden waren.

Fast 9000 ehrenamtliche Mapper trugen zum Nepal-Projekt kurz nach den Erdbeben bei. Ihre Hilfe koordinierten sie über das HOT Netzwerk, das Humanitäre OpenStreetMap Team. Dieses hatte sich nach den Erfahrungen des verheerenden Erdbebens in Haiti 2010 gegründet. Damals hatten erstmalig OSM-Mitglieder aus aller Welt geholfen, das haitianische Krisengebiet zu erfassen. Sie wurden damals noch stark durch organisatorische oder technische Probleme behindert. Deswegen entwickelte HOT in der Folgezeit Instrumente, die es nun Tausenden »Schreibtischmappern« ermöglichen, gleichzeitig an einem Projekt zu arbeiten. Diese verbesserten Werkzeuge kamen dann später in Nepal zur Anwendung. Sie dienen auch der Qualitätskontrolle, denn nicht alle freiwilligen Mapper können gleich richtig gut kartieren.

So gehen heute erfahrene Mapper alle Daten noch einmal durch, bevor sie einen bearbeiteten Abschnitt »auf grün stellen«. Sie können so Fehler beheben, wie der, an den sich der OSM-Experte Marek Kleciak erinnert. »In ganz Nepal gibt es keine einzige Autobahn. Doch irgendwo auf einer Bergspitze war da plötzlich eine auf der Karte. Jemand hatte einen Feldweg als Autobahn markiert.«

Die OpenStreetMap-Aktivisten beteiligen sich aber nicht nur vom heimischen Schreibtisch aus. Die Heidelberger Geografiestudentinnen Melanie Eckle und Carolin Klonner veranstalteten an ihrer Uni Mapperpartys für Nepal. Eckle kannte sich in dem Land aus, sie hatte zuvor ein Praktikum bei KLL absolviert. Gerade sind die beiden Studentinnen und ihre Gruppe Disastermappers wieder im OSM-Einsatz. Denn nach dem aktuellen Erdbeben in Ecuador brauchen die Hilfskräfte auch dort dringend Kartenmaterial. Darum luden Eckle und Klonner ihre Mitstudierenden letzte Woche zum »Mapathon« für das südamerikanische Land ein. »Jeder kann kommen!

Neue Leute können erste Erfahrungen im Mappen sammeln und von erfahrenen Mitgliedern lernen«, erklärt Melanie Eckle. Auch die Aktivisten vom Kathmandu Living Labs unterstützen tatkräftig die Arbeiten in Ecuador, wo die lokale OSM-Community noch nicht gut aufgestellt ist.

Doch auch in Nepal ist das große Ziel noch lange nicht erreicht, deshalb wendet sich Nama Budhathoki an die Mapperwelt: »Hier gibt’s immer noch viel zu tun, wir freuen uns über jeden, der uns beim Kartieren unterstützt!«

Location: F75, नौबिसे, Dhading, Bagmati, Entwicklungsregion Mitte, Nepal

300 ....

Posted by Harald Hartmann on 19 April 2016 in German (Deutsch)

... ist die nächste Ausgabe der Wochennotiz ... ein Grund um mal zu schauen, was noch so alles hinter dieser Zahl steckt:

Hab ich was vergessen? :)

Older Entries | Newer Entries